Hype Enforcement Agency


info no. 153 // inkassowahn

ist es heute üblich leute abzuzocken? ja überall lauern gauner. da werden so für eine summe von 46 eur mal eben 34,80 eur inkassogebühren berechnet, obwohl nie eine mahnung erfolgte und die abbuchung zu unrecht vorgenommen wurde.

naja, dagegen kann man ja noch vorgehen. aber was noch viel mehr aufregt, sind die methoden dieser inkassofirmen. man könnte annehmen, man sei einer schlechten phishing-mail aufgesessen. formulierungen wie „bitte überweisen sie innerhalb der gleichen first“. sicher muß ich bei einer first überweisen? dann kommt noch „wir habens letzmalig außergerichtlich aufzufordern“.

wo leben wir denn? kann jeder analphabet und legastheniker für sein unvermögen in der rechtschreibung noch 34,80 an gebühr verlangen? dazu wurde das schreiben nur kopiert und nicht gedruckt, da man so ein merkwürdigen rand sehen kann.

don’t believe the hype
hype enforcement agency


info no. 155 // gaga gaga

man könnte denken marketingstrategen für werbeslogans und produktnamen sind einer fremden macht unterstellt, die fachmännisch gehirnwäsche am deutschen volke vornehmen soll…

sind wir nicht alle ein bisschen bluna. ja das war der anfang, das war sogar noch witzig. damals jedenfalls.

umso leichter ist es auf den zug aufzuspringen und selber blöde sprüche in die welt zu furzen.

bamboocha ist da mal wieder so ein beispiel. war der absatz von fanta so zurückgegangen, daß man auf diese selten dämliche werbung zurückgreifen muß, die nur noch von klingeltonwerbung unterboten wird? hat coca cola das nötig? okay so bleibt man im gerede und irgendeine agentur hat wieder einmal fett abgesahnt…

einen schritt weiter gehen produkte mit merkwürdigen namen, wie shakalaka oder so, wer weiß denn noch wie man das richtig schreibt? okay ich mag das zeug, aber der name klingt irgendwie nach rtl’s alles nichts oder, wenn hella von sinnen beim singen getanzt hat.

heahea
hype enforcement agency


info no. 160 // in gold aufzuwiegen

wir reden hier heute nicht von seltenen tropenhölzern, die per brandrodung im regenwald erbeutet werden und nach deutschland eingeschmuggelt werden. nein heute geht es um einfaches kirschholz oder eiche rustikalbrutal.

wer seinen schränken etwas stauraum verpassen möchte, der erwirbt einige regaleinlegenböden. probleme gibt es immer dann, wenn ein vitrinenschrank nachgerüstet werden soll.

da kann schon schnell einmal ein 90cm-regalboden mit 75 euro zu buche schlagen. ja auch buche ist so teuer. das ist ja fast wie bei den tintenpatronen für drucker…

hype enforcement agency


info no. 303 // die hype enforcement agency war gedopt

die welt ist erschüttert, die hea war gedopt. jahrelang galt die hea als sauber satire und zivilisationskritik, doch das ist nun vorbei. das image der hea ist nun angekratzt. ein unbekannter experte meldete sich zu und wort und wird auch nicht namentlich genannt, weil er völlig unbekannt ist: [i]es war ein offenes geheimnis, dass bei der hea gedopt wird![/i]

hat es wirklich jeder gewußt? der führer der hype enforcement agency (hea) sagt: [i]alles schwachsinn, hier wird nicht gedopt, wir ernähren uns nur von pizza, cola und cheesburgern, keiner von uns hat jemals einen whopper gegessen![/i]

der fahrer des teambusses will etwas anderes beobachtet haben: [i]natürlich waren die da, nach einem kinobesuch musste ich dort anhalten. auf den kinokarten waren gutscheine für whopper[/i].

die hea verteidigt sich: [i]ja aber wir wollten nur einen bananenmilchshake und der war immer bei burger king nicht da.[/i].

gerade heute erreicht uns eine neue aussage: [i]der fahrer sagt, die hea ist als schnellesser bekannt und isst schneller als ihr schatten, aber ich habe nicht gesehen, dass sie einen whopper gegessen haben. die wartezeit war viel zu kurz[/i]

was bleibt sind leere phrasen…
[url=http://www.eraser.org]hype enforcement agency[/url]