Allgemein


Stellenabbau und Filalschließungen bei Banken und Sparkassen

Hypo Vereinsbank schließt Filialen, Deutsche Bank schließt Filialen und auch die Sparkassen schließen Filialen. Selbst die Volksbanken fangen langsam an Filialen zu schließen. Vom großen Filialsterben ist die Rede. Sicherlich ist es ein Trend. Doch schlimmer dran sind die betroffenen Mitarbeiter, die in „Transfergesellschaften“ oder „Transferabteilungen“ gesteckt werden. Klingt nicht nur abwertend, ist auch abwertend. Passt aber so gar nicht zu solchen Äußerungen wie: „Unsere Mitarbeiter sind unser höchstes Gut“. Ja Dummgeschwafel aus der Vorstandsetage.

Dummerweise ist der Personalabbau in Sparkassen, die sich ja immer so löblich hervortun der Personalabbau Realität. Das geschieht eher still und heimlich. Selten, dass da groß Stimmung gemacht wird. Ausnahme die Sparkasse Höxter, die es immerhin dieses Jahr ins Westfalen Blatt geschafft hat.

Die „Inhaber“ der Sparkassen sind normalerweise Kommunen oder zu einem Zweckverband zusammengeschlossene Kommunen. Diese sitzen dann in den Verwaltungsratsgremien und entscheiden mit, dass Mitarbeiter abgebaut werden sollen. Die gesamte Kreditwirtschaft steht bei der historischen Niedrigzinsphase unter Druck, daher muss bei wegbrechenden Erträgen an der Stellschraube Kosten gedreht werden. Der Einzige, der wirklich von dieser Zinsphase profitiert ist der Staat, der als größter Schuldner in Deutschland weniger Zinsen zahlt. Immer weniger Mitarbeiter sollen mehr Erträge generieren. Schließlich will man ja nur Kosten loswerden und weniger Erträge haben. Dabei unterstützt nicht unbedingt die EDV diese Vorgänge. Die Produktivität muss steigen. Dies geht zu Lasten der Gesundheit. Denn plötzlich muß die Gleiche Arbeit nur von einem Mitarbeiter erledigt werden. Deutschlands Produktivität wird gerade teuer gegen Gesundheit gekauft. Burn-Out und Depression kommen nicht von ungefähr. Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes gerade bei Unternehmen, die als sicherer Hafen galten ist ein harter Schlag.
Es können ja nicht alle auf Logistikpacker bei Amazon umschulen.


info no. 550 // 90er-jahre-turnschuh-revival-massaker

unglaublich, die coolen hype turnschuhe von den bekannten marken sind wieder vollständig zurück. nur asics hat sich dem hype damals immer entzogen.

da haben wir adidas torsion, zwar nicht in den gleichen farben, wie früher aber immerhin der balken in der mitte ist wieder da.

nike hat die air von andre agasssi in rot/schwarz wieder herausgeholt. die zweite auflage in neongelb fehlt zwar noch, aber es besteht ja noch hoffnung.ich erinnere noch an den namenhaften schuh: nike air tech 3/4. war zwar nicht agassi, fiel aber auf mit rosa und weiß und dieser orange/blau/roten plastikhacken.

puma disc, eine der dümmsten schuhe seiner zeit. die waren nicht immer trittfest… also wenn der fette mitschüler über den schuh getrampelt ist, dann konnte der deckel der disc herausspringen.

letzte ausgeburt der hype-schuhe: reebok pump. nutzen? nie dagewesen. alles andere ist eine marketinglüge. immer wieder lustig zu sehen aber leider real.

da hat man also die alten designpläne wieder ausgegraben und neu aufgelegt. was ist mit den ganzen schuhen in der zwischenzeit? die hat man uns doch als besser verkauft. waren die dann doch nicht so gut, dass man wieder auf alte technik zurückgreift?


Quebec Teil 4: Montreal II

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Für meine Reisen gibt es neuerdings auch einen [url=https://twitter.com/tumbleweedandre]Twitteraccount[/url]

Montreal ist ähnlich wie Toronto eine weltoffene Stadt. Die Straßen sind anerkannt die schlechtesten in Kanada. Die Baumafia soll da einen großen Anteil dran haben. Ebenso der Olympiapark, der letztes Jahr renoviert wurde, werde dieses Jahr einmal prüfen, ob der Bau fertig ist. Gerüchteweise fährt ein voll beladener LKW vorne rein und hinten wieder raus, dreht eine Runde um den Block und fährt wieder hinein… jaja auch organisierte Qualität.

