Total Online Information Awareness

Funktelefone und PCs gelten als Schlüsseltechnologien für die Schaffung eines totalitären Überwachungsstaates. Zwar hat der BGH die sogenannte anonyme Online-Durchsuchung erstmal gestoppt, aber ein entsprechendes Ermächtigungsgesetz wird ja schon geplant.Die Technik ist allemal vorhanden.

Es gehört zum Handwerkszeug eines jeden Systemadministrators, sich typischerweise von einem Desktop-Rechner auf Server-Rechnern einzuloggen, um diese zu verwalten. Da diese Server ohne Bildschirm und Tastatur ausgestattet sind, bleibt ja gar nichts anderes übrig.

Server-Betriebssysteme basieren heute auf UN*X, entwickelt 1969, oder seinen Abkömmlingen wie Linux, BSD etc.; die entsprechenden Tools gelten heutzutage als relativ sicher. Das unverschlüsselte telnet wurde durch ssh ersetzt, um ein Abhören der Leitung zu verhindern. Die Authentifizierung erfolgt meist mit Benutzername und Passwort, und bei vorsichtiger Handhabung hat man schon einen relativ hohen Sicherheitsstandard.

Probleme macht seit seinem Auftreten nur ein kommerzielles Betriebsystem, dessen Name nicht genannt werden muß, weil es weltweit auf über 90% der Rechner installiert ist. In den ersten Jahren gab es für hierfür keine Tools, in den Folgejahren umständliche und mit erheblichen Sicherheitsmängeln behaftete, heute ist man da [url=http://www.fastviewer.com/]weiter[/url].

Erste Tests von unabhängigen Nutzern zeigen folgendes Ergebnis –

wir ham jetzt hier endlich ne brauchbare fernwartungssoftware…
vorher hatten wir verschiedene programme dafür, das waren allesamt umständliche teile
der kunde bekommt ne kleine exe die er startet und ich geb ihm eine pin durch…
zack bin ich auf seinem rechner

So schön einfach kann es also sein. Was da passiert und wieso, davon erfährt der typische Mittelständler wenig. Solch eine Funktionalität ist genau das, wovon ein totalitärer Polizeiapparat träumt. Und alle helfen mit


Depeche Mode All-Time-No. 2 bei Amazon

So Amazon hat seine deutsche Top 10 vorgelegt. Ohne großes Airplay im Radio ist Depeche Mode auf Platz 2 gelandet. Hinter natürlich „Uns Robbie“ Williams, der omnipresente Radiodudelmuckemusiker.

Tja Norah Jones auf drei, die bis zu ihrem Grammygewinn in Deutschland nicht einmal bekannt war. Dann bleiben noch Madonna, Anastacia, Shakira und andere.

Aber kein Interpret wird im Radioairplay so übergangen wie Depeche Mode, jedenfalls im Norden, quasi im Bereich von Radio Hamburg.

[url=http://www.amazon.de/gp/feature.html/?docId=1608501&tag2=wwweraserorg-21]Hier[/url] geht es zur Top Ten.


A little bit of phishing?

Merkwürdig, da wird von allen Kreditinstituten versucht aufzuklären, dass man seine PIN und seine TAN nicht aus der Hand geben und vor allem nicht auf fremden Internetseiten eingeben soll.
Und dann gibt es solche Dienste wie Sofort-Überweisung.de .

Im Ablaufdiagramm kann man sehen, wie man auf der Seite von Sofort-Überweisung.de nach Eingabe seiner Bankverbindung auch noch seine PIN und seine TAN eingeben soll. Wie man die zufällige Anforderung des iTAN-Verfahrens damit bedienen möchte ist mir schleierhaft. Da laufen doch alle Warnungen vor Phishing ins leere, wenn schon auf fremden Seiten Zugangsdaten eingegeben werden.

Was der TÜV Saarland bei diesem Verfahren geprüft hat, möchte ich lieber nicht wissen. Denn dabei hat er sich nicht mit Ruhm bekleckert.

Selbst ein Unternehmen wie Conrad-Elektronik nutzt diesen fragwürdigen Service.


Norah Jones – Not too late

Da es über die neue CD von Norah Jones viele unterschiedliche Ansichten gibt, die von Fahrstuhlmusik bis sensationell reichen, haben wir die neue Platte quergehört.

Tatsächlich sind die Lieder alle unaufdringlich und ohne großen Tiefgang, wer das erwartet hat wird enttäuscht sein. Umwerfend neues hat sich nicht getan. Wer die CD jedoch als Untermahlung zum Lesen hernimmt wird sie mögen. Auch zum einschlafen taugt Sie wie ich morgens in der Bahn feststellen konnte. Die samtweiche Stimme untemahlt von sanften Tönen plätschert angenehm vor sich hin.

Fazit: Probehören vor dem Kauf. Zum Chillen gut geeignet.