Allgemein


Sparen mit der Sparlampe

Glühbirnen sind ineffizient und verbrauchen zu viel Energie – eine der Begründungen warum nach Australien die EU die Leuchtmittel mit Glühfaden aus Wolfram verboten haben. Ende August 2012 schickte die EU nun auch Glühbirnen mit 25 Watt Verbrauch in Rente, es wird Zeit ein Zwischenfazit zu ziehen.

 

 

 

 

Weitere Argumente für die Energiesparlampen, die von Aufbau her den alten Neonröhren ähneln, war, dass die Lampen im Betrieb nicht nur weniger Energie verbrauchen, sondern auch viel länger halten sollten. Mit dieser Behauptung möchte ich heute aufräumen. Denn nicht nur das die Energiesparlampen giftiges Quecksilber enthalten und deshalb bei einem Defekt in den Sondermüll müssen, nein auch die Haltbarkeit ist nicht wie versprochen.
Der „Selbsttest“ auf den ich diese Behauptung aufbaue, habe ich nicht selbst vollzogen, ich habe bis heute keine Energiesparlampe in meiner Wohnung. Die Firma in der ich tätig bin, hat vor ziemlich genau zwei Jahren alle Lampen auf den Fluren ausgetauscht und durch neue ersetzt. Gleichzeitig flogen auch die Glühbirnen raus und es wurden Energiesparlampen eingeschraubt.

Und jetzt zu den harten Fakten:

Die Lampe brennen durchgehend von 7 bis 8:30 Uhr und von 17 bis 19 Uhr. In den Zeiten dazwischen kann man sie einschalten so das sie drei Minuten am Stück leuchten.

In jeder Lampe sind zwei Leuchtmittel verschraubt, ein Flurbereich hat 14 Lampen und somit 28 Leuchtmittel.

Nach einem Jahr waren acht von 28 Lampen defekt und wurden ausgetauscht.

Nach einem weiteren Jahr waren zehn von 28 defekt und mussten getauscht werden.

Das bedeutet, dass mehr als die Hälfte der Leuchtmittel innerhalb von zwei Jahren defekt waren und ersetzt werden mussten. Rechnet man die Nutzung hoch, so kommt eines der Leuchtmittel auf vielleicht 3000h statt der von der Industrie und der EU propagierten 10.000 Stunden. Rechnet man nun dazu, dass diese Leuchtmittel meist das Zehnfache kosten und in der Herstellung und bei der Entsorgung viel mehr Energie benötigt wird als bei den alten Glühbirnen, kommt man nicht nur bei den Kosten sondern auch bei der Energieeffizienz negativ raus.
Zum Vergleich: In meiner Wohnung habe ich insgesamt 40 Halogenlampen von denen ich im Laufe von 10 Jahren die Hälfte austauschen musste.

Fazit für mich: Energiesparlampen kommen mir auch in Zukunft nicht ins Haus, wenn ich umsteige dann auf die vielfach schon erhältlichen LED Leuchten.


info no. 536 // am ende des tages

am ende des tages, meine sehr verehrten damen und herren, werden sie sie sehen, dass es das ende des tages das ende des tages gibt. und vielleicht gibt es noch ein morgengrauen.

wtf kommt diese dämliche phrase her? häääää?

ich kann es nicht mehr hören: jeder möchtegernredner faselt immer etwas vom ende des tages.

bringt diese typen um, die immer wieder solche dämlichen sätze in die weltbringen, die auf jedem bullshitbingoschein platz haben, bitte!!!


Seriöse Umfragen mit Emnid

Die Lüge mit dem Zufallsgenerator, der zufällig eine MSN des ISDN-Anschlusses anruft, der immer gerne bei Unternehmen bei Vertragsabschlüssen angegeben wurde, kennt man ja schon.

Heute war das aber eine neue Masche, die altbewährt Telefonnummer von EMNID 02287698550 ist ja schon lange in der Fritz!Box geblockt. Da wählt der „Zufallsgenerator“ von einer neuen Nummer an. 002287698550 aha, aus welchem Land kommt die denn?

Seit ja die Rufnummernunterdrückung den Feierabendnervern verboten wurde braucht man eine neue Nummer. Einfach eine weitere 0 vorweg setzen.

Das ist ja sehr seriös. Danke Emnid!!!


Fluch der Technik

Moderne Autos haben viel Technik. Da gibt es Regensensoren, Sensoren für die Innenspiegel, Sensoren die den Reifendruck messen und Sensoren die die Helligkeit der Umgebung messen. Das ist praktisch, wenn man in eine Tiefgarage oder einen Tunnel fährt, geht das Licht automatisch an. Das hat aber auch seine Nachteile…

denn die Lichtautomatik weiß nur das es hell oder dunkel ist, sie weiß aber nicht wann es hell ist und, wie im Herbst so oft, neblig ist. So passiert es, dass es seit ein paar Jahren zwei Extreme gibt. Die Leute, die bei der kleinsten Nebelschwade schon die grelle Nebelschlussleuchte einschalten, und die Leute welche sich auf die Lichtautomatik verlassen und nur mit Tagfahrlicht unterwegs sind. Dabei sind die Regeln ganz einfach:

Ist die Sicht schlecht, schaltet man das Licht ein. Das gilt für Nebel ebenso wie für Regen oder Schnee.

Ist die Sicht bei Nebel so stark eingeschränkt, das man 50 Meter oder weniger weit sehen kann, schaltet man die Nebelschlussleuchte ein.