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Quebec Teil 4: Montreal II

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Für meine Reisen gibt es neuerdings auch einen [url=https://twitter.com/tumbleweedandre]Twitteraccount[/url]

Montreal ist ähnlich wie Toronto eine weltoffene Stadt. Die Straßen sind anerkannt die schlechtesten in Kanada. Die Baumafia soll da einen großen Anteil dran haben. Ebenso der Olympiapark, der letztes Jahr renoviert wurde, werde dieses Jahr einmal prüfen, ob der Bau fertig ist. Gerüchteweise fährt ein voll beladener LKW vorne rein und hinten wieder raus, dreht eine Runde um den Block und fährt wieder hinein… jaja auch organisierte Qualität.

Aber zurück zu den Sehenswürdigkeiten:

Cirque Du Soleil: Der weltbekannte Akrobatikzirkus hat in Montreal sein Hauptquatier. Es gibt immer Shows, allerdings zu den üblichen hohen Preisen. Lage: Rue Jarry 2E

Direkt an der Rue Jarry 2E liegt dann auch eine kleine Fressmeile. Preislich etwas höher aber ganz okay. Original Poutine gibt es dort allerdings nicht. Dazu muss man eher in schmierige Löffel gehen. Poutine, eher aus dem Nobelbereich, nicht original, geht aber:

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Anderes von der Fressmeile:
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Echter schmieriger Löffel mit echtem Poutine:
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Auf jeden Fall aber sollte man Notre Dame de Montreal auch von innen besuchen. Der Eintritt lohnt wirklich.

Schwerer zu erreichende Ziele sind der Olympiapark oder das ehemalige Gelände der Weltausstellung. Letzteres steht dieses Jahr auf dem Plan.

Auch etwas ausserhalb aber auf jeden Fall einen Besuch wert ist St.-Josephs-Oratorium. Wer die Treppen in der Mitte auf Knien hochsteigt, dem wird ein Wunsch erfüllt. Blöd nur, dass die letzte Treppe wegen Renovierung letztes Jahr geschlossen war. Überall hängen unzählige Krücken, von Gläubigen, denen Heilung erfahren ist.


Quebec Teil 5: Kleiner Zwischenbericht

10 Tage vor der Abreise. Die Technik ist überprüft, Fotoausrüstung, Videokamera und die Adapter bereitgelegt. Nicht vergessen nur Geräte, die auch 110V Spannung vertragen mitnehmen.

Die elektronische Registrierung für die Einreise nach Kanada verzögert sich wohl bis mindestens Herbst 2015. Sicherheitshalber aber ESTA für die Einreise in die USA beantragt. Sollte das Flugzeug auf US-Gebiet landen, dann schickt die US-Grenzbehörde einen ganz schnell in den nächsten Flieger in die Richtung, wo man hergekommen ist. Weiterreise nach Kanada nicht möglich, da es sich dabei um Inlandsflüge handelt.

Nun wird es Zeit die Sehenswürdigkeiten abzuchecken. Als Reiseführer dient mir Reise-Know How für USA Nordosten mit Kanada Osten. Der hat schon einige Jahre auf dem Buckel und ist sehr zuverlässig.


Lohnsteigerung für die Inflationsrate

Das Wissen aus dem Volkswirtschaftsgrundkurs haben unsere Notenbanker von der EZB und unsere Politiker nicht mehr drauf. Stattdessen wird an den falschen Stellschrauben gedreht, zumindest teilweise.

Herr Draghi möchte also die Deflation (Geldaufwertung) in der Eurozone stoppen. Nun grundsätzlich ist eine Deflation ja nichts Schlimmes. Man kann für das vorhandene Geld mehr Waren kaufen, das sollte sich eigentlich wieder von alleine regeln, weil die Preise anziehen sollten. Blöd nur, wenn diese Inflationsrate nur von einen Konsumgut wirklich heruntergezogen wird: 1.5.4.3. Liquid fuels -19,3 % in Europa.

