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Viele Fotobearbeitungsprogramme auf dem Handy

Wer Instagram, Twitter, Facebook, den unnachahmlichen Messenger für Facebook auf dem Smartphone hat, der hat inklusive der betriebssystemeigenen Fotobearbeitungssoftware schon mal 4 Programme zum Bearbeiten von Fotos auf dem Handy. Alles kommt per Huckepack mit der normalen App daher. Installationsroutinen gibt es ja nicht.

Wer Wert auf Raw-Bilder auf dem iPhone legt hat sowieso noch andere Apps wie Camera+ und Adobe Lightroom. Also wären wir bei 7 Apps.

Jede dieser Apps ist mehr oder weniger gut programmiert. Die Apps aus dem Hause Facebook sind sehr schlecht programmiert. Facebook auf dem iPhone 250MB und Messenger 150MB. Gerade hier könnte man alle Filter und Emojies in eine App packen, wenn man dann wollte. Bräuchte bestimmt weniger als 400MB.

Auf einem Computer wäre sowas undenkbar gewesen. Warum soll man 7 Programme zum gleichen Zweck haben? Auf Handys sieht das eben anders aus, weil nicht jeder jede App hat. Verzweigen auf die interne Bearbeitung wäre nicht toll genug, weil die bunten Smilies fehlen. Bleibt also nur viele Apps für den gleichen Zweck zu instalieren.


Wer, was, so und warum bei welt.de

Seit es Welt/N24 gibt ist das Niveau stetig gesunken. In der Schule habe ich mit Spannung die „Textsorte Nachricht“ verfolgt, oder auch nicht. Aber hängen geblieben ist davon doch noch etwas. Leider hat das Internet die Textsorte Nachricht verdorben und sie wird immer wieder falsch genutzt. Von Clickbaits ist die Rede. Also reißerische Überschrift und nix dahinter.

Bild-Niveau hat man damals gesagt, wenn Fragewörter in der Schlagezeile sind. Eine Schlagzeile soll informieren und keine Fragen aufwerfen. Selbst mit der Nutzung „so“ oder „was sie jetzt alles zu wissen müssen…“ ist es immer noch falsch.
Hier einige tolle aktuelle Beispiele:

[i] [url=https://www.welt.de/wirtschaft/article165172748/Dagegen-waere-Griechenland-ein-Kinderspiel.html]„Dagegen wäre Griechenland ein Kinderspiel“[/url] [/i]

Zugegeben hier fehlt zwar das eben angeprangerte Fragewort, doch es fehlt auch worum es gibt. „Griechenland wäre ein Kinderspiel gegen Italien“ wäre korrekt. So klickt der Leser immer schön weiter und generiert Klicks.

Die folgende Liste lässt sich täglich verlängern. Liest man dann den Artikel, stellt man auch leider oft fest, dass die aufgeworfene Frage nur am Rande oder nur kurz im letzten Satz beantwortet wurde. In der App sieht das dann leider noch absurder aus. In jeder Rubrik findet sich mindestens ein Artikel, an dem man beim Scrollen hängen bleibt.

Alles auf der gleichen Startseite:

So haben Sie eine Polizistin vermutlich noch nie gesehen
https://www.welt.de/vermischtes/article165258398/So-haben-Sie-eine-Polizistin-vermutlich-noch-nie-gesehen.html

So teilt sich Jamaika in Kiel die Posten auf
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article165253032/So-teilt-sich-Jamaika-in-Kiel-die-Posten-auf.html

So gefährlich sind Diätpillen aus dem Internet
https://www.welt.de/wirtschaft/article165248241/So-gefaehrlich-sind-Diaetpillen-aus-dem-Internet.html

So fair ist das Eis von Ben & Jerry’s wirklich
https://www.welt.de/wirtschaft/article165240743/So-fair-ist-das-Eis-von-Ben-Jerry-s-wirklich.html

So fegte Flixbus die großen Rivalen von der Straße
https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article165053270/So-fegte-Flixbus-die-grossen-Rivalen-von-der-Strasse.html

