Archiv des Monats: Januar 2020


Geknackt: Radio Hamburg Hinhörer

Radio Hamburg vermeldet, dass das beliebteste Radiogewinnspiel der Stadt geknackt wurde. Es war spannend und die Tipps der Hörer waren echt gut. Doch bei 15.650 EUR war Ende und der Jackpot wurde geknackt.

Artikel: [url=http://www.radiohamburg.de/]Radio Hamburg[/url]


FreeBSD 6.2

[url=http://www.freebsd.org/de/]FreeBSD[/url] ist eine Weiterentwicklung von BSD, dem UNIX®-Betriebssystem der University of California, Berkeley. Es hat eine Lange Tradition auf Serversystemen und ist anerkanntermaßen das Betriebsystem für Server überhaupt. Aber auch für Desktop Rechner kann es eine alternative sein wenn es um die Sicherheit geht.

Die TCP/IP – Protokolle sind eine Entwicklung von BSD, daher liegen die Stärken von BSD und dem hier angesprochenen FreeBSD im Netzwerk. Einen besseren Datendurchstz und eine bessere Sicherheit und Stabilität des Netzwerkes werden Sie mit keinem anderen System erreichen können, außer sie ziehen das Netzwerkkabel zum Internet ab 😀 .

Anfänger schreckt es sicher ab, wenn BSD-User ihnen raten zunächst das recht umfangreiche Installatiosshandbuch zu lesen, bevor man sich an eine Installation macht. Da das, in vielen Sprachen verfügbare, Handbuch aber sehr gut zu lesen ist benötigt man nur Grundkenntnisse die auch ein Windows-Anwender haben dürfte.

Dementsprechend ist die Installationsroutine auch nur im Textmodus erhältlich und ohne Vorkenntnisse nicht ganz einfach zu verstehen. Dafür bietet es, mehr noch als das kürzlich angesprochene Debian, umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten bis in das kleinste Detail mit entsprechender Unterstützung. Die über 30 Jahre alte und stets weiter gepflegete Routine sorgt immer dafür das hinterher ein zu startendes System herauskommt. Erfahrung zahlt sich hier aus.

Das BSD für Server gedacht war bemerkt man vor allem auf Laptops. Während auf Standard-PCs sowohl die Netzwerkverbindungen als auch Grafik- und Soundkarten erkannt werden, muss man beim Laptop einiges von Hand nachinstallieren. Auch das man nach dem ersten Start nicht in sofort in einer grafischen Oberfläche ankommt ist für jüngere Anwender neu. Dafür hat man aber die Wahlmöglichkeit wie die Logingrafik anschließend aussehen soll (KDM GDM) und welche X-Oberfläche man wünscht. Das schnelle XFCE lässt sich über den Befehl startxfce4 starten.

BSD ist nicht wie z.B. Debian vorwiegend Paketorientiert, sondern bietet auch die Möglichkeit aus den so genannten Ports die Programme passend zum Rechner zu compilieren. Dies nimmt zwar bei der Installation viel Zeit in anspruch, dafür wird man dann auch mit dem wohl schnellsten System belohnt welches man sich vorstellen kann. Im Gegensatz zu vorbereiteten Paketen sind die selbst compilierten Programme von allem Ballast der nicht auf der Maschine verfügbaren Resourcen befreit. Z.B. plagt man sich nicht mit Treibern für alte Komponenten herum, die man in seinem System nicht verbaut hat. Nur die Linux Distributionen [url=http://www.gentoo.org/]Gentoo[/url] und [url=http://www.slackware.com/]Slakware[/url] reichen an ein solches System heran.

Viele Firewalls haben eine angepasste BSD-Version als Betreibssystem und auch die Möglichkeit Festplatten voll zu verschlüsseln und den Schlüssel als Datei auf einem portablen Speicher wie einem USB-Stick abzulegen, zeigen welche Sicherheit man mit FreeBSD erreichen kann. Viren und Würmer sind weitgehend unbekannt, Virenscanner und Firewalls kann man selbstverständlich nachinstallieren.

Auch der Fakt, dass Mac OS X auf BSD basiert dürfte für den ein oder anderen Interessant sein und zeigt was für Möglichkeiten sich bieten.

