info no. 252 // no go to go

der sprachgebrauch wird immer schlimmer. dass geiz geil ist und nun die bäckermeister sagen geschmack ist geil, daran hat man sich ja schon gewöhnt. nur wem soll man glauben?

nun sind auch kaffee zum to go zu haben, kredite habe ich auch schon gesichtet. doch wie geht das? mit der wumme an der kasse? to go ist für mich immer noch eine grundform des verbs – ja so ein klugscheißer – unkonjugierte verben. „kaffee to go“ klingt nunmal scheiße, warum dann nicht „coffee to go“? ach das ist zu englisch hä?

also ein no go. also niemals machen. genauso eine unsitte.

hype to go
hype enforcement agency


info no. 251 // ende eines hypes

so leute nun holt eure schumiflaggen zum letzten mal raus. der king of formel 1 geht in rente. der fc-bayern-münchen ähnliche kult, der mit der beflaggung ganzer straßenzüge getrieben wird ist bald vorbei.

kauft ihr dann alle ralfschumacherflaggen mit toyotalogo drauf und hängt ihr die auf? viel spaß am sonntag zur besten sendezeit

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info no. 249 // mp3-party

egal aus welcher quelle die gespielten songs stammen. auf schlechten partys oder partys die zunächst einmal gut waren und dann aufgrund der handlung einiger weniger zu miesen party wurden spielt sich immer das gleich bild ab.

ob nun der alkoholpegel oder das ich-spiele-was-was-keiner-mag-syndrom daran schuld ist bleibt offen.

sofern die musik nicht von althergebrachten cds erklingt, sondern von einem laptop oder sonstigen rechner, spielt sich immer wieder das gleiche bild ab.

irgendjemand findet sich und geht zum „abspielgerät“ und klickt den track seines vertrauens an. weil der nächste meint, nun wolle er auch seinen track des vertrauens hören wird wieder ein anderer angeklickt. am ende klicken dann alle um die wette und die musik wird immer schlechter und die party fällt mit der immer größeren traube um den computer.

ein hoch auf meine cd-sammlung!
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