webmaster


Südstaaten Sinfonie -Teil 1

Anbieter Gebeco bietet eine Rundreise durch die Südstaaten Nordamerikas und damit der Wiege der modernen Musik an. Unter anderen werden Memphis, New Orleans und Charleston angefahren. Ein Bericht über eine nicht ganz so erfreuliche Busrundreise.

Von verschiedenen Startpunkten in Europa, oder auch mit selbst organisierter An- und Abreise, startet die Rundfahrt in Atlanta. Von dort aus geht es über Nashville und Memphis nach New Orleans. Einige beenden ihre Tour hier und steigen auf ein Kreuzfahrschiff um, alle anderen Fahren über Floridas Hauptstadt Talahasse nach Savannah über Charleston zurück nach Altlanta.

Tag 1:

Nach dem neunstündigen Flug von Frankfurt landet man in Atlanta, dem zweitgrößten Flughafen der Vereinigten Statten. Vom Gate bis zur Halle in der man abgeholt wird fährt man mit einer U-Bahn, das Gepäck gibt man in der Ankunftshalle auf um es dann in der Abholerhalle wieder zu bekommen. Tipp: Wenn Sie können nehmen sie das Gepäck lieber selbst mit, ansonsten warten sie am Förderband doch eine ganze Weile bis sie ihr Gepäck wiedersehen.

Hier auch schon der erste Kritikpunkt: Es wurden zwei Gruppen gebildet, eine die Reisende beinhaltete die in New Orleans auf ein Kreuzfahrschiff umsteigen und eine welche die ganze Rundreise unternehmen. Klingt logisch, fühte aber dazu das ein Bus mit 15 Personen besetzt war, der zweite Bus jedoch mit 46 Personen vollgestopft wurde. Eine Rundreise mit so viel Personen in einer Gruppe hatte ich bislang noch nie unternommen, und werde, sollte ich je wieder eine solche Tour machen, darauf bestehen das es nicht nochmals vorkommt.
Da wir gegen 18:30 Uhr Ortszeit erst im Hotel ankamen und Altanta außer dem Cola Museum und einem Aquarium touristisch nicht allzu viel zu bieten hat, sind wir Abends nicht mehr weggegangen und haben uns im Melia Hotel entspannt. Das Hotel ist zwar nicht mehr das jüngste, bietet aber komfortable Zimmer mit Farbfernsehen und freiem WLAN an.

Tag 2:

Mit einer unerfreulichen Nachricht beginnt der Tag. Beim Anbieter American Ring Travel, dem eigentlichen Veranstalter der Rundreise, ist es wohl üblich das man im Bus rotiert. Soll heißen, im Gegensatz zu allen Rundreisen und Bustouren die ich je gemacht habe, werden die Plätze durchgewechselt. Das mag einen Gerecht erscheinen, denn so hat jeder mal die Gelegenheit weiter vorne im Bus zu sitzen, hat aber den Nachteil das dann auf Personen mit Reisekrankheit keine Rücksicht genommen wird. Meine Frau hat dieses Problem und wir haben uns extra in die dritte Reihe gesetzt, weil dort das Schaukeln des Busses erträglicher ist. Leider wollte das Reiseleiterin Hiltrud nicht einsehen. Auf die Frage was sie denn tun soll wenn ihr schlecht wird, bekam meine Frau die pampige Antwort „dann spucken Sie doch in den Bus!“.
Die Reise über hielten wir uns nicht an die Vorgabe. Wenn der Bus zum Einsteigen freigegeben wurde, ging ich als einer der ersten hinein und besetzte den Sitzplatz in der dritten Reihe. Das führte zwar zu Diskussionen, denn der Deutsche im allgemeinen und der Schweizer sowieso, hält sich an Vorgaben. Das diese Vorgaben aber nicht in Deutschland bekannt gegeben worden sind, sonst hätten wir die Reise nicht angetreten, sondern erst in Atlanta publik wurden, das wollte wohl niemand begreifen. Nun da wir die Buhmänner der Reise waren lief es entspannter. Man hat ja nun einen Sündenbock.

In Atlanta wurde versprochen das Capitol von außen und innen zu besichtigen. Hier zeigte sich, das die Reiseleiterin schlecht organisiert war, denn ihr war nicht bekannt, das das Capitol wegen Renovierung geschlossen war. So blieb die Besichtigung von außen. In Atlanta besuchten wir noch das Grabmal von Martin Luther King und den Fernsehsender CNN bevor es auf den Highway ging.

Ein netter Zwischenstopp ist Chattanooga, der Ort der eigentlich nur bekannt ist vom Lied Chattanooga ChooChoo. Der einstige Bahnhof wurde zu einem Hotel umgebaut, man kann dort in Bahnwaggons übernachten und den gut erhaltenen Bahnhof besuchen.

Weiter geht es nach Lynchburg. Richtig, hier wird die Whiskydestille von Jack Daniels besucht. Probieren kann man den Whiskey nicht, denn im County ist Alkohol verboten. Das man dort die ein oder andere Flasche kaufen kann ist einer Ausnahmegenehmigung zu verdanken.

Nach nunmehr fünf Stunden nach dem Frühstück ging es in ein Diner in der Main Street in Lynchburg. Das Mittagessen ist nicht besonders, man solle lieber die Pizzeria in der Short Street in der Parallelstraße aufsuchen.

Angekommen in Nashville gilt es sich umzuziehen. Unweit des Hotels gilt es den Broadway zu besuchen, eine Straße mit vielen Kneipen und Restaurants in der es Livemusik bis spät in die Nacht gibt. Das läuft dann in etwas so: Man kommt in die Kneipe und holt sich seinen etwas teureren Drink, dafür zahlt man keinen Eintritt. Die Musik spielt und in unregelmäßigen Abstand kommt dann mal ein Sänger oder Musiker und gesellt sich zur spielenden Band, großartig! Den Abend kann man auch in einem Country Bunker beginnen, dort spielen mehr oder weniger bekannte Country Musiker und es gibt ein reichhaltiges Essen vom Buffet dazu.


