Allgemein


Verschäftes Rauchverbot [Update]

Wie bekannt ist tritt morgen [url=http://www.welt.de/politik/article1145881/Ab_Samstag_haben_es_Raucher_noch_schwerer.html?r=RSS]das verschärte Rauchervot in Kraft.[/url]. Rauchen in öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln ist dann verboten. Leider ist das Rauchen auf Bahnhöfen noch nicht ganz durchgesetzt.

Im Vorfeld des Rauchverbots gab es ziemlichen Hickhack wie es mit dem Rauchverbot in Restaurants und Kneipen zu handhaben ist. Warum wurde eigentlich nicht das Volk gefragt?

Ganz einfach: „Wir sind doch die Volksvertreter, wir wissen doch was ihr wollt dafür habt ihr uns doch gewählt.“ lautet die Antwort. Eine [url=http://www.trendfrage.de/results/details?survey_id=40339&q_id=40349]Unfrage[/url] die ich heute im Internet gefunden habe spricht eine deutlich andere Sprache. Die Lösung die keiner wollte, wurde wie üblich genommen.

Auch bei den [url=http://www.trendfrage.de/results/details?survey_id=40339]weiteren Antworten auf die Fragen [/url] der Meinungsforscher tritt zu Tage, dass sich der Bürger eine deutlich flexiblere Lösung wünschen würde als die die jetzt auf dem großen grünen Koalitions- und Bundesratstisch gefunden wurde.

Im Kino weiß man das man für Schauspielerei bezahlt wird, im Leben weiß man hoffentlich auch das man für die politische Schauspielerei bezahlt.

Leider sind die Umfrageergebnisse vom Anbieter gesperrt worden. Kurzfassung: Über 50% der Befragten wollten das der Wirt die entscheidung treffen kann, fast 50% wollten das das bundeseinheitlich geregelt werden soll und nur 2% befürworten die jetzt bescholssene Regelung das dies die Bundesländer regeln sollen.


FreeBSD 6.2

[url=http://www.freebsd.org/de/]FreeBSD[/url] ist eine Weiterentwicklung von BSD, dem UNIX®-Betriebssystem der University of California, Berkeley. Es hat eine Lange Tradition auf Serversystemen und ist anerkanntermaßen das Betriebsystem für Server überhaupt. Aber auch für Desktop Rechner kann es eine alternative sein wenn es um die Sicherheit geht.

Die TCP/IP – Protokolle sind eine Entwicklung von BSD, daher liegen die Stärken von BSD und dem hier angesprochenen FreeBSD im Netzwerk. Einen besseren Datendurchstz und eine bessere Sicherheit und Stabilität des Netzwerkes werden Sie mit keinem anderen System erreichen können, außer sie ziehen das Netzwerkkabel zum Internet ab 😀 .

Anfänger schreckt es sicher ab, wenn BSD-User ihnen raten zunächst das recht umfangreiche Installatiosshandbuch zu lesen, bevor man sich an eine Installation macht. Da das, in vielen Sprachen verfügbare, Handbuch aber sehr gut zu lesen ist benötigt man nur Grundkenntnisse die auch ein Windows-Anwender haben dürfte.

Dementsprechend ist die Installationsroutine auch nur im Textmodus erhältlich und ohne Vorkenntnisse nicht ganz einfach zu verstehen. Dafür bietet es, mehr noch als das kürzlich angesprochene Debian, umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten bis in das kleinste Detail mit entsprechender Unterstützung. Die über 30 Jahre alte und stets weiter gepflegete Routine sorgt immer dafür das hinterher ein zu startendes System herauskommt. Erfahrung zahlt sich hier aus.

Das BSD für Server gedacht war bemerkt man vor allem auf Laptops. Während auf Standard-PCs sowohl die Netzwerkverbindungen als auch Grafik- und Soundkarten erkannt werden, muss man beim Laptop einiges von Hand nachinstallieren. Auch das man nach dem ersten Start nicht in sofort in einer grafischen Oberfläche ankommt ist für jüngere Anwender neu. Dafür hat man aber die Wahlmöglichkeit wie die Logingrafik anschließend aussehen soll (KDM GDM) und welche X-Oberfläche man wünscht. Das schnelle XFCE lässt sich über den Befehl startxfce4 starten.

BSD ist nicht wie z.B. Debian vorwiegend Paketorientiert, sondern bietet auch die Möglichkeit aus den so genannten Ports die Programme passend zum Rechner zu compilieren. Dies nimmt zwar bei der Installation viel Zeit in anspruch, dafür wird man dann auch mit dem wohl schnellsten System belohnt welches man sich vorstellen kann. Im Gegensatz zu vorbereiteten Paketen sind die selbst compilierten Programme von allem Ballast der nicht auf der Maschine verfügbaren Resourcen befreit. Z.B. plagt man sich nicht mit Treibern für alte Komponenten herum, die man in seinem System nicht verbaut hat. Nur die Linux Distributionen [url=http://www.gentoo.org/]Gentoo[/url] und [url=http://www.slackware.com/]Slakware[/url] reichen an ein solches System heran.

Viele Firewalls haben eine angepasste BSD-Version als Betreibssystem und auch die Möglichkeit Festplatten voll zu verschlüsseln und den Schlüssel als Datei auf einem portablen Speicher wie einem USB-Stick abzulegen, zeigen welche Sicherheit man mit FreeBSD erreichen kann. Viren und Würmer sind weitgehend unbekannt, Virenscanner und Firewalls kann man selbstverständlich nachinstallieren.

Auch der Fakt, dass Mac OS X auf BSD basiert dürfte für den ein oder anderen Interessant sein und zeigt was für Möglichkeiten sich bieten.

