Tagesarchiv: 29.01.2020


Neue Finanziers im Krieg der Geschlechter

Männer sind Schweine, das wissen „die Ärzte“, und jeder anständige Kerl weiß das auch. Genug betrogene Damen des weiblichen Geschlechts können ein Lied davon singen. Jahrelang wurde behauptet, Frauen wären die besseren Autofahrerinnen; leider vergaß man bei diesen Studien die Fahrleistung, was dann zu anderen Ergebnissen [url=http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/847/59788/]führt[/url]. (Frage mich, ob LKW-Kilometer da eingerechnet sind). Wenn Männer in die Disco gehen, interessieren sie sich meistens auch für das andere Geschlecht, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber die Statistik ist da eindeutig. Zwischen Männern und Frauen scheinen also gewisse Unterschiede zu bestehen, biologisch/historisch/sozial/sonstwie, was zumindest empirisch eindeutig verifizierbar ist.

In Deutschland kann aber nicht sein, was nicht sein darf, wie Spiegel-Online [url=http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-457053,00.html]berichtet[/url].

Wie vielleicht schon einige Leser von eraser.org vermutet haben, handelt es sich bei der Person, die sich hinter dem Pseudonym „sm4x“ verbirgt, um einen Teilnehmer des männlichen Geschlechts. Das hatte ich bis dahin nicht als besonders erwähnenswert gefunden, da ich andere Beiträge ja selbst auch nach Ihrem Inhalt bewerte und nicht nach dem Geschlecht des Autors. Sehr subjektiv natürlich, denn Schreibstile unterscheiden sich auch dem Geschlechte nach, wie man schon im Kindesalter [url=http://www.linse.uni-essen.de/linse/rezensionen/erstsemesterrezensionen/koenig.html]erkennen[/url] kann.

In Zeiten der Gleichmacherei dürfen solche Unterschiede zwischen den Geschlechtern aber keinesfalls zu Benachteiligungen führen, deswegen muß *alles* getan werden, um aus Unterschiedenen herrührende Nachteile einzuebnen. Koste es, was es wolle. Wenn man allein die Zahlenwerte in diesem Artikel zusammenrechnet, kommt man auf fast eine Viertelmillion Euro. Ich möchte es wirklich nicht wissen, wie viele weitere Studien es in diesem Duktus gibt.

Spiegel-Online fragt ja zu Recht in dem Artikel nach dem Sinn des sogenannten „Gender-Mainstreaming“, spricht an, ob es “ geschlechterpolitisch sinnvoll wäre, wenn es auch mal ‚Motorsägenkurse für Frauen‘ gäbe“. Sicher, in früheren Jahrhunderten wurden Frauen vom „starken“ Geschlecht unterdrückt, heute schreit alles nach „Gleichberechtigung“. Wenn irgendwo Nachteile für [url=http://science.orf.at/science/news/17490]Männer[/url] entstehen, kann man das ja als historischen Schuld-Ausgleich verkaufen. Gezielt entwickelt sich eine Lobby, die den Spieß [url=http://genderama.blogspot.com/2004/10/schweden-erwgt-mnnersteuer.html]umdrehen[/url] möchte.

Mit diesem durch Staatsknete befeuerten Abnutzungskrieg kommt dieses Land nicht weiter. Es wird dadurch keine de-facto Gleichberechtigung geschaffen; Höchstens Ergebnis-Gleicheit statt Chancen-Gleichheit. Milton Friedman wußte schon: „[i]Eine Gesellschaft, die Gleichheit – im Sinne der Gleichheit der Ergebnisse – höher wertet als Freiheit, wird schließlich in einem Zustand landen, in dem weder Gleichheit noch Freiheit herrscht.[/i]“

