Tagesarchiv: 29.01.2020


Reise nach Nürnberg Teil 2 von 3

Nachdem ich nun schon den [url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=162]Weihnachtsmarkt[/url] und diverse Sehenswürdigkeiten von Nürnberg besprochen habe komme ich nun zu etwas schwererer Kost. Nürnberg bietet die Möglichkeit deutsche Geschichte aufzuarbeiten. Speziell der Zeitraum des Nationalsozialismus kann in Nürnberg aufgearbeitet werden, wie in kaum einer anderen Stadt.

Zum einen findet man das Reichsparteitagsgelände, wo Hitler unter einem riesigen Hakenkreuz an einem Pult seine menschenverachtenden Reden vor vielen ‚Kamaraden‘ schwang. Entworfen von seinem Lieblingsarchitekten Albert Speer. Das Foto zeigt die ‚Worte aus Stein‘ heute.

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Gleich in der Nachbarschaft befindet sich Albert Speers Kongreßhalle. Sollte eine Überdachte Arena werden. Die heutige Halle, die einem Kollosseum gleicht wurde nie fertig. Ursprünglich sollte das Gebäude noch Höher werden und eine Glaskuppel bekommen. Nicht zu verwechseln mit der Kuppelhalle, die noch größer werden sollte.

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[außenansicht]

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[hofansicht]

In der Kongresshalle ist heute das Dokuzentrum mit der sehr sehenswerten Ausstellung „Faszination und Gewalt“ über den Holocaust und die Geschichte der Reichsparteitage. Drinnen ist das Fotografieren ausdrücklich erlaubt. Ich selber machte dort wegen der beklemmenden Atmophäre in der Halle keine Bilder. Jeder Besucher erhält eine Voiceguide in seiner Sprache für die Dauer der des Besuchs kostenlos. [Eintritt mit Nürnbergcard frei] WebLink!

Gerade in Hinblick auf Fremdenfeindlichkeit und Übergriffe auf Ausländern, sollte jeder deutsche sich diese einmalige Ausstellung anschauen, damit etwas wie die NS-Zeit nie wieder passiert.

[url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=163]Nürnberg Teil 1[/url]
[url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=164]Nürnberg Teil 2[/url]
[url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=165]Nürnberg Teil 3[/url]


Reise nach Nürnberg Teil 1 von 3

Nachdem der Weihnachtsmarkt in Nürnberg mich doch etwas enttäuscht hat und wohl eher vom Ruf lebt, hat Nürnberg nicht vieles andere zu bieten.

Für Touris gibt es die Nürnberg Card die für 18,00 EUR zu haben ist. Damit bekommt man 2 Tage lang den ÖPNV, diverse Vergünstigungen bei Eintrittsgeldern und kostenlosen Eintritt in Museen. Es muß nur eine Hotelbuchung nachgewiesen werden. Nachteil: Durch die nur 2 Tage währende Gültigkeit der Karte kann man nur hurtig durch die Museen hetzen und muß den Japanern ähnlich schneller fotografieren als der eigene Schatten.

Deshalb nur eine kleine Auswahl der Seehenswürdigkeiten, die ich gesehen habe.

1. Straßenbahndepot: In den Sommermonaten und zum Weihnachtsmarkt fährt eine alte Straßenbahn [mit Nürnbergcard günstiger] zu einem alten Depot. Hier kann man sich über die Entwicklung der Straßenbahn und weiterentwicklung dergleichen Informieren. [Empfehlenswert]

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2. Tiergarten: Entgegen der Werbung in Nürnberg, ist der Tiergarten im Winter kein Erlebnis. Die Tiere, sofern Sie draußen waren. [Im Sommer nicht gesehen und im Winter Zeitverschwendung]

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3. DB-Museum: Auch hier kostenloser Eintritt mit Nürnberg-Card! Wer Zeit hat, kann hier Stunden zubringen. Es werden sogar echte Wagons und Lokomotiven ausgestellt, die leider nicht zu betreten sind. In einem Shop kann man sich dann noch mit allerei Krimskrams um die Eisenbahn eindecken! [Empfehlenswert]

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4. Germanisches Museum, soll wohl ganz gut sein, wurde aber aus Zeitgründen nicht gesichtet

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Nürnberg im Dezember

Ohne Zweifel zieht der Christkindlesmarkt in Nürnberg die Massen der Menschen an. Doch die Vorfreude eines 5-Tage-Trips nach Nürnberg wich nach den ersten Blicken in ein: „Das war schon alles?“

