Hype Enforcement Agency


info no. 255 // jackpot

kotzwürg der jackpot ist in verruf gekommen. nicht nur, dass diese dial-in-showsender (dt. anrufratesendungsender) einen jackpot haben auch die lottogesellschaften haben einen jackpot.

umso schlimmer wird dieser in der presse aufgebauscht, wenn der jackpot anschwillt. wenn dieser jackpot wenigstens seiner fettleibigkeit erläge!

was noch schlimmer ist als die werbung für den guten pot, das ist die nachricht, dass er geknackt ist. das klingt ungefähr so: ein klärwerkmitarbeiter aus dem raum tuntenhausen in bayern mit viereinhalb kindern, einem alten opel astra, einem braunen hund und einer gelben katze, die ortsbekannt sind hat den jacktopf gewonnen. er tippte die sechs richtigen zahlen und hatte ach noch die superzahl richtig.

ach was! die superzahl hatte er auch nocht richtig? unglaublich, bisher dachte ich, man kann den jackpot auch ohne superzahl knacken. wie gut, dass die presse uns das prinzip lottogewinn mit superzahl immer wieder näherbringt und uns nicht doof sterben lässt.

don’t believe the hype
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info no. 254 // werbe-overflow

das werbefernsehen wird immer schlimmer. werbeblock von zehn minuten bringen nicht nur immer die gleichen doofen spots, sondern wiederholen diese auch noch in den präsentationen.

im moment werben die konzerne um das rosa t und unilever um die wette. die dsl-offensive, musicload, t-mobile und immer wieder. besonders sauer stößt mir dieser ramones-fan für musicload auf. wie homer simpson sagen würde: „langweilig!“.

unilever ist ebensoschlimm, nur wissen viele menschen einfach nicht, was da alles hinterhängt. da wären die pantene pro-v in all ihren verschiedenen kreationen, knorr, rama und noch viele mehr.

leute macht mal werbung die witzig ist, nur weil irgendwelche doofen statistiken aussagen, der deutsche möchte mit informativer, sachlicher werbung zu tode gelangweilt und genervt werden, muss man dieses abgenutzte prinzip nicht bis zum erbrechen durchziehen.

geox schuhe, das ist werbung die cool ist, die wird nicht so häufig ausgestrahlt und mit stinkenden füßen ist der lacher vor dem fernseher sicher.

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info no. 252 // no go to go

der sprachgebrauch wird immer schlimmer. dass geiz geil ist und nun die bäckermeister sagen geschmack ist geil, daran hat man sich ja schon gewöhnt. nur wem soll man glauben?

nun sind auch kaffee zum to go zu haben, kredite habe ich auch schon gesichtet. doch wie geht das? mit der wumme an der kasse? to go ist für mich immer noch eine grundform des verbs – ja so ein klugscheißer – unkonjugierte verben. „kaffee to go“ klingt nunmal scheiße, warum dann nicht „coffee to go“? ach das ist zu englisch hä?

also ein no go. also niemals machen. genauso eine unsitte.

hype to go
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message no. 31

haben sie es bemerkt? da haben wir doch glatt eine runde zahl übersehen, quasi die zweihundertfünfzigste hype-info, neuerdings nur noch auf info reduzierte hype-info…

tja unglaublich, andere unternehmen machen daraus einen riesen firlefanz, sogar der 33 geburtstag wird gefeiert um mit rabatten zu locken. vielleicht nutz es sich ja ab, doch wir werden sehen was sich tun tun.

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