webmaster


Apple’s gut gemeinte Tipps fürs iPhone

Wir erinnern uns vielleicht noch an Windows, dass uns nach dem Start immer mit „wichtigen Tipps“ genervt hat oder den Desktop ständig aufräumen wollte.

Auch das IPhone von Apple hat so einige Anwandlungen, die einfach nerven. Aber getreu dem Facebookmotto: „Wir nerven so lange, bis der Benutzer es akzeptiert“, arbeitet Apple leider auch.

Mit vielen iOS Updates kommen auch neue Funktionen, die nur ein Bruchteil der Benutzer braucht.

[b]1. Hintergrundaktualisierung:[/b]
Schön, wenn man eine App startet und immer die neuesten Daten schon gleich zu sehen sind. Schade nur, dass dies auch Datenvolumen frisst. Abhilfe schafft: [i]Einstellungen => Allgemein => Hintergrundaktualisierung [/i]

[b]2. Tipps:[/b]
Seit iOS8 nervt Apple ab und zu mit gutgemeinten Tipps im Sperrbildschirm
[i]Abhilfe: Einstellungen => Mitteilungen => Tipps[/i]
Deinstallieren lassen sich die Tipps leider nicht

[b]3. Ortungsdienste[/b]
Warum jede App den Ort kennen will? Wer versehentlich die Ortungsdienste eingeschaltet hat, i.d.R. fragt jede App danach, der kann diese abschalten:
[i]Einstellungen => Datenschutz => Ortungsdienste[/i]

Unnütze Ordner: Apple hat leider so ein paar in meinen Augen unnütze Anwendungen, die sich auch nicht entfernen lassen. Abhilfe schafft zumindest ein Ordner für die gesammelten Werke dieser Apps.

Dort kann man dann Facetime, Tipps, Zeitungskiosk und neuerdings Apple Watch reinpacken. Oder was auch immer noch so nicht gebraucht wird: iTunes, iBooks, Podcasts. Bei mir auch der Facebook-Messenger. Den rufe ich dann mit App-Hüpfen auf und springe wieder zurück.


Die Apple Watch im Store probiert

Ich war gerade im Apple Store in Sindelfingen und habe mir die Watch und die Sport Watch angeschaut.Hier mal meine Eindrücke:

[b]Anschauen und probieren:[/b]

Ich konnte mir Watch und Sport in Ruhe ansehen, es waren noch ein paar Mitarbeiter frei für andere Kunden, die angegebenen fünfzehn Minuten kann man locker überschreiten, gar kein Thema in diesem Shop. Beim Mitarbeiter kann man nur einen Demomodus ansehen. Es gab zwei, ja genau zwei Apple Watches an denen man die Uhr ausprobieren kann, das finde ich etwas dürftig.

Die Gehäusegröße ist nicht so groß wie ich gedacht habe., ich habe einen Armumfang von 200mm da wirkt die kleine Watch zu klein, die große passt gut.

Die Haptik der Sport Watch ist etwas billig, das Aluminum gefällt mir überhaupt nicht und es passt optisch nur zum Sport- und Lederarmband. Gliederarmmband und Milanese passen optisch gar nicht zur Sport. Auch das dunkle Gliederarmband passt nicht zur dunklen Sport.

Die Apple Watch fühlt sich wertig an und sieht in allen Farbvarianten sehr gut aus. Sie passt eigentlich zu allen Armbändern, somit hat Apple die Wahl der Armbänder zu den verschiedenen Modellen gut getroffen.

[b]Die Armbänder:[/b]

Das Kunststoffarmband wirkt für mich billig. Es ist in keinem Punkt besser als z.B. das Armband der Phillipe Starck Uhren. Es ist etwas wertiger als die Plastik Dinger der Fossil Uhren. Ich denke sowas hält vielleicht ein Jahr dann ist es brüchig, die Schließe ausgeleiert oder das Band verfärbt.

Das Lederarmband sieht gut aus und ist sehr wertig. Nicht besser oder schlechter als andere Lederarmbänder.

Das Gliederarmband sieht toll aus und fühlt sich gut. Mir persönlich gefällt die Doppelschließe nicht, sie ist erstens fummelig und zwitens unbequem wenn der Arm auf dem Schreibtisch liegt.

Das Milanese Armband hält gut, lässt sich aber, so mein Eindruck nach zehn Minuten, etwas Umständlich anlegen. Sollte man aber nach einer Woche denke ich drauf haben. Es ist sehr Filigran und dennoch stabil. Definitiv das beste aus meiner Sicht.

[b]Die Technik:[/b]

Die Bedienung ist nicht so intuitiv wie ein iPhone, mal kann man mit dem Finger scrollen und mit dem Rad, manchmal nur mit dem Rad. Die App Wolke ist soweit OK, wenn aber Apps dazukommen, sollte sich Apple was einfallen lassen, sonst wird es unübersichtlich. Force Touch hat man nach einer Minute kapiert es ist aber an unterschiedlichen Stellen verfügbar.

Die Benutzeroberfläche läuft flüssg, einzig der Abruf der Karten hat ne Weile gebraucht und der mehrfach diktierte Text wurde nicht erkannt, was wohl dem Demostand geschuldet ist. Abruf von Wetter und Aktien gingen schnell, Facebook und Twitter waren nicht installiert.

Längere Texte lesen artet in scrollen aus, egal ob Termine SMS oder sonstwas. Bequem ist das auf dauer sicher nicht, weshalb man wohl die meisten aufwändigeren Arbeiten erst gar nicht an der Watch sondern am iPhone erledigt und dann auf die Watch schiebt. So kann man keine Route eingeben oder Orte suchen, jedenfalls ist mir das am Demotisch nicht gelungen.