Fangen wir an. Die Tradition des Marktes mag vielleicht an erster Stelle stehen aber die Präsentation ist nicht erste Wahl. Okay die Farben von Nürnberg sind nun einmal rot und weiß, deshalb sind auch alle Stände auf dem Hauptmarkt in dieser Farbe. Leider fehlen mir hier die aufwendigen Aufbauten auf den ?Buden?, wie ich sie in den vergangenen Jahren schon in Stuttgart gesehen habe. Einzig auf der Kinderweihnacht waren diese netten kleinen Figuren zu sehen.

Das Budenangebot war dürftig. An jeder Ecke Bratwurst oder Punsch. Manchmal auch Anbieter von Zwetschgenmännchen (getrocknete Zwetschgen als Gliedmaßen und Walnüsse als Kopf), Christbaumschmuck (besonders bemalte, mundgeblasene Christbaumkugeln sehen sehr gut aus, sind aber recht teuer), Lebkuchenbuden (Lebkuchen aus Nürnberg sind besonders lecker) und das war fast schon alles.

Die Waffelbuden und Dampfnudelverkäufer waren nur auf der Kinderweihnacht und damit für meinen Geschmack unterpräsent. Im Großen und Ganzen ist der Weihnachtsmarkt dem Bremervörder wohl am ehesten gleichzusetzen, der Nürnberger ist nur größer und länger. Die gleichen einfallslosen Buden am gleichen Fleck. Dieser Weihnachtsmarkt lebt von seinem Ruf und der ist in der ganzen Welt bekannt, so waren auch viele Japaner, Italiener, Engländer, Amerikaner und Franzosen zu Gast. Für diese Besucher war dieser Markt wohl etwas besonderes.

Die Buden könnten auch bei jedem Fest (Altstadtfest sonst noch ein Fest und Festfest) genutzt werden, es muß nur die Einrichtung geändert werden. Im Grunde genommen steht hier alles im Zeichen der leckeren Nürnberger Bratwürstl. Warum nicht ein Fest zu ehren der Bratwurst, da könnte man doch gleich die Buden noch mal aufstellen.

Demnächst auf www.eraser.org ein Bericht über diverse Sightseeing-Objekte aus Nürnberg.


Urlaub in der Schweiz Teil 1

Im Sommer ist die Schweiz ein echtes Wander- und Ausflugsparadies. Durch das fast perfekt aufeinander abgestimmte öffentliche Verkehrsnetz kann man aus dem Berner Oberland jeden Punkt der Schweiz relativ schnell erreichen. Somit steht selbst der Anreise mit dem Flugzeug oder der Bahn nichts mehr im Wege, da man nicht auf ein Auto angewiesen ist.

Für Touristen bietet sich daher der Swisspass an. Diesen kann bei der Deutschen Bahn oder Reisebüros erhalten. Der Preis richtet sich nach der Dauer und der Wagenklasse. Der Swisspass erlaubt es in dem angebenen Zeitraum alle Züge im Streckennetz zu nutzen (außer Berg- und Seilbahnen, hier wird ein Rabatt auf den normalen Fahrpreis bis zu 50% gewährt). Die Schweizer Züge sind in der zweiten Klasse normalerweise sauberer und komfortabler als bei der Deutschen Bahn. Die Fahrpläne sind aufeinander abgestimmt und es kommt so gut wie nie zu Verspätungen (Ausnahme war ein Sintflutartiger Regen, der ganze Gleisabschnitte lahmlegte).

Als Ausgangsort für unsere Reise wählten wir Spiez, ein kleines Städtchen am Thuner See. Selbst hier halten alle durchfahrenden Tüge und auch ein ICE von Hamburg fährt direkt. Durch die Lage zwischen der Hauptstadt Bern und dem Wanderparadies der Jungfrau-Region ist die Verkehrsanbindung in alle Richtungen gewährleistet.

Auch das Hotel der Nationalmannschaft von 1954 findet man in Spiez. Heute wie damals ist es das beste Haus am Platz. Wir wählten aufgrund von Mundpropaganda das Hotel Bellevue, das nahe am Bahnhof gelegen ist und auch der Thuner See ist in kurzer Zeit zu Fuß zu erreichen. Zum Hotel und der Schweiz bald mehr auf eraser.org.