Archiv des Jahres: 2020


info no. 414 // jahresvorschau

wir erwarten im fernsehen die typische jahresendralley im fernsehen. da waren der rednose day auf pro7 der rtl spendemarathon und nun steuern wir auf die menschen 2008 mit palaver und günni jauch zu. dazu noch unzählige jahresrückblicke. die hype enforcement agency dagegen steuert auf die jahresvorschau 2009 zu.

die da wären, dass wir so weiter machen wie bisher, vielleicht etwas weniger als bisher. dafür plant der airportmaster auf dem [url=http://www.international-airport-bremervoerde.de]int‘ airport bremervörde[/url] eine offensive. jeden tag schwachsinn auf dem airport.

die finanzkrise macht weiter wie bisher. diese sollte nach berichten aus dem frühjahr längst vorbei sein. doch eines ist sicher. auf die experten ist kein verlass.

bleibt nur noch die eu und ihr bürokratiewahnsinn auf dem weg nach zu freien wettbewerb nach den regularien der eu. stichwort psd und die sepa lastschrift, wer möchte kann ja mal nach googeln…
hype enforcement agency


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Zahlenmanipulation [Update]

Aufgepasst, die Regierung ist wieder mal dabei die Satistiken zu schönen. Schon jetzt ist die offizielle Arbeitslosenzahl um 100.000 bis 150.000 Personen zu gering, da Menschen die über zwei Stunden in der Woche arbeiten, jedoch Arbeitsuchend gemeldet sind, nicht erfasst werden.

Auch Arbeitsuchende über einem Alter von 58 Jahren werden nicht erfasst, sie sind schwer vermittelbar.

Churchill soll angeblich einmal gesagt haben, er glaube nur an Statistiken die er selbst gefäscht habe. So hält es unsere Regierung wohl auch. Ein Gesetzesvorhaben sieht vor, Arbeitslose die von privaten Vermittlern betreut werden aus der Statistik zu nehmen. In konkreten Zahlen bedeutet das, dass die Arbeitslosenzahl um weitere 150.000 Arbeitslose runtergeht. Das ist vor einer Wahl und bei der beginnenden Rezession natürlich hoch willkommen.

UPDATE:
Immerhin sind wir damit immer noch professioneller als die USA. Dort werden die Arbeitslosenzahlen durch Anrufe bim Volk ermittelt. Das Telefon klingelt „Suchen Sie Arbeit?“. Wer nicht ans Telefon geht, den Anrufbeantworter laufen lässt oder gerade im Garten steht, der gilt als arbeitend.


Das böse Erwachen

„Es wird ein Jahr der schlechten Nachrichten“, warnt uns am 22. November die beliebteste Bundeskanzlerin aller Zeiten. Das verwundert nun wirklich nicht, ist die Krise doch systembedingt. Die Druckerpressen laufen, sogar in der Schweiz werden die Geldhähne [url=http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/SNB_Zinssenkung_Historischer_Schritt_um_einen_vollen_Prozentpunkt_AF.html?siteSect=146&sid=9994782&cKey=1227192012000&ty=ti&positionT=3] voll aufgedreht.[/url] Und der Wahnsinn geht weiter.

Die Citigroup, eine der größten Banken weltweit, nimmt 20.000.000.000 Dollar Cash und eine Bürgschaft über 306.000.000.000 Dollar auf. Wie schon am 06.10. [url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=811&PHPSESSID=474a7321b248d2bde6d76c39816b2673]vermutet[/url], reicht es bei der abgewrackten HypoReal [url=http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unternehmen/1217857.html]hinten und vorne[/url] nicht: also nochmal 20.000.000.000 EUR an Steuermitteln einschießen, damit die „Golden Boys“ noch ein wenig weitermachen können, denn bald gibt es ja Weihnachtsgeld, und eine Pleite vorher wäre höchst ärgerlich. [url=http://www.youtube.com/watch?v=6gZuG-52js0]Sozialismus für Reiche[/url] eben.

Durch diese wahnsinnigen Rettungspakete wird das Unheil nicht abzuwenden sein. Der beständige Aufschwung in den letzten Jahrzehnten verleitet leicht zu der Annahme, den Markt mit genügend „fresh money“ in jede beliebige Richtung drehen zu können. Das wird die Krise nur verlängern. Es ist wie mit einem Pflaster, das ‚runter muß: Kurz und schmerzvoll, oder lang und schmerzvoll. Weh tut es in beiden Fällen.

Ein Blick in die Geschichte zeigt, wohin die Reise geht. Nach dem Börsencrash von 1929 sorgte nicht zuletzt der „New Deal“ dafür, daß die Krise länger dauerte als nötig und letztlich die USA in den zweiten Weltkrieg brachte ([url=http://mises.org/rothbard/agd.pdf]http://mises.org/rothbard/agd.pdf[/url]). Daher kann man leider befürchten, dies war nicht der Anfang vom Ende der Krise, sondern eher das Ende vom Anfang. Prof. Dr. Max Otte warnt schon lange vor dem [url=http://www.amazon.de/Crash-kommt-Max-Otte/dp/3430200016]Crash[/url] und gibt dem Privatanleger Ratschläge, aus dem Gröbsten herauszubleiben, aber seit wann hören Politiker auf Wissenschaftler. Auch er rät dazu, in Zeiten der Not in krisenfeste Werte zu investieren, und dazu gehören starke Aktien und eben GOLD. Nur gerade dessen Besitz war ja in den USA ab 1933 verboten…