Dann das „Wie“
Wie Phil Collins aus Versehen die DDR erledigte
https://www.welt.de/kultur/article165242271/Wie-Phil-Collins-aus-Versehen-die-DDR-erledigte.html

Dann noch „warum“

Warum die Gema einen Swingerklub-Tarif einführt
https://www.welt.de/wirtschaft/article165227824/Warum-die-Gema-einen-Swingerklub-Tarif-einfuehrt.html

Warum der Diesel-Bann das Feinstaub-Problem zurückbringt
https://www.welt.de/wirtschaft/article165219554/Warum-der-Diesel-Bann-das-Feinstaub-Problem-zurueckbringt.html

Warum Netflix-Kunden auf „House of Cards“ verzichten müssen
https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article165166374/Warum-Netflix-Kunden-auf-House-of-Cards-verzichten-muessen.html


80 Leute sitzen im Restaurant, kommt einer hinzu

jetzt ist der Laden zu voll!? So fangen manche an wenn, Sie über die Flüchtlingssituation in Deutschland reden. Man könne ja wohl nicht behaupten das das Restaurant nun überfüllt sei. Ja das mag wohl sein, das ist aber auch einer der dümmsten Milchmädchenrechnungen dieser Zeit.

Um die krude Geschichte dahin zu bringen wo sie wirklich hingehört, nehmen wir uns ein paar Fakten vor. Denn es geht ja nicht alleine darum, dass kein Platz für Neuankömmlinge da wäre, es geht ja auch darum das diese Menschen zunächst mal nichts zum Sozialstaat beitragen dürfen, sie aber dennoch ein Dach über den Kopf, Essen und Kleidung brauchen.

Zunächst einmal arbeiten von den 80 (Millionen) Menschen in Deutschland 43,7. Von diesen sind 7,4 geringfügig beschäftigt und 2,7 Arbeitslos. Will sagen, 33,6 Menschen erwirtschaften das, was 80 Menschen zum Leben benötigen.

Jetzt kommt nicht einer hinzu sondern 1,6 (Millionen) Menschen, also ein Erwachsener und ein Minderjähriger. Wird jetzt klar was los ist?

Warum treibt es nun Menschen zur AfD? Ganz einfach, in Deutschland gibt es viele die am Existenzminimum leben, unter anderem 330.000 Wohnungslose, gerade in Ostdeutschland ist die Situation schlecht. Nun kommen 1,6 Millionen hinzu und die bekommen Wohnheime, Kleidung, Essen und Geld. Muss man da noch nach Gründen suchen, Missgunst und Neid sind da doch vorprogrammiert, oder?


Inflation 2017

Das Märchen von der zu geringen Preissteigerung lügt uns die EZB ja monatlich wieder vor. Zumindest in Deutschland wird 2017 vieles teurer.

Bus und Bahn zwischen 2-2,5%
Autoversicherung 5-10%
Rechtschutzversicherung 5%

Strompreise, je nach Anbieter. Einige haben den Grundpreis von 5,00 EUR/mtl. Auf 10,00 EUR/mtl. Erhöht, dafür bleibt der Arbeitspreis gleich. Unterm Strich bleibt für einen Geringverbraucher eine Steigerung um die 7,5%.

Dazu ziehen die Kraftstoffpreise auch wieder an. Etwa 8% mehr sind es in den letzten Wochen gewesen. Ein Grund, warum die Preise auch im ÖPNV steigen.

Schade nur, dass dabei die Kaufkraft sinkt. Schließlich gibt es in unserer sozialen Marktwirtschaft keinen Inflationsausgleich bei den Löhnen. In vielen Branchen liegen die Tarifabschlüsse bei nur 1%, wenn überhaupt. Ja das ist sozial in der Marktwirtschaft.

Warum nun aber keiner unserer Wirtschaftsgrößen einmal zugibt, dass die persönliche Inflation deutlich höher ist, als das was uns die EZB weißmachen will, ist merkwürdig.