Pro und Kontra:

Vorteile:
Stabiles extrem schnelles System
Umfangreiche Softwaresammlung
Extrem flexible Installation
Größtmögliche Sicherheit
Volle Wahlfreiheit der Oberfläche und der Software
Profiunterstützung, hervorragendes Handbuch und viele Anwenderforen

Nachteile:
Sehr zeitaufwendige Installation
Nachinstallation für Desktops und Server auf jeden Fall erforderlich
Installation liegt nur in Englisch vor (Handbuch Deutsch)


Geknackt: Radio Hamburg Hinhörer

Radio Hamburg vermeldet, dass das beliebteste Radiogewinnspiel der Stadt geknackt wurde. Es war spannend und die Tipps der Hörer waren echt gut. Doch bei 15.650 EUR war Ende und der Jackpot wurde geknackt.

Artikel: [url=http://www.radiohamburg.de/]Radio Hamburg[/url]


Krieg um Kohle

[i]Getreu des Clausewitzschen Postulats der Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln gilt in einer globalisierten Welt der Krieg als Erschließung neuer Märkte mittels Waffengewalt. Die neuen Töne des „Allergrößten Feldherrens aller Zeiten“ (AGröfaz) im weißen Haus zeigen interessante Anlageoptionen auf.[/i]

Der scheidende US-Präsident nutzt die ihm verbliebene Amtszeit, um schnell noch mal die Fleischtöpfe an seine Kamarilla herumzureichen. Dafür muß allerdings nochmal die Kriegskasse mit „fresh money“ [url=http://www.welt.de/politik/article1143173/Bush_will_weitere_50_Milliarden_Dollar_.html]befüllt werden.[/url] Die Situation im Irak wird daher von Bush schon deshalb nich als so schlimm [url=http://derstandard.at/?url=/?id=2994447sap=2_pid=7348082]bezeichnet[/url], weil sie nämlich besonders schlimm ist. Der israelische Militärhistoriker Martin van Creveld, bekannt durch seine detaillierten Analysen insbesondere der Kampfkraft der deutschen Wehrmacht, bringt die Sache auf den [url=http://www.upi.com/International_Intelligence/Analysis/2007/05/21/commentary_islamic_deja_vu/2407/]Punkt[/url]: Fast alle solchen Kriege seit dem Zweiten Weltkrieg sind verlorengegangen, insbesondere der in Vietnam.

Erinnern wir uns kurz an die beinahe legendäre Multimedia-[url=http://www.cnn.com/2003/US/02/05/sprj.irq.powell.transcript/]Präsentation[/url] des Collin Powell, wo von rollenden Giftgas-Zügen und ähnlichem Unsinn berichtet wurde. Alles vergessen. Aber glaubt man dem National Priorities Project, so [url=http://www.nationalpriorities.org/Cost-of-War/Cost-of-War-3.html]zeigt[/url] zeigt die Kosten Uhr bald 460 Mrd US-Dollar an. Ein nicht unerheblicher Teil davon dürfte beim bei Verschwörungstheoretiken so beliebtem Militärisch-Industriellen Komplex gelandet sein. Nach den menschlichen Opfern fragt eh keiner, die meisten, denen irgendwas weggesprengt wurde, empfanden das ja auch noch „[url=http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,501922,00.html]cool[/url]“.

Aber die Heimatfront bröckelt. Die Zahl der Freiwilligen, die sich für dieses zweifelhafte Unternehmen begeistern lassen, geht rapide
[url=http://oe1.orf.at/highlights/48552.html]zurück[/url]. Wenn selbst schon die US National Guard („Weekend soldiers“) [url=http://www.globalsecurity.org/org/news/2004/040711-death-toll.htm]ranmüssen[/url], zeigt sich, wie dünn die Personaldecke tatsächlich ist.

Wie paßt dann das neue [url=http://www.welt.de/politik/article1142834/Bush_warnt_vor_einem_nuklearen_Holocaust_.html]Säbelrasseln[/url] in dieses Bild? Mit welchen Soldaten soll denn ein solcher Kieg gewonnen werden, zumal die Revolutionsgarden schon ein anderes [url=http://www.globalsecurity.org/military/world/iran/pasdaran.htm]Kaliber[/url] sind als die schlecht ausgerüsteten und motivierten Palastgarden des Saddam Hussein, die die erste Chance zum „turnover“ genutzt haben. Nun zeichnen Seiten wie [url=http://www.globalfirepower.com/list_act_mil_personnel.asp]www.globalfirepower.com[/url] ein vielleicht etwas überzogenes Bild des Sachverhalts, aber de facto hat der Iran die Kohle, um ein schlagkräftiges Militär zu unterhalten, und dieser Umstand ist auch den Experten [url=http://www.upi.com/International_Intelligence/Analysis/2007/05/21/commentary_islamic_deja_vu/2407/]bekannt[/url]. Ob der Iran Atomwaffen hat oder nicht, spielt in diesen Überlegungen überhaupt keine Rolle. Auch in diesem Krieg geht es um Kohle, und die Zeitnähe dieser Rede zur [url=http://www.welt.de/wirtschaft/article1139329/Finanzkrise_wird_2008_noch_viel_schlimmer.html]Hypothekenkrise[/url], die ein echte Gefahr nicht nur für die US-Hegemonie darstellt, macht nachdenklich. Da wird dann schon mal die Sau des „nuklearen Holocausts“ durchs Dorf getrieben. Die Wortwahl macht deutlich, von woher der Wind weht.

Soldaten sind keine mehr da, aber die Aktienkurse von Lockheed und Northrop Grumman zeigen seit dem Einbruch 2003 wieder erfreulich nach oben, da stört auch keine Hypothekenkrise. Da ist noch mehr drin.