Archiv des Jahres: 2020


info no. 462 tür 1 // uli, uli, uli

unsympathieträger und überalleinmischer uli heoneß bekommt den bambi. klasse, werbeikone für t-com und hinterhältiger einfädler von transfers wird geehrt? wer nimmt solche ehrungen vor?

war denn wirklich kein besserer da? toll, dass bayern münchen so einen umsatz macht, doch gute spieler aus der bundesliga aufkaufen und auf die bank setzen ist gut für den sport. schließlich die wenigen wirklich guten spieler in der bundesliga nicht im einsatz.

podolsky war daas beste beispiel. der war zwar wirklich nie gut, doch für die nationalmannschaft war er gut genug, nur für den fc bayern nicht. das waren sogar ulis worte.

also steck dir den bambi sonstwo hin, ist nicht bald wieder einer eurer feiertage? [url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=854]allerwertesten[/url] oder so?

hype enforcement agency


message no. 49 // woche 49

pünktlich wenige tage vor woche 49, kommt die message 49 und der hype enforcement adventskalender kommt, ganz sicher zum 1.12., weil schließlich hat jeder noch so blöde homepage einen adventskalender.

erinnern wir uns an den religionsunterricht. avenir bedeutet erwarten oder ankommen. das einzige was bei diesen blöden flashanimierten kalendern ankommt sind so rein garnicht weihnachtliche gewinnspiele oder rabatte für noch weniger weihnachtliche gewinnspiele.

die hype enforcement agency macht das, was sie immer macht! vielleicht 24 tage bashen oder rücksicht auf verluste und den guten geschmack.

hype enforcement agency


HILFE? Kreditkartendaten sind futsch…

Panikmache in der Presse, alles Schwachsinn? Fakt ist, die Daten wurden bei einem Dienstleister in Spanien abgegriffen. Dies erfolgte wohl über manipulierte Kreditkartenterminals.

Und wir Deutschen? Wir machen das was wir immer machen! Wir bessern unsere Systeme auf, bis die Terminals alle paar Jahre ausgetauscht werden müssen, um immer höhere Sicherheitsstandards zu erfüllen. Solange aber das Sicherheitsniveau nicht weltweit angehoben wird, nützt das alles nichts.

Und die Presse? Gefundenes Fressen, gell! Es sind noch keine Missbrauchsfälle bekannt geworden, zumindest nicht in Deutschland. Deswegen werden ja die Karten ausgetauscht, da braucht man auch keine Panik mehr machen, das tut wirklich nicht Not.

Und dann zitiert der Spiegel noch so einen Verbraucherfutzi, den „Banken-Experten“ vom Bundesverband der Verbraucherzentralen, Frank-Christian Pauli., Dieser geht dagegen von einer „relevanten Gefahr“ aus, wenn Unternehmen in diesem Maße aktiv werden. Wie groß das Problem allerdings tatsächlich ist, weiß auch er nicht. Banken und Kreditkartenanbieter geben sich verschlossen.

Tja, da soll doch der Verbraucherzentralentyp froh sein, dass da die Banken von sich aus aktiv werden. Was sollen die denn noch machen? Kreditkartenzahlungen mit manipulierten Karten sind über ein Haftungssystem für den Karteninhaber kostenlos. Dass die Banken für gefälschte Kartenzahlungen nicht gerade stehen möchten ist mehr als verständlich oder?

Erst nachdenken, dann meckern bitte!


Das Hausarzt Modell: Versagen in weiß

Wie schnell mit dem Hausarztmodell Schluss ist, zeigt sich, wenn man wirklich schwierige gesundheitliche Probleme hat. Denn selbst wenn alle Informationen vorliegen gibt es Fehldiagnosen, die von grotesk bis Fatal reichen.

Fall 1:

Normalerweise ist ein Durchfall leicht behandelbar, etwas Imodium und schon nach kurzer Zeit ist alles wieder OK. Wenn sich nach drei Tagen keine Besserung zeigt soll man den Arzt aufsuchen. Gesagt getan, bei Dr. S angekommen und über die Probleme berichtet. Unter anderem wurde auch berichtet das Imodium nicht anschlägt. Dr. S stellt ein Rezept aus und man ging freudig zur Apotheke. Da nach zwei Tagen immer noch keine Besserung auftat gingen wir also wieder zum Arzt. „Ja, ich habe den selben Wirkstoff wie in Imodium aufgeschrieben, dann müssen wir eben zu einem Antibiotikum greifen….“

Diagnose: Der Arzt hat beim ersten mal nicht zugehört sonst hätte er gleich das Antibiotikum verordnet.

Fall 2:

Nach einem Aufenthalt in den Tropen, bei dem es zu einem vermutetem Hitzschlag kam, verschwinden die Gelenkschmerzen in den Unterschenkeln nicht, von denen wir annahmen es wäre eine Überanspruchung durch Sport, den man in der Heimat nicht betreibt (Joggen am Strand, Schwimmen mit Flossen).

Da jedoch plötzlich auch die Handgelenke schmerzten, musste es etwas anderes sein. Somit sind wir zum Arzt und haben die Geschichte geschildert. Dr. Z verschrieb ein Mittel und gab Infusionen mit Zink, Vitamin C und anderen und Verschrieb ein Mittel gegen die Schmerzen.

Da nach einer Woche keine Besserung eintrat, ging eine Person zum Dr. S, der ja schon zuvor versagte, und die andere zur Heilpraktikerin K.

Dr. S versagte erneut. Er hatte zwar Blut untersuchen lassen, aber anhand der Blutwerte nur den Vorschlag eine Überweisung zum Rheumatologen auszustellen.

Heilpraktikerin K. fand, aufgrund der Symptome und des Blutbilds, heraus, dass es sich um eine Wurminfektion handelte und hatte auch gleich das korrekte Mittel verschrieben.

Auch hier krasse Fehldiagnosen der Hausärzte S. und Z. Das Modell nach dem Patienten zunächst ihren Hausarzt aufsuchen sollen bevor sie einen Facharzt, im zweiten Fall wäre ein Tropenarzt der richtige Ansprechpartner gewesen, konsultieren schlägt fehl.

Aus den Vorgenannten Fälle ziehe ich für mich den Schluss: Entweder gleich zum Facharzt zu gehen, oder aber auch einen Heilpraktiker um Rat zu fragen. Das von meiner Kasse angebotene Hausarztmodell werde ich nicht annehmen.