Archiv des Monats: Januar 2020


info no. 17 // proll nation

nachdem ich ja neulich erst über den [url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=77]fiesen blick[/url] meine meinung kund tat, wird auch etwas anderes immer mehr zur mode.

okay es hängen eine ganze menge arbeitsplätze an den sportauspuffherstellern… aber sofern ein auto lauter ist, als es von gott oder dem hersteller gewollt, sollte man diesen einhalt gebieten. alleine der sound eine sportauspuffs an einem fiat panda [altes modell], läßt mich erschaudern.

ich selbst wohne an einer dorfdiscozufahrtstraße und erlebe neben den dreck [pommes tüten, kondome, cola dosen trotz dosenpfand] regelmäßig den sound von sportabgasanlagen.

ich kann immer noch nicht ganz verstehen, was ein 5-liter-fäßchengroßer auspuff beidseitig an einem auto zu suchen hat. was soll daran toll sein?

neulich hatte einer eine meica ungleiche längen wurstdose an seinen auspuff geschweißt, weil er kein geld für einen echten sportauspuff hatte…

denken die fahrer solcher autos nie daran, das sie dadurch eine lärmemission vornehmen, nur um hip zu sein? sofern ich anderen menschen auf den geist gehen sollte ich nicht mit einem sportauspuff mit 100 sachen durch geschlossene ortschaften brettern [sollte man ohnehin nicht], der ungemein lauter ist als das serienmodell.

ich würde mir nie einen gebrauchtwagen mit sportauspuff kaufen, da ich davon ausgehen kann, daß der fahrer seinen wagen nie geschont hat…

don’t believe the hype
hype enforcement agency


Emissionmessung bei Gaszentralheizungen

Da werden Schornsteinfeger beschäftigt, um die Emission von modernen Gasthermen zu messen. Sicher hat ein Schornsteinfeger seine Berechtigung, wenn es um Kamine, Kaminöfen, Ölheizungen etc. geht. Doch Erdgas verbrennt nahezu Rückstandslos. Warum dann zwischen jährlich 40 bis 60 EUR für Messungen aufgewendet werden müssen ist nicht nachvollziehbar.

Beim Auto wird damit geworben, dass Erdgas so umweltfreundlich ist. Ist es bei Heizungen anders? Wenn meine Heizung zuviel verbraucht, dann merke ich das normalerweise selber. Wenn mein Heizungsinstallateur jährlich vorbeischaut, um die Feuerstelle zu reinigen, weil doch ab und zu Staub von oben hereinrieselt, prüft er auch den Verlust der Anlage. Auch dieser Heizungsbauer ist Meister seines Faches, genauso wie der Schornsteinfeger.

Warum nun der Schornsteinfeger für die gleiche Leistung mehr Geld verlangen darf? Keine Ahnung.

Glück bringt er schon lange nicht mehr, aber Rechnungen hat er immer dabei.


Loktypenbuch von Thomas Estler

Das Loktypenbuch spricht vor allem Anfänger der Eisenbahnfreunde an. Als grobes Nachschlagewerk für nicht allzu Detailreiche Informationen erklärt dieses Buch den Grund für die Entstehung einzelner Baureihen.

Grundsätzlich kann man aber nicht den Tiefgang erwarten, den ein Buch über eine einzelne Baureihe bietet. Das Nachschlagen ist etwas gewöhnungsbedürftig, da die Lokomotiven nach ihrer Urbaureihe und nicht nach ihrer dreistelligen Computernummer sortiert sind. So wird auf der 103 eine E03, wobei aber die später gebaute 120 kein E vorangestellt hat.

Alles in allem ist das Buch aber für den Umfang mit 14,95 € ein echtes Schnäppchen und vielleicht noch eine Weihnachtsgeschenkidee.


Schutz vor ungebetenen Telefonanrufen?

Wer kennt es nicht, dass nach Feierabend ein Anrufer nervt und einem Lose oder andere doofe Dinge andrehen möchte. Das diese Telefonanrufe ohne Vertragsverhältnis erstmal grundsätzlich tabu sind, wenn der Angerufene nicht vorher zugestimmt hat, interessiert diese Hochdruckverkäufer im Call-Center mit ihren Cold-Calls überhaupt nicht.

Nun hat sich im Internet eine Seite gebildet, dessen Sinn sich mir nicht erschließt. Unter www.robinsonliste.de gibt es die Möglichkeit einen Widerspruch gegen Telefon-, E-Mail- und Handy-Werbung zu hinterlegen. Warum sollte man das tun, wenn diese Werbung sowieso untersagt ist? Ich persönlich trage da nichts ein.

Die Robinsonliste für Briefwerbung findet man übrigens beim [url=http://www.direktmarketing-info.de]DDV[/url]. Hier kann man auch verschiedene falsche Schreibweisen des Namens oder der Adresse hinterlegen. Häufig kaufen Firmen auch Adressen von sogenannten Adressbuchverlagen für Werbung ein. Dazu kann man formlos einen Widerspruch beim Einwohnermeldeamt hinterlegen, damit die Anschrift nicht mehr an Adressbuchverlage weitergegeben wird.