Tagesarchiv: 29.01.2020


Baugewerbe: Plattmacher ohne Skrupel

ich nehme mal an, nicht jeder hat am Dienstag Abend die Sendung Plusminus beim Sender ARD verfolgt. Hier gab es einen interessanten Bericht, wie systematisch deutsche Bauunternehmen in die Pleite getrieben werden. Davon betroffen sind z.Zt. 300 Firmen. Nachzulesen ist das Ganze bei Plusminus.

Zusammenfassung: Eine Organisation kauft gut gehende Firmen zu dem Preis, welcher als Barschaft in der Firma vorhanden ist. Die Firma wird kurze Zeit weitergeführt und wechselt dann erneut den Besitzer. Über Nacht verschwinden dann alle Baugeräte der Firmen, die Firma kann nicht weiterarbeiten und wird Insolvent.

Ich glaube nun wird deutlich wo die Misere am Bau herkommt.


Seit heute…

arbeiten Sie nicht mehr für Vater Staat sondern für sich selbst. Derzeit arbeiten Sie 200 Tage im Jahr für Steuern und Abgaben. Mehr dazu beim Handelsblatt auf der Internetseite.


Wann kommt die Flut?

Die Flut die die Kohlesubvention hinwegspült? Wirtschaftsminister Clement möchte sie gerne weiterführen. Im Jahr 2005 werden dann 36.000 Beschäftigte 2,66 Milliarden Euro kosten. Das entspricht rund 74.000 Euro pro Beschäftigten!

Würde man die Bergwerke schließen und jedem Bergarbeiter eine halbe Million in die Hand drücken und sagen „Hier mach was draus“ wäre das sicherlich billiger. Eine Interessante Grafik gibt es bei Spiegel.de, sie macht so rictig deutlich was für ein Unsinn diese Subvention ist.


Steuern

Die Steuern sinken, jedenfalls will das die Regierung, indem Sie die letzte Stufe der Steuerreform von 2005 auf 2004 vorziehen will. Nach einigen hin und her ist nun auch die CDU dafür, möchte aber noch ein Wörtchen bei der Finanzierung mitreden. Als eiziger noch dagegen ist, wer hat etwas anderes erwartet, der hessliche Ministerpräsident Roland Koch.

Wieso das denn Herr Koch? Waren Sie es nicht, der genau diesen Schritt Anfang des Jahres noch wehement gefordert hat?

Daran mag sich der gute Mann wohl nicht mehr erinnern, er hat scheinbar eine Gedächtnisschwäche, genau wie damals beim Spendenskandal der CDU, damals wusste er ja auch nichts und musste später zugeben es doch gewusst zu haben.

Vielleicht möchte er aber auch nur, dass nicht alles mit Schulden finanziert wird, ok, das ließe sich machen, aber muss man dann gleich so herumpoltern? Haben wir etwa Angst in der Versenkung zu verschwinden Herr Koch?

Die Regierung möchte die Steuererleichterung durch mehr Schulden gegenfinanzieren. Das müsste eigentlich gar nicht sein. Laut einer Studie des IFW (Institut für Witschaft) könnte man die Steuern senken, indem man Schrittweise alle Subventionen abschafft. Dann könnte der Eingangssteuersatz von derzeit 19,5% auf 7,5 % und der Höchststeuersatz von 43% auf 25% sinken. Dann könnten sicher auch alle damit leben, dass Sie nun Ihre Fahrt ins Büro selber zahlen, auf die Eigenheimförderung verzichten und Firmenwagen nicht mehr von der Steuer abzusetzen sind etc.pp.