Archiv des Monats: Januar 2020


classic no. 27 // viehtransport

das recht der schweine ist größer als das menschenrecht, so könnte man meinen. viehtransporter haben im sommer wenigstens eine belüftung durch offene spalten.

die schülerbeförderung ist aber das schlimmste und erinnert an flüchtlingstransporte. merkwürdig ist nur, daß diese tierschützer für viehtransporte alles mögliche durchsetzen können, nur wenn es um menschen geht dann ist der bus voll.

im sommer ohne klimaanlage mit dem kleinen lüftungsspalt in der decke, das ist ja schlimmer als ein schweinetransporter.

don’t believe the hype
hype enforcement agency


info no. 176 // die gemüsepest

da haben wir den salat. greenpeace hat aufgeckt, dass obst aus dem supermarkt mit viel zu hohen dosierungen von giftstoffen belastet ist.

nach dem rinderwahn, der schweinepest, der geflügelpest und dem fleischskandal nun die gemüsepest. vor monaten habe ich noch witze in meinem bekanntenkreis darüber gemacht. nun ist es schon wahr. denken wir nur an die nematoden beim fisch, da ist also auch nicht alles sonnenschein.

also leute esst kein fleisch und kein gemüse mehr. am besten wir sterben schleunigst aus, um nicht noch vergiftet oder mit einer krankheit infiziert zu werden.

danke greenpeace, dank euch schmeckt uns der atomstrom nicht mehr, atomtests in einsamen atollen macht keine laune mehr, brennstäbe wiederaufbereiten macht auch keinen spaß und bohrinselversenken in der nordsee ist auch passé.

also lasst es euch schmecken!
hype enforcement agency


classic no. 28 // ängglisch für beginner

zugegeben die aussprachehinweise in lautsprache im vokabelteil meines englischbuches waren total unverständlich. doch in alten ausgaben der computerbild (jahrgang 2000) fand ich rat.

da standen hinter jedem englischen wort so kleine fußnoten, die am seitenrand erklärt wurden.

da waren so sinngemäß klasse dinger wie

profässionell, fotoschopp, skänner, zwitsch, fläträht, wört, ächses, feierweiher usw.

das liest sich dann weniger wie eine pc zeitschrift, sondern mehr wie ein witzblatt. nur schade seitdem die aussprachehinweise fehlen ist der witz dahin.

dohnt belief se heip
heip enforzment äjenzy


Überwachung bald auch zu Hause?

Kameraüberwachung mit Lautsprecherdurchsagen [url=http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23571/1.html]kennen[/url] wir schon aus 2006. Ob schon ein „Terrorist“ gefangen wurde, ist nicht bekannt. Aber vielleicht läßt sich die Technik ja auf ein ganz anderes Gewaltpotential anwenden.

Die Erfolge der Überwachung in Englands Innenstädten sind enorm – mehrere Übeltäter, die Pommes-Tüten weggeworfen haben, [url=http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,461510,00.html]konnten zur Räson gebracht werden[/url]. Die Müllmänner müssen jetzt nicht mehr so viel Dreck beseitigen, also kann man ihre Arbeitsplätze einsparen. Die Betroffenen finden ja vielleicht noch ein Plätzchen in der boomenden Überwachungsbranche.

Schlimmer ist, daß sich wirklich niemand über diesen drastischen Eingriff in die Bürgerrechte wundert.

[i]Bisher, so scheint es, ist der Punkt noch nicht erreicht. Es gibt praktisch keine Opposition, landesweit nicht und auch nicht in Middlesbrough. Barry Coppinger, der zuständige Abgeordnete der Stadt, sagt, er sei Sozialist, und als Sozialist sei er natürlich auf Seiten der Bevölkerung. Und die Bevölkerung wünsche sich eine saubere und sichere Stadt. „Wo also ist das Problem?“[/i], heißt es bei Spiegel-Online.

„Everybody wins“, also. Nur gut, wenn durch solche Maßnahmen die Straßen sicherer werden. Kriminalität gibt es aber auch [url=http://www.welt.de/data/2007/01/24/1187097.html]anderswo[/url], nämlich zu Hause in der Familie. Vielleicht läßt sich mit der neuen sprechenden Überwachungstechnik auch da bald eine Senkung der Kriminalität erreichen…