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Uli Hoeneß möchte Jürgen Klinsmann nicht mehr reinquatschen

Unglaublich nun sagt Uli Hoeneß er möchte dem Bundestrainer freie Hand lassen. Soll das etwa bedeuten Jürgen Klinsmann tanzte nach Hoeneß Pfeife?

Muß der Hoeneß sich eigentlich überall einmischen? Als Werbestar für einen großen Konzern geht er uns sowieso schon genug auf den Keks. Nein er meint auch anderer Leute Arbeit überall kritisieren zu dürfen. Wieso kümmert er sich nicht um seinen eingenen Kram bei den Bayern. Wer die Zeit hat, als Manager im Profifußball, derartige Äußerungen auf jedem ihm sich bietenden Nebenkriegsschauplatz fallen zu lassen und sich einzumischen, der ist offensichtlich nicht ausgelastet.

Also bitte andere Leute ihre Arbeit machen lassen.


Goldener Oktober

Wer sich noch über die Rekordtemperaturen im Oktober freut, der sollte doch etwas nachdenklicher werden. Sicher ist dieses Wetter als Entschädigung für den miesen Sommer doch als Ausgleich zu sehen.

Doch wenn Ende Oktober und Anfang November Temperaturen um die 20° vorherrschen, dann sollte uns das gewaltig zu denken geben.

Große Industrienationen, die aus Klimagesprächen aussteigen, um ihre Wirtschaft auf Kosten des Weltklimas am laufen halten, sollten schnell umdenken. Denken wir nur an die Spaceballs, dieses ruchlose Völkchen, das seine Atmosphäre vergeudet hat.

Anbetracht der hohen Heizkosten ist es natürlich positiv zu sehen, daß man die Heizung auf Sparflamme betreiben kann.

Machen wir uns aber nichts vor, dieses Ausmaß der Klimaveränderung wird fortschreiten und in 5 Jahren können wir Ananas in unseren Gärten anbauen.


Keine Strafe, keine Reue

Wie oft lese ich in letzter Zeit von jugendlichen Gewalttätern, die mit ihren 13 Jahren noch nicht strafmündig sind. Die Eltern verweigern die Einweisung in ein Heim und das Jugendamt kann nicht tätig werden.

Aus der Lokalpresse las ich gerade von einem besonders feigen Fall. Drei Jungendliche 12, 13 und 14 Jahre alt haben einen 71 gebehinderten Mann überfallen, nachdem feststand, daß dieser keine Geld dabei hat, haben sie ihn zusammengetreten.

Die Polizei konnte die drei feigen Typen ermitteln. Der dreizehnjährige ist sich genau bewußt, daß ihn rechtlich niemand etwas anhaben kann.

Es wird Zeit hier einen Riegel vorzuschieben. Scheinbar sind einige Jungendliche ihrem Handeln voll bewußt und schieben es auf die Gesetze, daß sie nicht belangt werden können. Für mehr Sicherheit brauchen wir keine stärkere Überwachung, eine Anwendung von Strafen ab 12 Jahren wäre in diesem besonders feigen Fall vollkommen gerechtfertigt.


Vogelgrippe: Arbeitgeber schon infiziert?

Wer sich dieser Tage über den Streik im öffentlichen Dienst erregt, der hat noch immer nicht den Sinn des Streiks verstanden.

Was gerne von den Arbeitgebervertretern auf 18 Minuten am Tag heruntergespielt wird, macht am Jahresende doch einige Tage aus.

Wer alles zum öffentlichen Dienst gehört, dass wissen viele nicht: Bund, Länder, Gemeinden, Stadt, Kreis, Krankenhäuser, Müllabfuhr, zivile bedienstete bei der Bundeswehr etc.

Um sachlich zu bleiben, was einige Arbeitgebervertreter wohl können: In der Vergangenheit verzichteten die bediensteten im öffentlichen Dienst auf Gehaltssteigerungen (die im Vergleich zu anderen Branchen immer unterdurchschnittlich waren) im Zuge der Verkürzung der Arbeitszeit auf 38,5 Stunden die Woche. Diese Zugeständnisse werfen die Arbeitgeber über Bord und wollen ohne Lohnausgleich eine Erhöhung auf 40 Stunden die Woche.

Und wer ist schon bereit eine Kürzung, die er schon mitgemacht hat nochmals kürzen zu lassen?

Lächerlichster Höhepunkt ist eine Äußerung des OB von Cuxhaven, der die Ausbreitung der Vogelgrippe mit dem Streik in Verbindung bringt: Artikel der Cuxhavener Nachrichten