Tagesarchiv: 29.01.2020


Vogelgrippe: Arbeitgeber schon infiziert?

Wer sich dieser Tage über den Streik im öffentlichen Dienst erregt, der hat noch immer nicht den Sinn des Streiks verstanden.

Was gerne von den Arbeitgebervertretern auf 18 Minuten am Tag heruntergespielt wird, macht am Jahresende doch einige Tage aus.

Wer alles zum öffentlichen Dienst gehört, dass wissen viele nicht: Bund, Länder, Gemeinden, Stadt, Kreis, Krankenhäuser, Müllabfuhr, zivile bedienstete bei der Bundeswehr etc.

Um sachlich zu bleiben, was einige Arbeitgebervertreter wohl können: In der Vergangenheit verzichteten die bediensteten im öffentlichen Dienst auf Gehaltssteigerungen (die im Vergleich zu anderen Branchen immer unterdurchschnittlich waren) im Zuge der Verkürzung der Arbeitszeit auf 38,5 Stunden die Woche. Diese Zugeständnisse werfen die Arbeitgeber über Bord und wollen ohne Lohnausgleich eine Erhöhung auf 40 Stunden die Woche.

Und wer ist schon bereit eine Kürzung, die er schon mitgemacht hat nochmals kürzen zu lassen?

Lächerlichster Höhepunkt ist eine Äußerung des OB von Cuxhaven, der die Ausbreitung der Vogelgrippe mit dem Streik in Verbindung bringt: Artikel der Cuxhavener Nachrichten


Tanke ein WM Ticket

So könnte man die Aktion des Mineralölkonzenrns Shell nennen. Für je 10 Liter getankten Sprit bekommt man bei shell Rubbelkarten auf denen die Trikots einer Mannschaft freigerubbelt werden müssen. Nun muss man nur die komplette Mannschaft zusammenbekommen und man erhält ein Tiket zu einem WM-Spiel.

Die Trikotkarten die am häufigsten vorkommen sind die mit den Nummern 5 7 8 und 10, denn diese werden bei ebay gerade angeboten. Die Speilernummer 1 findet man wohl sehr selten, die komplette Mannschaft bekommt man vermutlich gar nicht zusammen. Bleibt nur ein Tipp: Lieber wo anders tanken!


Billig Boom beim mobilen Telefonieren

Es wird geworben bis der Arzt kommt. Simyo ist der Branchenprimus dieses Segments. Der Clou ist hierbei: Man verzichtet auf ein neues Handy und nutzt ein altes gebrauchtes oder kauft sich ein günstiges.

Hier aber aufgepasst: Neuerdings sind wieder Netlocks auf den Geräten hinterlegt. Eine SIM-Karte aus einem fremden Netz funktioniert hier nicht.

Die Qual der Wahl welcher Anbieter der Richtige ist fällt schwer. Klar mit Simyo habe ich den größten Anbieter, doch funkt dieser im e-plus-Netz. In manchen Gebieten ist die Netzabdeckung auch heute noch dürftig.

Wer gern im D1-Netz von T-Mobile telefonieren möchte, der kann sich direkt dort über xtra click & go versorgen. Auch in diesem Netz gibt es natürlich andere Anbieter. Easymobile sei hier einfach mal genannt, hier telefoniert man bis 28.02.2006 innerhalb von Easymobile kostenlos, auch SMS sind hier kostenlos.

Das die Angebote vorerst bis 28.02.2006 befristet sind ist bei einigen Anbietern zu finden. Da der Wettbewerb hier noch in Bewegung ist, werden die Preise vermutlich vorerst noch nicht steigen.

Übrig bleibt nur die Frage nach dem Netz und dem passenden Tarif und wer wann welche Preise durchsetzt, wenn der 28.02.2006 vorbei ist.


Achtung beim Eigentumswohnungkauf

Vor längerer Zeit war ein Artikel in Welt über eine Art „Squeeze Out“ bei Mehrfamilienhäusern.

Wer beabsichtigt sich eine Wohnung zu kaufen, der sollte unbedingt darauf achten, daß er Einsicht in die Protokolle der Eigentümerversammlung erhält.

Sofern ein Eigentümer durch Eigentum oder durch Bevollmächtigung eine Stimmenmehrheit erlangt hat, sollte man ganz besonders aufmerksam sein. Die Gefahr, dass nämlich dieser jemand seine Macht missbraucht ist immer gegeben. Als Einzelner steht man hier alleine da. Gutachten müssen auf eigene Kosten erstellt werden, da für ein Gutachten auf Kosten der Hauseigentümer ein Beschluß der Eigentümerversammlung notwendig wäre. Diese wird man natürlich nicht erhalten.

Oft zieht man hier den Kürzeren. Im erwähnten Fall wurden durch die Eigentümerversammlung schnell irgendwelche Baumaßnahmen beschlossen, die der einzelne Käufer nicht mehr bewältigen konnte. Die beiden Eigentümer mit mehreren Wohnungen, die sich dafür in der Eigentümerversammlung zusammengeschlossen haben, haben eine Lücke ausgenutzt, die ursprünglich dafür genutzt werden sollte, um kleine Handwerkeraufträge schnell ausführen und bezahlen zu lassen.

Der Eigentümer der einen Wohnung erhob zwar Klage gegen diese Beschlüsse, nur wurden diese Verfahren viel zu langsam behandelt, als daß er eine Chance gehabt hatte, vorher nicht zur Zahlung herangezogen worden zu sein.