Archiv des Monats: Januar 2020


Airbus lacht sich ins Fäustchen

Wenn Airbus seine Produktionsanlagen verkaufen will und dadurch Arbeitsplätze gefährdet werden, so ist das für Airbus betriebswirtschaftlich günstig, für die Belegschaft bitter. Wenn dafür auch noch Steuergelder fließen, muß man sich aber wirklich fragen, ob unsere politischen Eliten völlig unfähig sind.

[quote]Mirow hat als Hamburgs Wirtschaftssenator einst dazu beigetragen, dass Airbus seine Flugzeugwerft an der Elbe ausbaut. Die Stadt Hamburg hat allein 750 Millionen Euro investiert, um die Produktion des A380 nach Finkenwerder zu holen[/quote], schreibt die [url=http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/356/87269/]Süddeutsche Zeitung[/url].

Jetzt gehen die Gerüchte über die Verlegung der A380 Produktion in die 2. Runde. Aus betriebswirtschaftlichen Gründen kann man sehr wohl die geplanten Entlassungen und die Verlagerungen der Produktion nachvollziehen. Aber man muß sich doch fragen, auf was für Verträge sich die Hansestadt Hamburg eingelassen hat, wenn im Falle einer Streichung der A380 Produktion in Hamburg nicht entsprechend saftige Strafen fällig werden.

Bei Airbus wird man entsprechende Überlegungen wohl in die Entscheidungsfindung mit einbezogen haben, wenn dort nicht ähnlich unfähige Betriebswirte sitzen wie damals im Hamburger Senat, was allerdings unwahrscheinlich ist.

Man kann nur froh sein, daß inzwischen eine andere Mannschaft die Geschicke der Hamburger Wirtschaft leitet und hoffen, daß diese es besser macht.


Methoden in Hamburger CDU

Die Hamburger CDU hat mit ihrer absoluten Mehrheit im Senat eine Änderung des Wahlrechts beschlossen. Soweit klingt es noch normal. Dass die CDU hier aber ihre eigenen Interessen verfolgt und nicht auf den Wunsch der Bürger eingeht wird hier sehr deutlich.

Hintergrund ist eine vor zwei Jahren durchgeführte Änderung des Wahlrechts aufgrund eines Volksentscheids. Dieses Wahlrecht kam noch nie zur Anwendung. Die CDU drückte nun eine Änderung der Änderung durch. Ein Feudalgefühl beschleicht einem zu Recht bei dieser Entscheidung. Denn zum Wohle des Volkes kann man diese Entscheidung wohl kaum bewerten.

Weiterführende Informationen gibt es hier:
[url=http://www.faires-wahlrecht.de/]faires-wahlrecht.de[/url]


message no. 31

haben sie es bemerkt? da haben wir doch glatt eine runde zahl übersehen, quasi die zweihundertfünfzigste hype-info, neuerdings nur noch auf info reduzierte hype-info…

tja unglaublich, andere unternehmen machen daraus einen riesen firlefanz, sogar der 33 geburtstag wird gefeiert um mit rabatten zu locken. vielleicht nutz es sich ja ab, doch wir werden sehen was sich tun tun.

hype enforcement agency


info no. 252 // no go to go

der sprachgebrauch wird immer schlimmer. dass geiz geil ist und nun die bäckermeister sagen geschmack ist geil, daran hat man sich ja schon gewöhnt. nur wem soll man glauben?

nun sind auch kaffee zum to go zu haben, kredite habe ich auch schon gesichtet. doch wie geht das? mit der wumme an der kasse? to go ist für mich immer noch eine grundform des verbs – ja so ein klugscheißer – unkonjugierte verben. „kaffee to go“ klingt nunmal scheiße, warum dann nicht „coffee to go“? ach das ist zu englisch hä?

also ein no go. also niemals machen. genauso eine unsitte.

hype to go
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