Archiv des Monats: Januar 2020


info no. 432 // aus dem maul in die zimmer

jahrelang wurde davon geredet: giftiges quecksilber befindet sich in unseren zähnen. vielmehr in den füllungen. stattdessen lassen wir uns ungiftige keramik oder kunststofffüllungen einsetzen. ob der klebstoff oder die dämpfe nicht gesundheitsschädlich sind bleibt fraglich.

doch zurück zu unserem quecksilber. statt im mund haben wir es nun in unseren wohnräumen. wenn es nach der eu oder der bundesregierung geht, dann bald noch mehr davon. wir reden von energiesparlampen.

kurzfristig gedacht sich toll, um energie zu sparen. doch damit holen wir uns wieder eine entsorgungsproblematik ins haus. die hysterie um energiesparen lässt und blind werden vor den giften.

da brauchen wir noch eine benefizspiel zu gunsten der asbestwirtschaft.

hype enforcement agency


Adobe Reader sparsam installieren

Wir alle kennen ihn, manche hassen ihn, den Adobe Acrobat Reader. Derzeit liegt er in Version 9 vor. Es gibt zwar Alternativen, wie den schlanken Foxit-Reader, doch manchmal stößt dieser an seine Grenzen

Der Acrobat Reader verschlingt heutzutage schon etwa 30 bis 70MB auf der Festplatte. Normalerweise kein Problem für moderne Rechner. Doch für den Laien unsichtbar entpackt die Setup-Routine des Readers auch noch die Installationsdateien.

Diese verschlingen ja nach Version auch nochmal zwischen 70 und 90MB im Unterverzeichnis Adobe. Um diesen Speicherplatz gerade auf dem Hauptlaufwerk wieder freizugeben, können diese Setup-Dateien bedenkenlos gelöscht werden.


info no. 431 // ads-ätz vol. 17 bonbonbombe

neben ferrero gibt es noch einen anderen süßwarenhersteller, der unser fernsehleben sabotiert. die firma storck belegt teilweise im wechsel mit ferrero jeden zweiten werbespot.

nervig die ewige merci werbung, dann knoppers, toffifee. mal abgesehen von merci mit der düdelmusik. die anderen klipps sind ja hektischer geschnitten als die werbung für das jamba-sparabo.

irgendso eine blöde kuh erklärt uns zusammenhanglos dinge, die ich mir nicht merken kann. nicht einmal das produkt bleibt hängen. dank meiner markenkenntnis, weiß ich immerhin, dass storck hinter der ausgekackten werbung steckt.

unabhängig von der werbung mag viele produkte sogar. nur eben die werbung schmälert den appetit. oder ist das gar ein von storck gewünschter nebeneffekt? weniger umsatz, weniger dicke menschen? toll, werbung als appetitzügler. was für ein schwachsinn.

merci, dass es die
hype enforcement agency
gibt