Pro und Kontra:

Vorteile:
Stabiles extrem schnelles System
Umfangreiche Softwaresammlung
Extrem flexible Installation
Größtmögliche Sicherheit
Volle Wahlfreiheit der Oberfläche und der Software
Profiunterstützung, hervorragendes Handbuch und viele Anwenderforen

Nachteile:
Sehr zeitaufwendige Installation
Nachinstallation für Desktops und Server auf jeden Fall erforderlich
Installation liegt nur in Englisch vor (Handbuch Deutsch)


Verschäftes Rauchverbot [Update]

Wie bekannt ist tritt morgen [url=http://www.welt.de/politik/article1145881/Ab_Samstag_haben_es_Raucher_noch_schwerer.html?r=RSS]das verschärte Rauchervot in Kraft.[/url]. Rauchen in öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln ist dann verboten. Leider ist das Rauchen auf Bahnhöfen noch nicht ganz durchgesetzt.

Im Vorfeld des Rauchverbots gab es ziemlichen Hickhack wie es mit dem Rauchverbot in Restaurants und Kneipen zu handhaben ist. Warum wurde eigentlich nicht das Volk gefragt?

Ganz einfach: „Wir sind doch die Volksvertreter, wir wissen doch was ihr wollt dafür habt ihr uns doch gewählt.“ lautet die Antwort. Eine [url=http://www.trendfrage.de/results/details?survey_id=40339&q_id=40349]Unfrage[/url] die ich heute im Internet gefunden habe spricht eine deutlich andere Sprache. Die Lösung die keiner wollte, wurde wie üblich genommen.

Auch bei den [url=http://www.trendfrage.de/results/details?survey_id=40339]weiteren Antworten auf die Fragen [/url] der Meinungsforscher tritt zu Tage, dass sich der Bürger eine deutlich flexiblere Lösung wünschen würde als die die jetzt auf dem großen grünen Koalitions- und Bundesratstisch gefunden wurde.

Im Kino weiß man das man für Schauspielerei bezahlt wird, im Leben weiß man hoffentlich auch das man für die politische Schauspielerei bezahlt.

Leider sind die Umfrageergebnisse vom Anbieter gesperrt worden. Kurzfassung: Über 50% der Befragten wollten das der Wirt die entscheidung treffen kann, fast 50% wollten das das bundeseinheitlich geregelt werden soll und nur 2% befürworten die jetzt bescholssene Regelung das dies die Bundesländer regeln sollen.


Debian GNU/Linux

In unserer Reihe die Alternativen zu Windows aufzeigt, widmen wir uns heute der Distribution Debian. Debian verwendet den Linux Kern, die meisten Systemprogramme entstammen dem GNU-Projekt.

Viele neue Distributionen, wie etwa Ubuntu, Knoppix oder das noch recht junge Sidux basieren auf Debain. Die Entwickler des Debain Teams legen großen Wert darauf, dass nur Software in die Distibution aufgenommen wird, welche nach der GPL lizensiert ist. Dies unter anderem auch um, den in den USA üblichen, Patentkriegen von vornherein aus dem weg zu gehen.

Profianwender die ein paketbasiertes aber dennoch schnelles System wünschen setzen auf Debian. Die Systemstabilität ist wohl nach BSD die beste die man haben kann. In einem kürzlich durch die Zeitschrift Linux Magazin durchgefühten Vergleichstest wurde dies bestätigt.

Die Installation von Debian ist, wie Debian auch, äußerst vielfältig gestaltet. Während die grafische Installation durch ihre Einfachheit besticht, können Profis über die textbasierte Installation das Optimum aus Ihrem Rechcner holen. Neben der Partitionierung der Festplatte und Hardwareerkennung kann man dort auch die Benutzeroberfläche und die Zusatzsoftware die installiert werden soll genauestens einstellen. Selbst Einsteigern sollte die Installation gelingen, wenn auch bei Laptops, wie bei fast allen Distributionen, Nacharbeit erforderlich ist. Für Anwender mit leichter Paranoia oder Sicherheitskritischen Daten bietet Debian schon bei der Installation an die Festplatte vollständig zu verschlüsseln.

Pro und Kontra:

Pro:
Moderne Oberfläche(n)
Extrem stabil
Sehr schnell selbst bei KDE und GNome Oberfläche
Sehr flexible Installationsnmöglichkeiten
Gute Hardwareerkennung ( ausgenommen WLAN )
Für den Office Bereich sofort einsetzbar
Auch ohne SEL Paket wohl eine der sichersten Distributionen
Mit SEL Paket extrem sicher
Vollverschlüsselung des Systems
Leichte Konfiguration und Installation von zusätzlicher Software
Sowohl für den Server als auch für Desktops geeignet
Guter Support auch Profisupport (gegen Bezahlung)

Kontra:
Für Einsteiger mit Laptop etwas zeitaufwendige Installation (WLAN)
Bei der grafischen Installation wenig Auswahlmöglichkeiten der zu installierenden Software
Hinkt etwas bei der Aktualität der Software und des Kernels hinterher (was der Stabilität zu gute kommt)