Tagesarchiv: 29.01.2020


info no. 164 // hauptsache cool sein

als ich wieder einmal die charts anschaute, fragte ich mich: was ist tokio hotel. „nach dem montezuma“ oder so hieß der song. komischerweise war das ding auf platz 1 und ich kannte es nicht. bis ich das ding dann zum ersten mal hörte.

das ging ja noch. nur wenn ein kleiner sesselpuper anfängt über sein coolen weibergeschichten auszupacken, dann frage ich mich, was ich verpasst haben könnte.

sowas von peinlich. aber diese eintagsfliege wird bestimmt bald wieder so verschwinden, wie andere eintagsfliegen auch, nachdem sie bis zum erbrechen als klingelton vermarktet worden sind.

auf nach montezuma
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info no. 167 // designierter hype

oh weh, designierte minister und eine designierte kanzlerin machen sich in den medien breit. alleine dieses wort nervt ja schon langsam. nicht umsonst war das wort designiert im jahre 2004 schon bei den hype words.

der vorausbestimmte hype. eigentlich hätte ich es wissen müssen, daß designierte und uns sein werden, wenn die wahl vorbei ist.

früher gab es vor der wahl noch ein schattenkabinett, doch dafür war der wahlausgang zu knapp. jetzt nerven politikwissenschaftler und funktionäre mit ihren designierten und der der meinung zum designierten herum.

die designierte
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info no. 166 // wider dem tierischen eiweiß

der gast ist könig. so sieht das aus. der plan war einfach. zum geburtstag einladen und würstchen im schlafrock machen. das ist einfach und geht schnell. dann geht es los. einer der gäste meint, hast du auch ausreichend salat, weil ich doch vegetarier bin?

das diese leute das so raushängen lassen müssen. dann kommen einige immer noch mit geistigem dünnschiß daher wie: philosophie ist alles, leben zählt. im nächsten moment drücken sie eine mücke tot. alles klar: leben zählt!

ich respektiere diese einstellung aber dieses raushängen lassen nervt!

ein veganer stufe fünf ist nichts was einen schatten wirft (aus die simpsons)
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info no. 165 // glücklicher anschlag

als ich neulich wieder einmal hinter einem zigarettenlieferwagen hinterfuhr sah ich wieder einmal diese werbung für die in der titelüberschrift umschriebene marke. klingt echt gut, wie man im deutschen die englischen worte übersetzen kann, wenn sie aus dem zusammenhang gerissen werden.

ein zitat von dem metzger/arzt bei der musterung: put put put, damit wollte er ausdrücken: setzen, stellen, legen. nun in welcher reihenfolge, das war dahingestellt. einem arzt im schwarzen kittel traue ich sowieso nicht über den weg.

zurück zur werbung des lustigen anschlags. drunter stand also noch „it’s toastet!“ was immer das bedeuten soll?

unser toast ist fertig, nein!
es ist angestossen worden, nein!
es ist erledigt, was die lunge?
es ist geröstet, nein?

was für ein scheiß, was will man uns damit sagen? das leben mit dem doofen löffel abgeben?

it’s hyped
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