Lobbyismus in der „Die WELT“


Der Axel Springer Verlag hat sich vor einiger Zeit bei Uber beteiligt. Dem Laden, der mit seinen Angeboten schon in verschiedenen Bundesländern mit dem Gesetz angeeckt ist. Uber vermittelt u.a. taxiähnliche Dienste, die von privaten Fahrern ohne Konzession oder Ortskundeprüfung vorgenommen werden.

Der Arbeitgeberfreundliche Verlag Axel Springer macht nun Lobbyarbeit für Uber bei seinen Lesern. Dazu wird bei gefühlt jedem zweiten Artikel nervige Uber-Werbung (gekennzeichnet mit einem kleinen -w- am Bildrand) in der App gemacht. Damit ist der Leser erst einmal mit dem Namen Uber vertraut und vor allem von den „Vorzügen“ überzeugt. Anschließend sollen dann wohl die Gesetzesänderungen vorangetrieben werden. Uber ist ja schließlich kein Wohlfahrtsverein.

Sogar eine Themenseite hat die Welt schon für Uber eingerichet

Uber auf Welt.de

Ich finde es fragwürdig, warum ein Verlag wie Axel Springer seine Marktmacht so ausnutzt. Werbung in eigener Sache, diese nur mit einem –w- als solche gekennzeichnet? Reicht das?

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