Archiv des Monats: Januar 2020


info no. 165 // glücklicher anschlag

als ich neulich wieder einmal hinter einem zigarettenlieferwagen hinterfuhr sah ich wieder einmal diese werbung für die in der titelüberschrift umschriebene marke. klingt echt gut, wie man im deutschen die englischen worte übersetzen kann, wenn sie aus dem zusammenhang gerissen werden.

ein zitat von dem metzger/arzt bei der musterung: put put put, damit wollte er ausdrücken: setzen, stellen, legen. nun in welcher reihenfolge, das war dahingestellt. einem arzt im schwarzen kittel traue ich sowieso nicht über den weg.

zurück zur werbung des lustigen anschlags. drunter stand also noch „it’s toastet!“ was immer das bedeuten soll?

unser toast ist fertig, nein!
es ist angestossen worden, nein!
es ist erledigt, was die lunge?
es ist geröstet, nein?

was für ein scheiß, was will man uns damit sagen? das leben mit dem doofen löffel abgeben?

it’s hyped
hype enforcement agency


info no. 168 // zahnarztmobil

je länger ich der frage nachgehe, ist die gesundheitsreform ein schlag ins gesicht für die zahnärzte, desto mehr komme ich auf die frage welchen lebensstandard zahnärzte eigentlich haben!

von 7 zahnärzten aus meinem dunstkreis kenne ich keinen der nicht einen porsche 911 hat. einer hat sogar 2, ein cabrio und ein coupe.

da wird porsche natürlich auch lobbyarbeit betreiben und dafür sorge tragen, daß die ihre kunden sich plötzlich ihre autos nicht mehr leisten können.

gilt dieses klischee auch für andere regionen außer hh?

den hypezahn ziehen
hype enforcement agency


info no. 169 // verkäufertyp

wenn ich jemanden reden höre, der jeden satz mit meine damen und herren beginnt, dann schalte ich mein hirn auf durchzug.

die nächste frage ist, was will der blödmann denn verkaufen? heizdecken, magnetdecken (weil das magnetfeld der erde schwindet) oder besondere körperpflegelotionen.

nur warum immer diese nervige ansprache? das ist ja bald schlimmer als die dödel bei den ganzen rateshows in der glotze.

vorsicht diese leute wollen napalm in ihre venen spritzen
hype enforcement agency


charts no. 2

neues von den wegschaltcharts der hype enforcement agency.

songs mit extrem hohen nervfaktor, die daher auch nicht aus dem täglichen radioprogramm wegzudenken sind.

für die niederschmetternde kritik auf mehr klicken.

juanes – la camisa negra
nummer eins der obernervtöter. ich kann garnicht soviel essen wie ich kotzen muß, wenn dieser song läuft. das passt ja überhaupt nicht in das sonst eher einschläfernde geträller der anderen sogenannten megahits im radio. einfach qualvoll diesen nervenaufreibenden rhythmus im morgendlichen berufsverkehr zu erleiden. da waren vor vielen jahren die gypsy kings noch angenehmer und die konnte ich schon nicht leiden.

bon jovi – have a nice day
äh klingt das genauso wie it’s my life? ja klingt es. fällt auch keinem abgestumpften radiohörer mehr auf. bitte nicht mehr spielen, denn seit fast 20 jahren läuft doch schon it’s my life, so habe ich das gefühl.

melanie c
oh man, noch so ein kram. radiokompatible musik im einheitsbrei zum xten aufguss. brauchen wir nicht.

robbie williams
tut mir leid robbie, auch wenn ich deine musik mag. nur wenn immer deine alten, gleichen songs mindestens einmal die stunde rauf und runter trällern, dann nervt es.

sugababes – push the button
der rhythmus klingt einfach nur gefurzt. super ding das, da drücke ich doch gleich mal den hotbutton!

hype enforcement agency