Tagesarchiv: 29.01.2020


Digitale Zukunft in Niedersachsen 1

Aus aktuellen Anlaß entfällt die heutige Ausgabe der „hype-info no. 63 // der schweißfleck“ und wird nächsten montag nachgeholt. freuen sie sich darauf.

Seit heute läuft das terristrische Digitalfernsehen (dvb-t) in Niedersachsen. Zumindest in einigen Regionen: Bremen, Bremerhaven, Hannover, Braunschweig. Der Rest folgt im November. Grund genug, das Thema einmal ein wenig zu beleuchten.

Technische Voraussetzung: Zimmerantenne oder Dachantenne (je nach Region), Receiver oder Fernseher/Video mit eingebauten dvb-t-decoder (im Moment eher selten anzutreffen).

Kosten: Receiver (intern/extern) einmalig und GEZ leider regelmäßig!

Qualität: Das Digitalfernsehen schlägt jeden herkömmlichen Kabelanschluß und ist damit fast einer aktuellen DVD gleichzusetzen.

Sender: ARD, arte, Phoenix, RTL mit RTL Nord „Guten Abend RTL“, VOX, RTL II, Super RTL, SAT.1, ProSieben, Kabel 1, N24, NDR (ehemals Nord3), ZDF, ZDF dokukanal/KiKa und ZDF infokanal/3sat
später sollen etwa 24 Sender zu empfangen sein (leider auch 9live).

Fazit: Das Kabel hat zwar im Moment mehr Sender zu bieten, aber wer braucht die denn schon alle? Spätestens nach 1,5 Jahren hat sich die Anschaffung der erforderlichen Technik gegenüber dem Kabelanschluß gerechnet. Wer jetzt neu baut und sowieso einen komplett neuen Anschluß ans Kabel benötigt der sowieso günstiger. Berlin hat es gezeigt, daß es funktioniert und die Nachfrage riesig war und nun ist Niedersachsen dran.

Morgen folgt Teil 2

weitere Infos auf der Technikseite vom NDR


Digitale Zukunft in Niedersachsen 2

Kommen wir heute zur Technik! Als Grundig vor etwa 10 Jahren angefangen hatte interne SAT-Receiver in einigen Modellen nachzurüsten, hatte keiner gedacht, daß ein modularer Aufbau ähnlich PCs in Fernseher einmal kommen könnte.

Loewe. hat in vielen seiner aktuellen Modelle die Möglichkeit Module nachzurüsten. Unter anderem findet sich ein DVB-S mit premiere und neuerdings auch ein DVB-T für das terristrische Digitalfernsehen darunter. Merkwürdigerweise sind diese internen Aufrüstungen teurer als die externen Geräte der vielen anderen Hersteller. Rechtzeitig zum Start von DVB-T finden sich nämlich eine große Anzahl von Receivern im Handel.

Die üblichen verdächtigen Hersteller finden sich hier auch ein. Kathrein, Technisat, Humax und Nokia sind mit von der Partie. Unter anderem auch der Nobelanbieter Metz, dieser sogar mit Premieretauglichkeit, sofern es ausgestrahlt wird. Bei den Receivern gilt: Teurer ist nicht unbedingt besser. Denn es sollte auf jeden Fall auf Videotexttauglichkeit, Umschaltzeit beim Senderwechsel geachtet werden. Auf den Konfigurationskomfort kann der begabte Nutzer gerne verzichten, wenn der Rest stimmt.

Eine Liste der DVB-T tauglichen Receiver erhält man hier

Bleibt abzuwarten, wenn das Kabel durchweg digital wird, dann kommt bestimmt der nächste große Schwung DVB-T-Nutzer. Denn durch digitales Kabel kann der Netzbetreiber mit Smartcards den Empfang von bestimmten Sendern einschränken und nur gegen Gebühr ermöglichen. Wenn das passiert ist der teure Kabelzug wohl abgefahren.


Kalkofe ist wieder da!

Viele Nutzer des Internet haben keinen Fernseher mehr. Damit entgehen Sie manchmal sogar lebenswichtigen Trailern. So zum Beispiel kommt Oliver Kalkofe ab dem 03.05.2004 um 23:15 Uhr endlich wieder mit seiner Mattscheibe zurück ins Fernsehen.

Wieder auf Pro7 erwarten wir alle, wie er mit dem Gehirnwäschefernsehen abrechnet. Bei dem späten Ausstrahlungstermin kann man nur hoffen, daß die Qualität wie damals Anfang bis Mitte der 90er auf Premiere ist. Kalkofe war der erste, der öffentlich in Deutschland mit dem Fernsehen ohne Kompromisse abrechnete!

Viel Spaß beim entspannen vor der Mattscheibe!
www.kalkofe.de


Der Osterhitmarathon…

Naja, gehört zwar eigentlich ins Radio aber die Rubrik gibt es ja hier nicht. So mancher Radiosender, mir fallen da spontan nur Radio Hamburg und FFN ein. Auf jeden Fall gibt es da Endloscharts. Ob es nun Top 750 oder 815 heißt ist völlig egal. Wichtig ist da nur, daß da auch mal Musik zu Tage geführt wird, die sonst nicht gespielt wird.

Dank der Coverwelle ist es möglich einige Songs drei- oder viermal zu hören. Es ist natürlich auch viel Schund dabei, weil die Hörer „gevoted“ (früher: gewählt) haben. Was soll man da auch erwarten. Aber ein Lichtblick bleibt! Der Quitsche-Entchen-Song ist bei Radio-Hamburg in den Top50!

Wer noch mehr solche Charts kennt, der solle sich bitte melden!