Archiv des Monats: Januar 2020


info no. 447 // michael jackson ist tot

unglaublich, der dictator of pop ist tot. dabei ging er mir seit black or white nur auf die nerven und ich fand ihn doof. antrieb für dieses doof finden war die behandlung von „smooth criminal“ im musikunterricht der siebten klasse. da konnten die ungebildeten und nichtintellektuellen mal zeigen, dass sie außer popmusik nichts in der birne haben und dafür gute noten abstauben.

wie jeder gute diktator hat er natürlich doppelgänger und nach meinung der hype enforcement agency, ist ein doppelgänger für ihn gestorben. während er sich an den millionen neuen plattenverkäufen freut.

der selbsternannte „king of pop“, der verfügte hatte, dass seine lieder nur noch gespielt werden dürfen, wenn sein „titel von gottes gnaden“ genannt wird geht uns also auch nach seinem ableben auf den geist.

an besagten donnerstag kam alle drei minuten im radio die meldung: michael jackson ist tot. da habe ich auf den radio klassik dudelsender, der auch die hinterletzte ecke der welt mit musik versorgt gehört. da wird wenigstens nicht geschwafelt und auch der kleine nils ist nicht da.

ach warum hätte micheal jackson nicht weiterleben können und der kleine nils mit einem medikamentencoktail draufgehen können.

hype enforcement agency


info no. 446 // im urlaub

es ist urlaubszeit und die hype enforcement agency meldet sich zurück. speziell die ungeliebten nebenerscheinungen eines urlaubs sind das problem. fangen wir erst einmal bei der wc-ausstattung an. besucht man länder, deren einwohner sehr kleinwüchsig sind, dann muss man damit rechnen, dass die schüssel in der toilette etwas tiefer liegt und kleiner ist. da kann es dann auch schnell mal passieren, dass man auf die schüssel kackt. selbstverständlich gibt es keine klobürste weit und breit. dafür gibt es aber einen wasserschlauch zum reinigen. einmal den schlauch benutzt und schon spritzt es nur so. dumm nur, dass die scheiße nicht im klo verschwindet, sondern im kompletten klo verteilt wurde.

schnell noch die kleidung geprüft, ob man vom kot verschont wurde. dann kann man mit gezielten sprühstößen den sanitärraum versuchen zu reinigen und so sauber wie irgendgeht hinterlassen.

am besten mit dem arsch zu hause bleiben und die eigene schüssel einsauen, wer weiß was vor einem schon auf dem klo passiert ist.

hype enforcement agency


Schnitzelsalat

1.
man nehme fünf gebratene, panierte schnitzel, teile diese in kleine stückchen und gebe diese in eine schale

2. scheiblettenkäse in kleine stücke teilen und auf das schnitzel streuen.

3. kraft tomatenketchup, ca. eine halbe flasche hinzugeben.

4. umrühren und 2 stunden ziehen lassen.

fertig und guten appetit.


Bewertungsportale vor Gericht

Bewertungsportale stehen hoch im Kurs und stehen derzeit in den Schlagzeilen. So erlaubte es das oberste Gericht Deutschlands das [url=http://www.stern.de/computer-technik/internet/:Spickmich-Urteil-Schler-Lehrer/704384.html]Schüler ihre Lehrer benoten dürfen[/url]. Solche Portale gibt es für Hotels, Handwerker und viele andere Branchen.

Wo die Anfänge sind ist schwer zu sagen, denn schon [url=http://www.ebay.de]ebay[/url] und amazon boten die Möglichkeit Verkäufer und Produkte zu bewerten. Berwertungsportale wie [url=http://www.holidaycheck.de/]Holidaycheck[/url] drehen das ganze herum. Sie erlauben angemeldeten Benutzern Dienstleistungen, wie hier Reisen und Hotels, zu bewerten und umfangreiche Kommentare zu schreiben. Andere Nutzer können diese Bewertungen einsehen und dann anschließend das Hotel buchen.

Die Krux an der Geschichte ist, dass ähnlich wie bei [url=http://de.wikipedia.org]Wikipedia[/url], jedermann etwas schreiben kann. Der Wahrheitsgehalt der Bewertungen sollte daher immer mit etwas Skepsis betrachtet werden, denn oftmals gehen Mitarbeiter der betroffenen Firmen hin und beschönigen ihre Produkte. Da wird dann aus einem Mittelklasse Hotel plötzlich ein Spitzenhotel oder aus langweiliger 08/15 Popmusik ala Dieter Bohlen eine Perle der Musik.

Beachten Sie auch das Alter der Einträge. Ein Hotel das wegen Bauarbeiten als Laut beschrieben wird, kann jetzt fertiggestellt sein und deshalb eine Ruheinsel sein. Oder aber umgekehrt, das einstmals stolze schöne Hotel ist in die Jahre gekommen und durch Missmanagement zur drittklassigen Absteige verkommen.

Halten Sie es wie Marius Müller-Westernhagen, Zitat „Garantien gibt Dir keiner, kein lieber Gott auch der nicht leider“.