SD-Karten-ABC

Die Class-Angaben auf den SD-Karten sollen eigentlich eine Orientierung zur Geschwindigkeit darstellen. Um aber sich als Hersteller den Markt nicht selbst kaputtzumachen, hat man da eigene Wege eingeschlagen.
Wir nehmen das auseinander (Schreibgeschwindigkeit)

Class 2: 16 Mbit/s (2 MB/s)
Class 4: 32 Mbit/s (4 MB/s)
Class 6: 48 Mbit/s (6 MB/s)
Class 10: 80 Mbit/s (10 MB/s)

Zur besseren Umrechnung kennzeichnen die Hersteller ihre Karten für den Handel lieber mit MB/s, wer rechnet schon mit Mbit? Um den Verkäufer zu verwirren hat Panasonic in seiner Silver-Serie die neueren Karten bei sonst gleichen Werten mit Class 10 gelabelt. Ältere sind noch mit Class 6 gelabelt. Macht aber keinen Unterschied.

Bedauerlicherweise schweigen sich viele Datenblätter über die Schreibgeschwindigkeiten aus. Nur bei Panasonic Gold wurde auf eine Schreibgeschwindigkeit von 25 MB/s eingegangen. Die Lesegeschwindigkeit liegt da bereits außerhalb der Class 10 bei 80 MB/s.

Sandisk weißt bei seiner Ultraserie lediglich auf Schreibgeschwindigkeit geringer hin. Lesegeschwindigkeit hier: 20 MB/s. Bei der schnelleren Extremeserie geht es dann anders zu. Lesegeschwindigkeit 30 MB/s. Schreibgeschwindigkeit 200X – 200X? Was ist das? Damit angeblich über den Anforderungen von HD-Videos.

Transcend schweigt sich leider etwas in den eigenen Datenblättern aus.
Fazit: Aufgedruckte Geschwindigkeitsangaben gaukeln eine falsche Geschwindigkeit vor. Ähnlich wie bei Digitalkameras und Megapixeln ist mehr nicht unbedingt besser.


Original oder Nachbau… beim Zubehör

Wer beim Zubehör auf Nummer sicher gehen möchte, der kauf das Original vom Hersteller. Dieser langt dabei gerne zu. Dabei gilt schon lange nicht mehr, je günstiger der Drucker/die Kamera desto teurer der die Tintenpatrone/der Akku.

Nein Original ist immer teuer. Bei Akkus noch schlimmer als bei Patronen. Panasonic war immerhin bis vor einigen Jahren noch so freundlich und hat ein echtes Ladegerät bei Videokameras beigelegt. Nun lädt man auch hier, wie bei Sony, über ein Ladekabel.

Angesichts von „explodierenden“ Akkus selbst beim Original (z.B. HP mit Rückruf) bleibt, die Frage, lohnt sich das noch? Die Tricks über Mikrochips zur Identifizierung von Akkus und Patronen sind bei vielen Modellen schon umgangen. Doch nicht jeder Akku funktioniert in jedem Gerät.

Panasonic hat in der Vergangenheit immerhin lange die gleichen Akkumodelle verwendet, dass selbst beim Modellwechsel keine neuen Akkus angeschafft werden mussten. Leica hat es in Sachen Kompatibilität vorgemacht. Einige Objektive aus den 60ern funktionieren sogar noch bei aktuellen Kameras.


How To Squander You Potential

[img align=left width=300]http://kniteforce.wpengine.netdna-cdn.com/wp-content/uploads/2012/04/squander-inage-500×500.jpg[/img]

Die MTV-Party Zone Generation bekommt ihre Geschichte. Okay, nicht die deutsche Geschichte über die Party Zone Generation, aber immerhin. „How To Squander You Potential“ von Christopher Howell (Luna-C) ist die Geschichte vom Aufstieg in den Charthimmel und wieder zurück.

Während man in Deutschland eher L.A. Style und U96 in den Charts finden konnte, waren in England eher Breakbeats vertreten. Nebenbei hörte man damals Donnerstagabends Steve Mason’s Experience auf BFBS Radio, wo dann eben nicht die Charttechnomucke lief. Prodigy, Bizarre Inc., 808 State, Altern-8, Hyper on Experience usw.

Nur in England war alles anders… Christopher Howell oder besser bekannt als Luna-C beschreibt, wie er von Hip-Hop zur Rave Szene kam. Zufällig Leute traf und eine Hitsingle mit ihnen aufnahm. Querelen wegen dem Sesamstraßensong hatte… oder eine Idee gestolen wurde…

Plötzlich „Popstar“ und keine Ahnung damit umzugehen… Smart E’s – Sesame’s Treet in den UK Charts, die ich persönlich auch immer lieber mochte als, die deutschen Charts. Schneller und vor allem technolastiger. Wie tritt man als Techno-Act live auf? Das Keyboard hatte keinen Stecker… Christ tanzte… Lustige Anekdoten aus dem Beginn der Musik… Die Musik war noch nicht so glatt und alles klang ein wenig improvisiert. Dennoch hat das, was wir heute als Oldskool kennen, immer noch eine große Fangemeinde…

Wer also auf der Suche nach dem Memoiren eines Technopopstars ist, der dem Kommerz abgeschworen hat, der ist bei diesem Buch vollkommen richtig. Einen Charterfolg hat Chris aber trotzdem mal wieder verdient…
Sein Label Kniteforce lebt immer noch!

Thank you Luna-C for all the music!