Das sieht man wieder, wieder wie abhängig wir vom Öl sind. Im Gegensatz dazu ist der Strompreis unverändert teuer. Die Leute müssten also wieder mehr spritschluckende Autos kaufen, das wäre eine Möglichkeit. Unterhaltungselektronik ist seit jeher der technischen Entwicklung unterworfen und fällt dank fehlender Innovationen stetig im Preis.

Zurück zum Ursprungsproblem: Wie steigere ich die Inflationsrate?

Lohnerhöhungen führen automatisch zu der bekannten Lohn-Preis-Spirale. Steigt der Lohn, dann steigen auch die Preise für Konsumgüter. In der Industrie funktioniert das auch ganz gut, denn die Löhne steigen ja ganz anständig und immer über der Inflationsrate. Der öffentliche Dienst, das sind nicht die Beamten, bekommen etwas mehr als die Inflationsrate. Da gibt es aber viele Branchen, die deutlich unter dieser Rate liegen. Auch hier schneidet die IG Metall sehr gut ab.

[url=http://oeffentlicher-dienst.info/vergleich/entwicklung1/]Vergleich bei Öffentlicher-Dienst.info[/url]

Da wäre es auch Aufgabe des Staates hier einmal seinen Angestellten mehr Geld zu zahlen. Dazu zählt auch die Deutsche Bahn AG, als Staatsunternehmen. Aber unsere Politiker sparen sich ja kaputt. Mit einer Ausnahme: Für Politiker sind die Diätenerhöhungen jedes Jahr wieder üppig, Ausnahme Hamburgische Bürgerschaft. Aber vor allem geht die Bundesregierung großzügig mit sich selbst um. Von den Nebenjobs unserer Politiker möchte ich nicht reden. Arbeitnehmer vieler anderer Branchen haben eine immer geringe werdende Kaufkraft. Verglichen mit dem schon nicht hohen Gehalt im öffentlichen Dienst kann das nichts Gutes bedeuten.

Ein weiteres Problem unserer Inflationsrate, ist der nicht homogene EU-Binnenmarkt. Die nationalen Märkte und ihre Wirtschaft sind einfach zu verschieden, um diese mit einer Inflationsrate und einer Zinspolitik zu managen. Sicher Deutschland geht es im Moment sehr gut, doch ziehen wir die anderen EU-Staaten zu uns rauf oder ziehen die uns runter?

Und weil wir alle English können: Hier der Link zur EZB:
[url=https://www.ecb.europa.eu/stats/prices/hicp/html/hicp_coicop_anr_2015-03.en.html]Inflationsrate EU[/url]


Haben wir SEPA gebraucht?

Etwa 14 Monate nach dem ersten Umstellungstermin und 8 Monate nach der Langspielzeit der EZB ist SEPA mit IBAN und BIC zum Normalfall geworden. Dennoch immer noch unschön mit langen zahlen, viele Nullen in der Mitte und für den Normalbürger unbedingt notwendig?

Schauen wir uns da einmal Zahlen von mittelständischen kleinen Banken an. Was haben die für Energie und Geld in die Umstellung gesteckt, um Kunden aufzuklären? Zu viel für zu wenig Nutzung. Aber wir haben SEPA ja unbedingt gebraucht!

Wir reden tatsächlich von einem Anteil in Höhe von 1,25% an Überweisungen an SEPA-Teilnehmerländer. Wow! Das haben wir wirklich gebraucht. Für ganze 1,25% also die absolute Minderheit müssen alle anderen 98,75% der Bevölkerung darunter leiden.

Bei SEPA-Lastschriften, die dank Mandatsreferenz (kann das jemand hier erklären?), Gläubiger-ID und Vorlauffristen für ein echtes Bürokratiemonster gesorgt hat, sieht es noch schlechter aus. Ganze 0,85% der Lastschriften wurden aus den Teilnehmerländern eingezogen. Ja da freut man sich doch!

Gewinner waren einzig und alleine die Softwarehersteller für Buchhaltung und Online-Banking. Für die Hersteller, die den Schweinezyklus überlebt haben, war wieder Goldgräberstimmung angesagt. Teilweise mussten kleine Unternehmen mal eben 10.000,00 EUR auf den Tisch legen, weil sie ja seit 7 Jahren keine Update gekauft haben.
Bei SEPA sind wir alle Verlierer…