Der WiXXer

So nun der Kinotipp fürs Wochenende. Diesmal steht deutsches Kino auf dem Programm. Seit Mittwoch läuft der WiXXer. In den vergangenen Wochen schon bei Kalkofes Mattscheibe immer wieder kurz angerissen ist der WiXXer eine Persiflage auf die spannenden Edgar Wallace Filme.

Entworfen von Oliver Kalkofe, Oliver Welke und Bastian Pastewka ist dieses Machwerk nicht darauf aus an den Schuh des Manitou anzuknüpfen. Kalkofe selber ist leider nicht so bekannt wie Bully, Oliver Welke vertreibt seine Zeit bei den Stichwortgebern und Textablesern von 7 Tage, 7 Köpfe, nachdem er vorher RAN-Moderator war und nur Bastian Pastewka ist wirklich länger im Rampenlicht gewesen.

Zur Story: Ein Oberbösewicht meuchelt die alten Edgar Wallace Witzfiguren in London dahin. Der Mönch mit der Peitsche, der Hexer und auch der Frosch mit der Maske sind nicht mehr sicher. Der WiXXer hat es auf sie abgesehen.

Alles in allem ist der WiXXer mehr Edgar Wallace als einem lieb sein könnte. Sicher die Witze sind manchmal plump und schlecht gemacht. Andere Witze dagegen sind hervorragend und voller Anspielungen. Als Kalkofe-Fan kommt man aber leider nicht voll auf seine Kosten…

Bewertung: Erspar ich mir, da alles andere als eine 1+ für einen Kalkofe-Fan eine Beleidigung wäre.

Der WiXXer Homepage


Die purpurnen Flüsse 2

Düster, so fängt es an. Es regnet in Strömen und in einem Kloster in den Aplen fängt ein in Christuskreuz an zu bluten. Und dann tritt Inspektor Niemans (Jean Reno) auf den Plan. Schon der erste Teil begeisterte durch seine düstere Grundeinstellung, verstrickte sich dann aber doch stark in der Handlung, der kaum einer mehr folgen konnte und ließ viele Fragen offen. Das soll alles anders werden, beim zweiten Teil.

Niemans übernimmt die Ermittlungen und trifft auf einen seiner ehemaligen Schüler, der gerade einen anderen Fall bearbeitet. Beidde Fälle hängen miteinander zusammen. Alles sieht so aus, als wenn die Sieben Siegel der Apokalypse geöffnet werden. Eine Horde gesichtsloser Mönche fällt dann über „auserwählte“ Personen her. Oberschurke des ganzen ist der legändere Cristopher Lee, der hier nicht gerade in allen Szenen voll überzeugt. Leider ist die Auflösung des Streifens allzu natürlichen Ursprungs. Obwohl immer noch nicht alle Fragen geklärt sind… Wie die Blutgerinnung, die Funkverbindung in Kellergewölben etc.

Zur Optik: Alles ist sehr düster gehalten. Es regnet sehr häufig und jeder Sonnenstrahl, der irgendwo im Film zu sehen ist, leuchtet grellweiß, als wenn Engel ihre Botschaft überbringen… Soundeffekte gehen voll in Ordnung und der Film auch kommt auch ohne überzogene Special-FX aus. Besonders für Anhänger von Akte-X, Outer Limits und der Twilight Zone geeignet.

Bewertung: nicht Hundertprozentig: 90%


Matrix Revolution and was dann passiert!

die kritiken, die ich bisher so lesen durfte, stufen matrix 3 als mittelklassestreifen ein. trotzdem versuche ich hier den artikel so neutral wie möglich zu präsentieren.

wer sich matrix anschaut und die vorgeschichte nicht kennt ist relativ stark aufgeschmissen. kann man sich den zweiten teil [reloaded] gerade noch ohne den ersten anschauen, versteht man beim dritten teil der trilogie nur bahnhof…

ein weiterer schwachpunkt des ganzen ist die tatsache, daß matrix als trilogie im dritten teil enden muß [womit schon scream 3 zu kämpfen hatte und herr der ringe wohl nicht]. tja es wäre aber durchaus genug stoff vorhanden gewesen wäre um bis zum ende mehr als den dritten teil zu drehen, kommt das ende doch etwas abrupt.

die handlung des films ist gemessen an den vorgängern eher mäßig. es wird noch mehr auf special fx gesetzt und ein wahrer animationsoverkill trifft den kinozuschauer. die eingesetzte kameratechnik, die matrix 1 zum hit machte wird um die schwerelosigkeit ergänzt, will heißen: faustkämpfe finden sogar in der luft statt. leider findet diese technik schon in vielen fernsehserien, wie cobra 11 und der clown, anwendung, so daß hier auch nicht viel neues geboten werden kann.

für die animationsfreunde ist eine etwa 30min. lange technikschlacht eingebaut. mechwarrior gegen die ‚wächter‘. tja währdend dieser zeit taucht neo völlig ab. dabei ist er doch gerade der charakter an dem sich die kinogemeinde interessiert.

im prinzip ist gerade diese kampfszene das, was die zuschauer in star wars erwarten aber dort immer wieder enttäuscht werden. tja matrix hat eben ein anderes publikum mit anderen erwartungen und vor allen dingen mit anderer fsk-freigabe!

zum ende der trilogie möchte ich nur soviel verraten: feunde von outer limits und der twilight zone werden es zu schätzen wissen!

auf einer skala von 1 bis 1 gebe ich matrix 3 eine 1 😉

end of message
hype enforcement agency
don’t believe our hype


Tortelliniauflauf mit Heinz Tomatenketchup

Zutaten:
3 Tüten Tortellini aus dem Kühlregal (gewöhnlich von Discountmarken je 400g) mit Käse und/oder Fleischfüllung
150g Würfelschinken oder Schinkenspeck
1 kleine Flasche Heinz Tomatenketchup kleine Flasche
800ml Sahne (oder 400ml Sahne mit 400ml H-Milch zur Fettreduzierung
100g geriebener Edamer

Optional: Eine Zwiebel

Zubereitung:
Tortellini etwa 4-5 Minuten vorkochen. Wasser abgießen und Tortellini in eine Auflaufform geben.

Sahne/Milch mit der ganzen Flasche Heinz Tomatenketchup verrühren.

Schinkenspeck würfeln, Speckwürfel oder Würfelschinken kurz anbraten. Wer möchte kann noch eine gewürfelte Zwiebel mit anbraten. Dann in die Ketchupsauce geben.

Sauce komplett über den Tortellini verteilen.

Den Auflauf mit Käse bestreuen und etwa 25 Minuten bei 200° C (180° C Umluft) backen.

Guten Appetit