Aber zurück zu den Sehenswürdigkeiten:

Cirque Du Soleil: Der weltbekannte Akrobatikzirkus hat in Montreal sein Hauptquatier. Es gibt immer Shows, allerdings zu den üblichen hohen Preisen. Lage: Rue Jarry 2E

Direkt an der Rue Jarry 2E liegt dann auch eine kleine Fressmeile. Preislich etwas höher aber ganz okay. Original Poutine gibt es dort allerdings nicht. Dazu muss man eher in schmierige Löffel gehen. Poutine, eher aus dem Nobelbereich, nicht original, geht aber:

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Anderes von der Fressmeile:
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Echter schmieriger Löffel mit echtem Poutine:
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Auf jeden Fall aber sollte man Notre Dame de Montreal auch von innen besuchen. Der Eintritt lohnt wirklich.

Schwerer zu erreichende Ziele sind der Olympiapark oder das ehemalige Gelände der Weltausstellung. Letzteres steht dieses Jahr auf dem Plan.

Auch etwas ausserhalb aber auf jeden Fall einen Besuch wert ist St.-Josephs-Oratorium. Wer die Treppen in der Mitte auf Knien hochsteigt, dem wird ein Wunsch erfüllt. Blöd nur, dass die letzte Treppe wegen Renovierung letztes Jahr geschlossen war. Überall hängen unzählige Krücken, von Gläubigen, denen Heilung erfahren ist.


Lohnsteigerung für die Inflationsrate

Das Wissen aus dem Volkswirtschaftsgrundkurs haben unsere Notenbanker von der EZB und unsere Politiker nicht mehr drauf. Stattdessen wird an den falschen Stellschrauben gedreht, zumindest teilweise.

Herr Draghi möchte also die Deflation (Geldaufwertung) in der Eurozone stoppen. Nun grundsätzlich ist eine Deflation ja nichts Schlimmes. Man kann für das vorhandene Geld mehr Waren kaufen, das sollte sich eigentlich wieder von alleine regeln, weil die Preise anziehen sollten. Blöd nur, wenn diese Inflationsrate nur von einen Konsumgut wirklich heruntergezogen wird: 1.5.4.3. Liquid fuels -19,3 % in Europa.

Das sieht man wieder, wieder wie abhängig wir vom Öl sind. Im Gegensatz dazu ist der Strompreis unverändert teuer. Die Leute müssten also wieder mehr spritschluckende Autos kaufen, das wäre eine Möglichkeit. Unterhaltungselektronik ist seit jeher der technischen Entwicklung unterworfen und fällt dank fehlender Innovationen stetig im Preis.

Zurück zum Ursprungsproblem: Wie steigere ich die Inflationsrate?

Lohnerhöhungen führen automatisch zu der bekannten Lohn-Preis-Spirale. Steigt der Lohn, dann steigen auch die Preise für Konsumgüter. In der Industrie funktioniert das auch ganz gut, denn die Löhne steigen ja ganz anständig und immer über der Inflationsrate. Der öffentliche Dienst, das sind nicht die Beamten, bekommen etwas mehr als die Inflationsrate. Da gibt es aber viele Branchen, die deutlich unter dieser Rate liegen. Auch hier schneidet die IG Metall sehr gut ab.

[url=http://oeffentlicher-dienst.info/vergleich/entwicklung1/]Vergleich bei Öffentlicher-Dienst.info[/url]

Da wäre es auch Aufgabe des Staates hier einmal seinen Angestellten mehr Geld zu zahlen. Dazu zählt auch die Deutsche Bahn AG, als Staatsunternehmen. Aber unsere Politiker sparen sich ja kaputt. Mit einer Ausnahme: Für Politiker sind die Diätenerhöhungen jedes Jahr wieder üppig, Ausnahme Hamburgische Bürgerschaft. Aber vor allem geht die Bundesregierung großzügig mit sich selbst um. Von den Nebenjobs unserer Politiker möchte ich nicht reden. Arbeitnehmer vieler anderer Branchen haben eine immer geringe werdende Kaufkraft. Verglichen mit dem schon nicht hohen Gehalt im öffentlichen Dienst kann das nichts Gutes bedeuten.

Ein weiteres Problem unserer Inflationsrate, ist der nicht homogene EU-Binnenmarkt. Die nationalen Märkte und ihre Wirtschaft sind einfach zu verschieden, um diese mit einer Inflationsrate und einer Zinspolitik zu managen. Sicher Deutschland geht es im Moment sehr gut, doch ziehen wir die anderen EU-Staaten zu uns rauf oder ziehen die uns runter?

Und weil wir alle English können: Hier der Link zur EZB:
[url=https://www.ecb.europa.eu/stats/prices/hicp/html/hicp_coicop_anr_2015-03.en.html]Inflationsrate EU[/url]