Die Handlungsoptionen der Politik bewegen sich zwischen öko-sozialfaschistischer Gleichschaltung (=Pest) und neo-kapitalistischer Produktivitätsausbeutung (=Cholera). Die paar Milliönchen, die für solche bescheuerten Gender-Gutachten gezahlt werden, spielen auch keine große Rolle mehr in einer Zeit, wo das Geld auch anderweitig mit dem Radlader zum Fenster hinausgeworfen wird. Ich muß nochmal Friedman bemühen: „[i]Geldausgeben ist das Lebenselixier von Politikern und zugleich die Grundlage ihrer Macht. Der einzige Weg das Verhalten von Politikern zu verändern, ist ihnen das Geld wegzunehmen.[/i]“

Wirken wird es wohl wenig. Wahrscheinlich, weil Friedman ein Mann war.


message no. 33 // so viel schrott und so wenige tage

als große neuerung dieses jahr ist ein alter bekannter wieder da. oder besser gesagt eine alte bekannte. die hype-week kehrte* zurück. bereits letzte woche erschien der erste artikel in 2007. alte artikel werden wie bei der mehrwertsteuererhöhung umetikettiert und mit einem aufschlag von drei prozentpunkten versehen.

netto ist diese erhöhung natürlich teurer. so müssen sie nun fünfmal tiefer in die tasche greifen, um die hea in aktion zu sehen. dafür ist das niveau auch noch tiefer gelegt worden. quasi ist es nun also unterirdisch.

was hat das nun alles mit der hype-week zu tun? ganz einfach soviel schrott wie dieses jahr auf uns zukommt, kann nicht von einer hea alleine aufgezählt werden. die hype-week läßt auch andere autoren ans werk, die nicht den zyklus der hea durchbrechen.

nun also wird die hype-week als unterkategorie der hea geführt und hat ein eigenes, schönes logo erhalten:

[img]http://www.eraser.org/modules/news/images/topics/54906beeed350e80.png[/img]

das sind noch farben, die man sozusagen auf dem monitor noch erfühlen kann. also schalten sie ihren bildschirm lieber auf schwarzweiß um, sonst werden sie noch blind.

[url=http://www.eraser.org]hype enforcement agency[/url]

[i]*hype-week hat in 2004 etwa 14-15 artikel der hea umfasst.[/i]


Moderate Preiserhöhungen

Zum Jahresanfang locken viele große Kaufhäuser mit Rabatten und erstatten gar die Steuer. Andere hingegen langen kräftig zu und nennen das dann moderate Preiserhöhung.

So kostet neuerdings das belegte Brötchen in unserer Kantine 1,10 Euro statt wie zuvor 90 Cent (33% mehr). Die Monatskarte für den Nahverkehr wird um 4% und Fahrkarten der Bahn 5% teurer. Die Strom- und Gasversorger erhöhen die Preise um 15% weil das Öl teurer wurde, äußerst logisch nicht wahr? Die Gesichtscreme der Marke Dr. Baumann kostet nun plötzlich 36 Euro statt wie zuvor 30 Euro (+20%).

Tja nur die Gehälter werden wohl nicht einfach so ansteigen, die Bosse wollen lieber weniger Zahlen für eine längere Arbeitszeit. So macht man dann den kleinen Aufschwung kaputt, vielen Dank Frau Merkel und Herr Beck.


Neue Knoppix-Version

Die neuste Version der freien Knoppix-Linux-Distribution ist nun verfügbar.

Wie Pro-Linux [url=http://www.pro-linux.de/news/2006/10663.html]berichtet[/url] , hat Klaus Knopper, Schöpfer der erfolgreichen Linux-CD Knoppix, die Version 5.1 des Systems zum Download freigegeben.

Knoppix eignet sich als Live-Distribution hervorragend dazu, bei einer Neuanschaffung eines Rechners diesen bereits im Laden auf seine Funktion hin zu überprüfen. Da keine Installation auf eine Festplatte notwendig ist, kann man so einen Rechner auf seine Linux-Hardware-Kompatibilität testen. Die automatische Hardware-Erkennung hat schon vor längerer Zeit Maßstäbe gesetzt und wurde schon in diverse andere Linux-Distributionen übernommen.

Als Rettungs- und Test-System kann man dieses System uneingeschränkt auch für Anfänger empfehlen, bei Bedarf kann es auch fest installiert werden. Auf jeden Fall einen Versuch wert.