Norwegen auf abwegen

Wie testticker gestern berichtete will Norwegen den iTunes Musicstore von Apple für illegal erklären. Apple indes sieht keinen Grund irgendwas zu ändern, nicht ohne Grund.

Denn Apple erlaubt zwar keine direkte Kopie der Lieder die man dort erwerben kann, aber indirekt kann man die Musik doch auf jedem beliebigen Player nutzen. Denn die gekaufte Musik kann man beliebig oft auf CD oder DVD brennen, was man ohnehin tun sollte denn auch eine Festplatte hält nicht ewig. Was den Norwegern wohl entfallen ist, wohl zu niedrige Temperaturen am Polarkreis, das man diese gebrannten CDs wieder, auch mit iTunes, in mp3 Dateien umwandeln kann, welche dann frei kopierbar sind. Bei diesem Vorgang bietet iTunes sogar an die gekaufte Musik durch die soeben gerippte Musik zu ersetzen.

Das die Lieder nicht ohne digitalen Schutz verkauft werden ist übrigens nicht die Idee von Apple gewesen, dies wurde von der klammen Musikindustrie eingefordert im Tausch gegen die Lizenzrechte.

Das gleiche funktioniert übrigens auch bei Liedern die man über Musicload und dem Windows Mediaplayer gekauft hat.

Der gute alte Spruch trifft den Nagel auf den Kopf: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.


Überraschung

Deutschland ein Sanierungsfall, das war O-Ton Bundeskanzlerin Merkel. Vor der höchsten Steuererhöhung in der Geschichte dieser Republik haben die Deutschen noch mal ordentlich [url=http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unternehmen/477236.html]zugeschlagen[/url], jetzt macht sich [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,462114,00.html]Katerstimmung[/url] breit.

Eigentlich dürfte sich niemand wundern. Das Menschen ihr Geld für Waren lieber ausgeben, bevor sie mehr dafür bezahlen müssen, leuchtet nun selbst dem einfältigsten Mitmenschen ein. Leider nicht den Redakteuren von Spiegel-Online. Für die kommt die die Verschlechterung des Ifo-Geschäftsklima-Index sehr [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,462144,00.html]überraschend[/url]. Ob da vielleicht doch ein Zusammenhang zur Mehrwertsteuererhöhung besteht?

Irgendwie scheinen unsere politischen „Führungskräfte“ mit den Grundlagen der Betriebs-, Volks- und Marktwirtschaft einfach überfordert zu sein. Deshalb empfehle ich auch keine rein akademische Literatur, aber vielleicht leuchtet ihnen ja diese wirklich anschauliche [url=http://www.bwl-bote.de/20030115.htm]Darstellung[/url] ein. Stark vereinfacht, aber mehr als einfach verstehen diese simplen Gemüter in Berlin ja auch nicht.


info no. 276 // der neunsitzige personenwagen für den siebenköpfigen dreipersonenhaushalt

die inflation von großen familienvans auf unseren straßen ist immens. komisch ist nur, dass diese großen fahrzeuge mit sieben bis neun sitzen so gar nicht in das deutsche familienbild passen. mehr als zwei kinder hat kaum einer. im umkehrschluß bedeutet dies, dass etwa 3-5 sitze ungenutzt bleiben.

da fragt man sich, ob mit dem van ständig die kinder der ganzen nachbarschaft durch die gegend gekarrt werden? bei zwei kindern ist doch nur zweimal kindergeburtstag, an dem man diese ladung braucht?

nun ja der deutsche ist ja immer sehr vorsorgend, deswegen ist auf den transport von personen auch vorbereitet.

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