Tagesarchiv: 29.01.2020


info no. 274 // fahrende bekehrer

kennen sie diese toyotafahrer? das sind, die die immer so zufrieden sind. dass auch alle anderen menschen von dieser zufriedenheit profitieren, möchten sie auch allen anderen autofahrern nahelegen einen toyota zu fahren.

die sind so toll, wenn ich mir die amaturen im aygo anschaue, sieht das aus wie eine testanordnung von aneinandergereihten aufziehweckern. nun ja geschmack ist relativ. doch das design wird immer gruseliger und wirkt wie gewollt aber nicht gekonnt.

auch die pannenanfälligkeit wird gerne heraushängen gelassen. nervt aber auch immer wieder ab.

mankos findet die hea sehr schnell: der tankdeckel ist häufig auf der fahrerseite und damit werden zapfsäulen für deutsche autos blockiert. der auspuff sitzt auf der beifahrerseite. abgase werden direkt auf die bürger gepußtet, gerade bei alten stinkern.

laßt uns mir euren toyotas in ruhe
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info no. 270 // das sind gewinner

jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, juuuuuuuuuuuuuuuuuuuhuuuuuuuuuuuuuuuuuuu, gröööööööööööööööööhl!

kommt ihnen das bekannt vor? das sind gewinner! ja echte gewinner, die sich noch richtig freuen können oder auch auf kommando müssen. ja diese schreihälse haben gewinnspiele im radio gewonnen.

ob nun das jahr umsonst (quasi ein völlig überflüssiges jahr), die richtige seriennummer auf einem 500-Euroschein, das bekloppte geräusch oder drei nervlieder hintereinander, hauptsache es ist laut.

besonders entspannend ist es morgens aufzuwachen, wenn diese deppen einem förmlich aus dem schlaf brüllen. und ich dachte erwachsene menschen sind wirklich erwachsen. erinnert irgendwie auch stark an die drei fragezeichen und der seltsame wecker.

mal ehrlich läßt sich damit soviel geld mit den radiohotbutton verdienen, wie mit dem nervsender 9live?

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Deutsches Bier bei der WM

Es ist geschafft und die Protestler haben es nicht einmal bemerkt. Bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland wird rund um die Stadien Bier aus Deutschland eingeschenkt!


Pendlerpauschale und Wegeunfall

Beachtlich, was die Bundesregierung tolles sich ausgedacht hat. Für die Pendlerpauschale gilt seit Januar 2007 das Werktorsprinzip. Für den Arbeitnehmer und Steuerzahler bedeutet dies, dass die Arbeit erst mit der Eingangstür seiner Arbeitsstelle anfängt. Der Weg dorthin, der auch für eine Entfernung von 20km schon eine Dreiviertelstunde in Anspruch nehmen kann ist Freizeit.

Die könnte man auch besser verbringen als im Stau oder? Nun dafür darf man in den Werbungskosten ab dem 21. Kilometer dann auch die 0,30 EUR je Kilometer ansetzen, wie bisher. Alle anderen schauen in die Röhre.

Auf der anderen Seite ist ein Unfall auf dem Arbeitsweg (Wegeunfall) ein Fall für die gesetzliche Unfallversicherung. Die genaue Regelung ist bei den Berufsgenossenschaften zu erfragen.

Tja ist das nicht noch eine Möglichkeit, Einsparungen bei den Berufsgenossenschaften durchzusetzen und auch hier das Werktorsprinzip einzuführen? Nun ja man muss wohl nur den richtigen Leuten diese Idee vortragen.

Immerhin klagt schon der erste Verbraucherverband gegen die aktuelle Pendlerpauschalenregelung. Vielleicht sind die Richter dem wohlgesonnen, weil sie selbst Opfer der Neuregelung sind.