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info no. 413 // ausgesperrt

premiere ist zum kotzen. das lohnt sich nur für arbeitslose, die den ganzen tag zu hause sind. es gibt zwar den ganzen tag sendungen, die tagsüber ausgestrahlt werden, doch vieles mit altersschutz.

dort kommt der smartcardtausch der letzten wochen ins spiel. die hea bekam einen neuen receiver von premiere geschenkt, die freude legte sich, als tagsüber eine sendung ab 16 aufgezeichnet wurde. naja jedenfalls habe ich 90 min. die altersschutzeingabe aufgezeichnet. die pin wurde natürlich für diese sendung hinterlegt. weil aber die nicht um haushalt vorhandenen jungendlichen diese sendung dann anschauen könnten (WIE???), wird die sendung dann auch gesperrt.

danke! ich habe gekündigt,
hype enforcement agency


Das böse Erwachen

„Es wird ein Jahr der schlechten Nachrichten“, warnt uns am 22. November die beliebteste Bundeskanzlerin aller Zeiten. Das verwundert nun wirklich nicht, ist die Krise doch systembedingt. Die Druckerpressen laufen, sogar in der Schweiz werden die Geldhähne [url=http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/SNB_Zinssenkung_Historischer_Schritt_um_einen_vollen_Prozentpunkt_AF.html?siteSect=146&sid=9994782&cKey=1227192012000&ty=ti&positionT=3] voll aufgedreht.[/url] Und der Wahnsinn geht weiter.

Die Citigroup, eine der größten Banken weltweit, nimmt 20.000.000.000 Dollar Cash und eine Bürgschaft über 306.000.000.000 Dollar auf. Wie schon am 06.10. [url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=811&PHPSESSID=474a7321b248d2bde6d76c39816b2673]vermutet[/url], reicht es bei der abgewrackten HypoReal [url=http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unternehmen/1217857.html]hinten und vorne[/url] nicht: also nochmal 20.000.000.000 EUR an Steuermitteln einschießen, damit die „Golden Boys“ noch ein wenig weitermachen können, denn bald gibt es ja Weihnachtsgeld, und eine Pleite vorher wäre höchst ärgerlich. [url=http://www.youtube.com/watch?v=6gZuG-52js0]Sozialismus für Reiche[/url] eben.

Durch diese wahnsinnigen Rettungspakete wird das Unheil nicht abzuwenden sein. Der beständige Aufschwung in den letzten Jahrzehnten verleitet leicht zu der Annahme, den Markt mit genügend „fresh money“ in jede beliebige Richtung drehen zu können. Das wird die Krise nur verlängern. Es ist wie mit einem Pflaster, das ‚runter muß: Kurz und schmerzvoll, oder lang und schmerzvoll. Weh tut es in beiden Fällen.

Ein Blick in die Geschichte zeigt, wohin die Reise geht. Nach dem Börsencrash von 1929 sorgte nicht zuletzt der „New Deal“ dafür, daß die Krise länger dauerte als nötig und letztlich die USA in den zweiten Weltkrieg brachte ([url=http://mises.org/rothbard/agd.pdf]http://mises.org/rothbard/agd.pdf[/url]). Daher kann man leider befürchten, dies war nicht der Anfang vom Ende der Krise, sondern eher das Ende vom Anfang. Prof. Dr. Max Otte warnt schon lange vor dem [url=http://www.amazon.de/Crash-kommt-Max-Otte/dp/3430200016]Crash[/url] und gibt dem Privatanleger Ratschläge, aus dem Gröbsten herauszubleiben, aber seit wann hören Politiker auf Wissenschaftler. Auch er rät dazu, in Zeiten der Not in krisenfeste Werte zu investieren, und dazu gehören starke Aktien und eben GOLD. Nur gerade dessen Besitz war ja in den USA ab 1933 verboten…