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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Seit heute im Handel und morgen vermutlich schon auf der Bestsellerlitse die Nummer eins. Der letzte Teil der Geschichte des jungen Zauberers Harry Potter. Wir haben die englische Fassung gelesen und verraten ob sich der Kauf lohnt.

Um es vorweg zu nehmen, das über 700 Seiten starke Buch lohnt sich für Potter-Fans auf alle Fälle, selbst Einsteiger können sich daran erfreuen.

Im Gegensatz zu den Teilen drei bis sechs ist es der Authorin gelungen eine stimmige stehts spannende Geschichte zu schreiben. Während in den zuvor genannten Teilen in der Mitte häufig Langeweile aufkam, gibt es solche Momente im letzten Teil nicht.

Wenn Sie das Buch noch kaufen und lesen wollen sollten Sie hier nicht mehr weiterlesen, wir verraten wie es ausgeht!

Auf der Suche nach den verbliebenen Horcruxes (Teile der Seele des bösen Lord Voldemort) gibt der verstorbene Professor Dumbledore Potter und seinen mitstreiten Hermine und Ron über sein Vermächtnis Hinweise mit auf den Weg. Leider verstehen die drei es erst spät diese Hinweise zu entschlüsseln und so verplempern Sie viel Zeit die von der Authorin jedoch genutzt wird die Vergangenheit von Albus Dumbledore undanderer Figuren der Buchreihe aufzuzeigen. So offenbart sich auch eine dunkle Seite des Professors und es stellt sich heraus das Serverus Snape kein Verräter sondern stehts ein Verbündeter war. Am Ende obsiegt das gute, Harry schafft es alle Horcruxe zu vernichten und Lord Voldemort tötet sich selbst.

Im letzten Kapitel macht Rowling deutlich das Sie mit diesem Buch die Geschichte von Harry Potter beenden will. In „19 Jahre später“ bringen die inzwischen verheirateten Harry und Ginny sowie Ron und Hermine ihre Kinder zum Hogwartds Express undsehen dabei auch den einstigen Widersacher Draco Malfoy wieder. In einem [url=http://www.netzeitung.de/entertainment/people/769430.html]Interview[/url] gab die Authorin zudem bekannt, nichts mehr über Potter schreiben zu wollen und auch rechtliche Schritte gegen all jene einleiten zu wollen, die die Geschichte weiterspinnen wollen.

Es lohnt sich noch eine Weile zu warten, in Kürze erscheinen sicher gebrauchte Exemplare die weit billiger sind als jetzt.


Nicht aufgeben!

Auch wenn die Stimmung kippt, darf die GDL nicht aufgeben. Ver.di hat es vorgemacht und ist umgefallen. Statt 40-Stundenwoche gab es nun nur 39 Stunden und Weihnachten und Sylvester als vollen Arbeitstag. Letztendlich ist jeder, der das als Sieg für die Arbeitnehmer verkauft hat ein Lügner. Auch hier kippte die Stimmung, weil die Bevölkerung sich nicht mehr mit dem nicht abgeholten Mülltonnen zufrieden geben wollte.

Für die GDL bedeutet dies in meinen Augen: AUSSITZEN! Auf keinen Fall nachgeben. Wenn die GDL hier trotz der inzwischen zu kippen scheinenden Unterstützung der Bevölkerung weitermacht, dann bedeutet das ein Sieg für die Tarifautonomie und für die Streikkultur in Deutschland. Wobei die Autonomie hier sowieso nicht gegeben ist. Der Staat als Eigner der Bahn hat sich hier rauszuhalten, was nicht so ganz einfach ist.

Ähnlich wie beim Telekomstreik, wo am Ende doch fast der erste Vorschlag der Arbeitgeber durchgesetzt wurde, würde eine Niederlage für die Gewerkschaft wohl ein Ende für alle Streiks in Deutschland bedeuten.

Nicht umsonst hat die Bahn bei jeden möglichen Provinzgericht gegen den Streik geklagt. Allein dieser Schritt zeigt, dass der Bahn alle Mittel recht sind. Das Recht auf Streik und Tarifautonomie auf den Prüfstand von Gerichten zu legen ist ganz schlechter Stil und kann nur als letzter Ausweg angesehen werden.

Also auf die Straßen und die GDL unterstützen! Oder möchten Sie ihr Leben in Hände eines unterbezahlten, unmotivierten Lokführers legen?


