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How To Squander You Potential

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Die MTV-Party Zone Generation bekommt ihre Geschichte. Okay, nicht die deutsche Geschichte über die Party Zone Generation, aber immerhin. „How To Squander You Potential“ von Christopher Howell (Luna-C) ist die Geschichte vom Aufstieg in den Charthimmel und wieder zurück.

Während man in Deutschland eher L.A. Style und U96 in den Charts finden konnte, waren in England eher Breakbeats vertreten. Nebenbei hörte man damals Donnerstagabends Steve Mason’s Experience auf BFBS Radio, wo dann eben nicht die Charttechnomucke lief. Prodigy, Bizarre Inc., 808 State, Altern-8, Hyper on Experience usw.

Nur in England war alles anders… Christopher Howell oder besser bekannt als Luna-C beschreibt, wie er von Hip-Hop zur Rave Szene kam. Zufällig Leute traf und eine Hitsingle mit ihnen aufnahm. Querelen wegen dem Sesamstraßensong hatte… oder eine Idee gestolen wurde…

Plötzlich „Popstar“ und keine Ahnung damit umzugehen… Smart E’s – Sesame’s Treet in den UK Charts, die ich persönlich auch immer lieber mochte als, die deutschen Charts. Schneller und vor allem technolastiger. Wie tritt man als Techno-Act live auf? Das Keyboard hatte keinen Stecker… Christ tanzte… Lustige Anekdoten aus dem Beginn der Musik… Die Musik war noch nicht so glatt und alles klang ein wenig improvisiert. Dennoch hat das, was wir heute als Oldskool kennen, immer noch eine große Fangemeinde…

Wer also auf der Suche nach dem Memoiren eines Technopopstars ist, der dem Kommerz abgeschworen hat, der ist bei diesem Buch vollkommen richtig. Einen Charterfolg hat Chris aber trotzdem mal wieder verdient…
Sein Label Kniteforce lebt immer noch!

Thank you Luna-C for all the music!


Original oder Nachbau… beim Zubehör

Wer beim Zubehör auf Nummer sicher gehen möchte, der kauf das Original vom Hersteller. Dieser langt dabei gerne zu. Dabei gilt schon lange nicht mehr, je günstiger der Drucker/die Kamera desto teurer der die Tintenpatrone/der Akku.

Nein Original ist immer teuer. Bei Akkus noch schlimmer als bei Patronen. Panasonic war immerhin bis vor einigen Jahren noch so freundlich und hat ein echtes Ladegerät bei Videokameras beigelegt. Nun lädt man auch hier, wie bei Sony, über ein Ladekabel.

Angesichts von „explodierenden“ Akkus selbst beim Original (z.B. HP mit Rückruf) bleibt, die Frage, lohnt sich das noch? Die Tricks über Mikrochips zur Identifizierung von Akkus und Patronen sind bei vielen Modellen schon umgangen. Doch nicht jeder Akku funktioniert in jedem Gerät.

Panasonic hat in der Vergangenheit immerhin lange die gleichen Akkumodelle verwendet, dass selbst beim Modellwechsel keine neuen Akkus angeschafft werden mussten. Leica hat es in Sachen Kompatibilität vorgemacht. Einige Objektive aus den 60ern funktionieren sogar noch bei aktuellen Kameras.


info no. 530 // 2 nachfolger bitte

deutschland sucht 2 nachfolger. das wäre einmal wetter dass…? qualifikation: hundertmal servus und jessa sagen und peinliche kleidung tragen. mehr braucht es dazu nicht.

beim bundespräsidenten sieht es dann schon anders aus: man muss leider schon älter sein, also quasi 40 jahre.

ehrensold soll er auch noch haben? der wulff. meinetwegen, dann kann er damit ja den günstigen kredit bei der bw bank zurückzahlen. bei dem zinssatz sollte dann nicht einmal vorfälligkeitsentgelt anfallen. damit belastet dieser kredit auch nicht mehr die gewinn- und verlustrechnung der bank.

also bitte nehmt mich für gottschalk, für den präsidentenjob habe ich noch nicht das alter.

hype enforcement agency


Beschwerdemanagent bei Binder Optik

Die folgende Geschichte hat sich wirklich so zugetragen und ist keine Erfindung.

Der Frühling steht vor der Tür, die Sonne zeigt sich immer häufiger, Zeit für eine neue Sonnenbrille, denn das Glas der alten hatte Kratzer. Also nichts wie hin in den Einkaufstempel und in den ersten Optiker gleich beim Eingang.

Ebenfalls am Eingang des Geschäfts befand sich das Display für Sonnenbrillen. Ich schaute mich um und fand schließlich ein Modell das mir zusagte. Jetzt bräuchte man nur noch einen Verkäufer. Fehlanzeige. Irgendwie hatte man keine Lust Umsatz zu machen und ich verlies unverrichteter Dinge das Geschäft und kaufte bei der Konkurrenz ein.

Abends setzte ich mich an mein iPad, surfte die Seite an und fand auch gleich das Kontaktformular. Ich hinterließ folgende Nachricht.

[b]Guten Abend!
Ich war heute in ihrer Filiale im Breuningerland um mir eine Sonnenbrille zu kaufen. Es waren neben mir noch ein Kunde und drei Angestellte in der Filiale. Ein Angestellter bediente den Kunden, ein Mitarbeiter dekorierte das Schaufenster und zwei Mitarbeiter unterhielten sich angeregt miteinander. Ich hatte mir schon ein Modell von Ray Ban für 169€ ausgsesucht und schaute zu ihren Mitarbeitern, die aber keine Notiz von mir nahmen. Nach zehn Minuten verließ ich ihr Geschäft, da ich nicht bedient wurde. Daraufhin ging ich zu Apollo Optik und kaufte mir eine Sonnenbrille von Hugo Boss für 249€, da ich hier gleich nach meinem Eintreffen freundlich bedient wurde.

Ich wünsche Ihnen noch eine angenehme Woche.[/b]

Ich gebe zu, ich habe beim Preis der tatsächlich erstandenen Brille etwas geflunkert und am Anfang auch einen Zahlenfehler gemacht, der Rest hat sich aber so ereignet wie beschrieben.

Heute am Freitag erhielt ich dann unerwartet eine Antwort. Man möchte sich bei mir Entschuldigen und würde mir die Sonnenbrille als Wiedergutmachung schenken!

Ungläubig druckte ich die Mail aus und begab mich in die Filiale. Ich weiß nicht wem dieser Besuch unangenehmer war, der jungen Dame oder mir, aber ich erhielt die Brille tatsächlich!
[img width=800]http://www.eraser.org/pix/RayBan.jpg[/img]
Ob sich am Verhalten der Mitarbeiter etwas ändert wird sich zeigen, das Beschwerdemanagement funktioniert auf jeden Fall sehr gut.