info no. 295 // entspannt aufregen

da wird wieder einmal mit entspannt shoppen geworben. und das auf einem sonntag! wo ist da die entspannung? die straßen und läden sind proppevoll, die armen angestellten.

so eine art volksfeststimmung gibt es nur sonntags. für mich spielt in der woche keine band auf dem dorfplatz, wenn ich einkaufe. nun ja, was soll ich sonntags da? die preise sind gleich hoch und die auswahl ist auch gleich.

ich shoppe sonntags nur im internet!
[url=http://www.eraser.org]hype enforcement agency[/url]


Der Doppelschlag

[i]Kaum, daß man zwei Monate wegen eines Umzugs keine Artikel mehr verfasst, schlägt Abteilung Guck & Horch („Fremde Heere Ost“) mit Vehemenz zu. Die neuesten Entwicklungen verheißen nichts Gutes.[/i]

Eigentlich ist es ein gelungener [url=http://www.ccc.de/updates/2007/bundestrojaner-elster?language=en]April-Scherz[/url] gewesen. Das Lachen kann einem aber schon im Halse stecken bleiben, wenn der Witz sich zum bitteren Ernst [url=http://www.heise.de/newsticker/meldung/88106]manifestiert[/url]. In der Tat sind die Bestrebungen zur Schaffung eines durchsichtigen (gläsernen) Bürgers in vollem Gange. Im [url=http://www.bundesbeduerfnisanstalt.de/2007/04/01/bundessicherheitshauptamt-bsha/]Bundessicherheitshauptamt[/url] plant man schon, mal wiederam Grundgesetz [url=http://www.welt.de/politik/deutschland/article794910/Schaeuble_erwaegt_sogar_Grundgesetz-Aenderung.html]herumzudoktern[/url].

„divide et impera – Teile und Herrsche“ war schon nachrichtlich das Motto Ludwigs des XI. Dieser wohlinformierte Charakter zeigte schon um 1439, wie ein Ursupator sich des Volkswillens bemächtigen kann, um Unfrieden zu stiften. Leider ist das Wissen um die mittelalterliche Machtpolitik etwas in den Hintergrund getreten, da wir dieses Zeitalter (damals gab es kein Fernsehen) als sehr rückständig betrachten. Nichtsdestotrotz sind die politischen Handlungsmuster die gleichen wie heute.

Heutzutage besteht die Kunst darin, einen möglichst willfährigen Bevölkerungskörper handhabbar zu halten. Dazu ist sicherzustellen, daß die breite Masse („Prekariat“) genug panem et circenses, also Big Brother und Bier hat. Gleichzeitig muß aber die von der Arbeitsbevölkerung erzielte Wertschöpfung [url=http://www.welt.de/politik/deutschland/article807194/Drastischer_Anstieg_der_Pflege-Beitraege_droht.html]abgegriffen[/url] werden, was uns jetzt Berufstrinker im Birkenstock-Look im Geiste der sozialen Gerechtigkeit verkaufen wollen.

Über die technischen Möglichkeiten der Überwachung berichten wir an dieser Stelle schon lange, und es wird müßig, eine weitere Schikanemaßname anzuprangern. Dringen wir in Zukunft in die Gefilde der Machtpolitik ein, und studieren wir ihre Strategien der Informationsherrschaft.

Es wird Zeit, dem durchgeknallten Rollstuhlfahrer endlich einen Bremsklotz ins Rad zu schieben.


info no. 297 // 360

wieso 360? drehen wir uns im kreis? gibt es kein oben und unten? da wären wir bei der xbox, norton und dem braun 360.

also rundum versorgt am bart, an entertainment und an systemsicherheit.

da können wir nur hoffen, dass uns nicht die decke auf den kopf.

in diesem sinne
[url=http://www.eraser.org]hype 360 enforcement agency[/url]


Gut geklaut bei der S-Finanzgruppe!

Danke Volksfürsorge, wollt ihr uns verarschen? Scheint auf jeden Fall so. Eure KBB-Kampagne im Fernsehen ist nur ein schlechter Abklatsch einer Sparkassenwerbung! Leider ist der Sparkassen-Werbespot nicht jedem bekannt, da er nur im Kino lief.

Der bereits im Jahr 2005 verwendete Spot nimmt sich auch dem Thema Fachchinesisch an und wird von der Volksfürsorge plump abgekupfert.

Einfach schade, wenn man keine eigenen Ideen hat und die Werbung aus dem „Underground“ klaut.

Und hier das Original: [url=http://www.sskm.de/sskmwww/sskmwww_prod/sskmwww/podcasts_werbespots/werbespots/chinesisch.jsp]Chinesisch[/url]