Zwei Schweizer durchbrechen die chinesische Internetzensur

Was die Masse anbelangt, ist China Nummer Eins der Welt. Bezüglich Pressefreiheit belegt das Land allerdings die 163. Stelle unter 168 Ländern. Auch das Internet hat das Land nicht freier gemacht: In China wird es stark zensiert. Nun kommt Hilfe aus der Schweiz.

Zwei Schweizer Künstler haben eine Methode entwickelt, wie weltweit jegliche Internet-Kontrolle umgangen werden kann. China – das ideale Testfeld für ihre Art, die Zensur zu besiegen. Die Künstler Mathias Jud und Christoph Wachter haben eine Besichtigungstour durch das Reich der Mitte gemacht. Doch eigentlich interessieren sich die beiden nicht für die Chinesische Mauer aus Stein und Lehm, sondern für jene aus Bits und Bytes – für die digitale Barriere, die den Internet-Verkehr kontrolliert.

Zahlreiche Internet-Seiten sind in China nicht erreichbar. Etwa das Online-Lexikon Wikipedia und die Nachrichten-Seite der BBC. Auch wer nach freiem Tibet, Demokratie oder Menschenrechten sucht, wird geblockt oder umgeleitet. „Die Zensur tritt als Netzwerkproblem in China auf“, sagt Mathias Jud. „Es heißt nicht, die Seite ist gesperrt, sondern sie erscheint einfach nicht.“ Offiziell leugnet die chinesische Regierung die Existenz einer Internet-Zensur. Aber es gibt sie zweifellos. Man nennt sie „Golden Shield“ oder auch „The Great Chinese Firewall“. Die beiden Künstler haben zu Hause ein Werkzeug entwickelt, wie sie die Internetzensur umgehen können: Picidae!

Hinter Picidae steckt eine genial einfache Idee: Sags mit Bildern. Mit diesem Kniff unterläuft man die chinesischen Zensur, denn die sucht einzig nach verdächtigem Text und heiklen Stichworten. „Mit Picidae erstellen wir ein Bild einer Website“, erläutert Mathias Jud. „Wir benutzen dieses Bild als Verschlüsselung, das heißt, die Zensur ist nicht mehr fähig, innerhalb dieses Bildes den Text zu erkennen. Wir Menschen sehen diesen Text aber im Bild auf dem Screen, das heißt,es sieht genau gleich aus.“ Wer bei Picidae eine Internet-Seite aufruft, erhält von einem Server umgehend das automatisch generierte Bild dieser Webpage, etwa der gesperrten Seite „Tianwang“. Dank raffinierter Technik bemerkt der Benutzer nichts davon, dass er auf einem Bild surft. Alles erscheint normal.

Picidae als Fenster zur Welt – es funktioniert ohne zusätzliche Programme und verlangt vom Benutzer keine technischen Kenntnisse. Aus diesem Grund ist Picidae besonders attraktiv. Denn seine Seite ist ein Netzwerk für die kleinen Leute von der Straße, für jene, die keinen eigenen Computer besitzen. Die Schweizer Methode funktioniert auch in Internet-Cafés, denn man muss keine Software installieren. Jeder kann sie benutzen. Das ist wirklich einzigartig.Die Rolle der Menschenrechts-Aktivisten liegt den beiden Schweizern aber nur begrenzt. Sie sehen sich als Künstler, deren Arbeit unter anderem auch gegen die chinesische Zensur benutzt werden kann.

[url=http://www.picidae.net/]Picidae[/url]


Dave Gahan – Hourglass

Das zweite Soloalbum vom Depeche Mode Frontman „Hourglas“ erscheint am 19.10.2007. Die Single Kingdom erschien ja schon Anfang September als Download auch bei ITunes. Sie war übrigens die erste Top100-Single in Deutschland, die nur als Download auf dem Markt war.

Soviel zu den Vorschußlorbeeren.

Während Kingdom beim Refrain immer noch nach Depeche Mode klingt, hat das Album andere Qualitäten. Bei Deeper and Deeper geht es etwas härter zu Sache. Endless ist dagegen ein sehr ruhiger Song.

A Little lie geht mehr in die gleiche Schiene wie Kingdom, nutzt sich aber nicht so schnell ab. Insgesamt eher ein ausgewogenes Album, dass man weiterempfehlen kann.

Den Videoclip hat Mute Records selbst bei eingestellt.

Weiteres Format: CD+DVD
[url=http://www.youtube.com/watch?v=PG-2KVLR2UQ]youtube[/url]