Die Klopf-Funktion ist sehr leicht, da muss sich erst zeigen wie man das einsetzt, mich hätte eine Fußgängernavigation interessiert, wo man wohl Klopfzeichen bekommt wenn man links oder rechts in eine Straße gehen soll.

[b]Zwischenfazit:[/b]

Wenn nichts weltbewegendes hinzukommt lohnt sich die Uhr im Augenblick nicht, man muss schnon mindestens 649€ (kleines Modell) hinlegen für eine fragwürdige Erweiterung des iPhones am Handgelenk. Wer nur Nachrichten am Handgelenk haben will kommt mit einer Pebble billiger davon, wer Fitnessdaten haben möchte für den gibt’s ebenso günstigere Fitnessbänder die teilweise auch über Nachrichten informieren.

Für mich ziehe ich das Fazit, dass ich frühestens die nächste Generation kaufe, wenn überhaupt zu diesen Preisen.


Atari Teenage Riot: Hamburg 27.03.2015

Atari Teenage Riot in Hamburg, am 27.03.2015. Location: Headcrash!

So gegen 21:20 kam Atari Teenage Riot auf die Bühne. Es ging gleich gut los. Irgendwo zwischen Techno, Punk und Metall fing sich der Sound mit harten Bässen. Headbanging in den ersten Reihen. Pogo in den hinteren Reihen. Als Fan einer der ersten Stunden von Atari Teenage Riot kann man geteilter Meinung über der Meinung sein. Auf der einen Seite fehlten mit „Hetzjagd auf Nazis“ und „Raver Bashing“ zwei Hits. Auf der anderen Seite ging die Musik schnell nach vorn. Sogar die neueren langsameren Nummern. Genaugenommen war „Hetzjagd auf Nazis“ ja auch von Alec Empire solo. „Raver Bashing“ erschien seinerzeit als 7“ auf Riot Beats.

Zurück zur Musik: Mit ordentlich Bass und gutem Sound ging es im Headcrash ab. Vermutlich waren wir zwei die einzigen aus der Ravergeneration vor Ort. Hat uns nicht gestört, passte schon. Zwischendurch klangen auch ganz kurze Ansätze der guten, alten, schnellen Breakbeats mit Acidline durch.

Ich hatte sogar mein altes Digital Hardcore Records Shirts aus dem Jahr 1994 wieder ausgegraben 😀

Hinterher hörten wir von einigen Besuchern ihre Enttäuschung über das Konzert.
Fazit: Hätte gerne länger als 90 Minuten sein können und gerne wieder.

Aktuelles Album: [url=http://www.amazon.de/gp/product/B00PMMHDME/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B00PMMHDME&linkCode=as2&tag=wwweraserorg-21&linkId=O76NO25OFKH7WMIW]Reset[/url]


Quebec Teil 3: Montreal I

Abweichend von unserer Reiseroute werde ich mit Montreal beginnen. Aus taktischen Gründen besuchen wir Montreal allerdings als letzten Ort, vor dem Rückflug.

Aus einem vorherigen Besuch in Montreal vergleiche ich den Ort als Mischung zwischen San Francisco und europäischer Großstadt wie Berlin oder London. Kulinarisch: Es gibt krosses Brot und US-amerikanische Hamburgerketten in einer Stadt. Dazu noch allerlei eigenes Zeug, dass es auch nur da gibt.

Parkplatzsituation: Es gibt keine Parkscheinautomaten oder Parkuhren mehr. Es wird alles über Smarphone gebucht (Roamingfalle?). Es wird also schwierig am Seitenstreifen zu parken. Vorteil, wenn ein Starbucks mit WLAN in der Umgebung ist, kann man sich registrieren und schnell den gewünschten Parkplatz buchen. Verlängerung der Parkzeit ist von überall mögliche (Internet mal wieder vorausgesetzt). Die Knöllchenschreiber brauchen nämlich nur an der Straße vorbeifahren und scannen alles ab, um Tickets zu verteilen. Es ist also ratsam Parkhäuser aufzusuchen.

Öffentlicher Nahverkehr: Montreal verfügt über eine Metro, dazu gibt es RFID-Karten, die man am Automaten ziehen kann. Eine Anschlußfahrt mit dem Bus ist nach einer Fahrt mit der Metro inklusive. Witzig: Die Metro fährt auf Luftreifen und schaukelt ganz schön.

Bargeld: Die günstigste Möglichkeit Bargeld zu besorgen ist i.d.R. ein Geldautomat vor Ort. Vorab sollte man nur wenig Bargeld einstecken. Zumindest in 2014 hat die Banque Nationale keine Verfügungsgebühren erhoben und nur die 2,56€ Maestroentgelt berechnet.
Dann gibt es Bixi als Fahrradverleih vor Ort. Sogenanntes Bikeshare. Damit läßt sich die Stadt schnell erkunden.

Leider sind nicht alle Teile von Montreal ohne Fortbewegungsmittel zu erreichen. Das Busnetz ist zwar gut ausgebaut, doch ist es nicht immer einfach damit möglich von A nach B zu kommen

Citynahe Hotels sind natürlich etwas teurer, sparen aber tägliche Anreise. Damit verbunden sind natürlich immer Kosten für das Parken beim Hotel.

Im nächsten Teil geht es dann um diverse Sehenswürdigkeiten, dann auch mit Fotos.

Weiterführende Links (inhaltlich verantwortlich ist der jeweilige Seitenbetreiber)

[url=https://montreal.bixi.com/]BIXI Bikeshare[/url]

[url=http://book.bestwestern.com/bestwestern/CA/QC/Montreal-hotels/BEST-WESTERN-PLUS-Montreal-Downtown-Hotel-Europa/Hotel-Overview.do?propertyCode=67013]Best Western Hotel Europa, Montreal[/url]