Archiv des Jahres: 2020


Schwarzarbeit

Schwarzarbeit ist böse und muss bekämpft werden, denn jeder der schwarz Arbeitet zahlt weder Steuern noch Sozialabgaben. Jeder der solche Arbeit anbietet gilt als unsozial. Wieso also boomt Schwarzarbeit in Deutschland?

Zum Einen können sich die wenigsten Bürger Handwerker und Pflegekräfte leisten. Ein Rentner, der eine gute Rente von 1800 Euro erhält muss neben den Sozialversicherungen schließlich noch seine Miete und sonstige Kosten tragen, wie soll er dann 500 und mehr Euro für eine Pflegekraft aufbringen?

Zum Anderen der ausufernde Bürokratismus. Bleiben wir bei unserem Rentner, er müsste die Pflegekraft auf 400 Euro Basis einstellen und die Sozialabgaben abführen. Da er Arbeitgeber ist, muss er die Sozialversicherungsmeldungen am Computer erfassen und elektronisch übermitteln, denn das ist jetzt Pflicht. Ebenso müsste er seine Steuererklärung auf die selbe Art abgeben. Jemand der das kann braucht keine Pflegekraft!

Das Tagesmütter ihren kargen Lohn nun auch angeben müssen hatten wir ja gemeldet, die Eltern dieser Kinder werden somit auch zu Arbeitgebern und stehen vor den selben Problemen wie unser Rentner.

Ah ja, nicht zu vergessen, es sind ja auch die Ich-AGs abgeschaffen worden, so kann man auch keine Selbständigen mehr anheuern, so sie denn nicht früh genug dabei waren.


info no. 432 // aus dem maul in die zimmer

jahrelang wurde davon geredet: giftiges quecksilber befindet sich in unseren zähnen. vielmehr in den füllungen. stattdessen lassen wir uns ungiftige keramik oder kunststofffüllungen einsetzen. ob der klebstoff oder die dämpfe nicht gesundheitsschädlich sind bleibt fraglich.

doch zurück zu unserem quecksilber. statt im mund haben wir es nun in unseren wohnräumen. wenn es nach der eu oder der bundesregierung geht, dann bald noch mehr davon. wir reden von energiesparlampen.

kurzfristig gedacht sich toll, um energie zu sparen. doch damit holen wir uns wieder eine entsorgungsproblematik ins haus. die hysterie um energiesparen lässt und blind werden vor den giften.

da brauchen wir noch eine benefizspiel zu gunsten der asbestwirtschaft.

hype enforcement agency


Adobe Reader sparsam installieren

Wir alle kennen ihn, manche hassen ihn, den Adobe Acrobat Reader. Derzeit liegt er in Version 9 vor. Es gibt zwar Alternativen, wie den schlanken Foxit-Reader, doch manchmal stößt dieser an seine Grenzen

Der Acrobat Reader verschlingt heutzutage schon etwa 30 bis 70MB auf der Festplatte. Normalerweise kein Problem für moderne Rechner. Doch für den Laien unsichtbar entpackt die Setup-Routine des Readers auch noch die Installationsdateien.

Diese verschlingen ja nach Version auch nochmal zwischen 70 und 90MB im Unterverzeichnis Adobe. Um diesen Speicherplatz gerade auf dem Hauptlaufwerk wieder freizugeben, können diese Setup-Dateien bedenkenlos gelöscht werden.