Allgemein


Starbucks stellt Citymugs in Deutschland ein

Das war es dann mit einer schönen Sammlung Starbucks-Tassen. Starbucks stellt nun auch in Deutschland die belieben Citymugs ein. Gleichnamige Serie wird gegen den abstrakten, häßlichen Schrott ausgetauscht, der schon in den USA und Kanada seit 2013 im Umlauf ist. Unbekannt ist mir allerdings noch der Name der neuen Serie. In Amerika heißt diese „You are here“. Da fragt man sich allerdings, wo ist man?

Alles muss neu! Ja schade eigentlich, neu ist nicht immer besser und die alten Tassen waren gerade bei Sammlern beliebt. Die neue Tasse aus München z.B. sieht übel aus, könnte glatt ein modernes Kunstwerk sein. Die möchte ich nicht zu meinen 37 Tassen ins Regal stellen. Wieder ein Marketingschritt, der nicht nachvollziehbar ist. Letztlich spart es nun aber auch Geld, da ich keine neuen Tassen mehr kaufen muss.


Die Cloud: Unendliche Weiten aber auch sicher?

Datenschutz in Deutschland, ein hohes Gut. Und Datenschutz wird gerade in Unternehmen unterschätzt. Da kommen wir dann auch schon auf die Cloud.

Ein Unternehmen, das Kundendaten evtl. Profile vorhält, ist der Herr über diese Daten. An Dritte dürfen diese nicht ohne explizite Zustimmung übermittelt werden. Beispiel Schufaklausel. Derartige Zustimmungen müssen informiert erfolgen und dürfen nicht im Kleingedruckten untergehen. Damit nicht bei jeder Kleinigkeit eine Einwilligung eingeholt werden muss, gibt es dann im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) die Datenverarbeitung im Auftrag.

Auch hier gibt es Hürden für das Unternehmen (Auftraggeber) und dem Datenverarbeiter im Auftrag (Auftragnehmer). Nach außen tritt immer der Auftraggeber zu seinen Kunden auf. Dieser haftet auch gegenüber seinen Kunden, egal was der Auftragnehmer getan hat, z.B. illegaler Datenabzug, Übermittlung an Dritte, offene Datensätze im Internet. Hinzu kommt dann auch noch der Imageschaden für den Auftraggeber.

Heikel wird es dann, wenn man die Daten in andere Länder auslagert. Dies darf man nur, wenn es dort mindestens das gleiche Datenschutzniveau gibt. Nachdem das Safe Harbor Abkommen zwischen der EU mit den USA durch den EuGH gekippt wurde, gibt es also das „Privacy Shield“. Nur darf man den USA hier trauen?

Folgen für die Cloud
Was hat das nun mit der Cloud zu tun? Ganz einfach, selbst ein Backup in der Cloud stellt bereits eine Datenverarbeitung im Auftrag dar. Hier sind alle Regeln des BDSG durch Auftraggeber und –nehmer zu erfüllen. Ob nun aber ein Auftragnehmer aus den USA mit Servern außerhalb der EU diese Vertragsinhalte nun erfüllt oder besser gesagt „erfüllen darf“ ist weiterhin zweifelhaft. Microsoft wehrte sich ja gegen Herausgabe von Daten auf einem Server in Irland in die USA. Bisher erfolgreich. So zumindest nach außen in der offizielle Version.
Die Deutsche Telekom hat mit ihren Servern in Deutschland da einen leichteren Stand. Ob dort die Daten vor Zugriff Dritter wirklich sicher sind, weiß aber auch niemand.

Fazit: Normalerweise gehören personenbezogene Daten nicht in eine Cloud, das gilt auch für Firmengeheimnisse. Zumindest sollte man hier zunächst EU-Anbietern über den Weg trauen und die Finger von amerikanschen Unternehmen lassen und sind sie auch noch so günstig.

Noch besser ist es allerdings ganz auf die Cloud zu verzichten.


info no. 557 // die vegane kühlkette

überall wird die kühlkette kontrolliert: von der produktion bis zum handel. unterbrochen vom transport aus dem einzelhandel in die eigene kühltruhe.

bewusste veganer können es ja gar nicht leiden, wenn ein stück fleisch (veganes filetsteak) neben einem echten rindersteak auf dem grill liegt. warum es nun gemüsepampe geben muss, die aussieht wie fleisch und angeblich auch schmeckt wie fleisch ist ein anderes thema.

stellt sich nun die frage: wie kommt das gemüse echt vegan in den supermarkt?

dort gibt es einige dinge zu beachten:

– mit dem gemüse in verbindung gekommes personal trägt keine ledergürtel, lederschuhe und keine lederarmbänder an den uhren
– alle für die ernte und den transport verwendeten fahrzeuge haben keine ledersitze und auch keine lederlenkräder
– jeder mitarbeiter trägt einen mundschutz, dass er bei feuchter aussprache nicht teile eines vorher verzehrten mettbrötchens ausspuckt
– es werden keine tiere als zugtiere eingesetzt


Fracking in Niedersachsen wieder zugelassen

Da hat Niedersachsen einen Grünen als Umweltminister oder Neudeutsch Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz und dann das: FRACKING!

Da sind so viele Minister der Grünen in der Regierung und Christian Meyer, Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, setzt sich irgendwie ja auch nicht für die Landwirte ein und gängelt sie im Namen des Verbraucherschutzes und der Umwelt wo es nur geht. Doch wie konnte man so einen Schwachsinn wie Fracking nur wieder zulassen?

Klar Biogas ist auch kein Biogas, wenn man die Transport von Mais quer durch ganze Landkreise betrachtet. Die Schlepper mit dem breiten Anhängern fahren Seitenräume der Straßen kaputt, Überholen oft unmöglich und Vorfahrt haben sie auch immer. Und warum den Häcksler wieder hinten anhängen, wenn man einfach so die ganze Straße nutzen kann. Doch das ist okay? Es sind ja nicht die Landwirte selbst, sondern die Fuhrunternehmen, die sich so verhalten.

Nur Fracking? Wenn man in Niedersachen Berichte über die Gegend in Bothel sieht, wo es neulich im Umkreis erst ein Erdbeben gegeben hat und die Krebsrate ohne Kernkraftwerk überdurchschnittlich hoch ist, dann passt da etwas nicht.

Hofft die Regierung bei den niedrigen Energiekosten, dass Fracking sich im Moment nicht rechnet? Da wird weiter gebohrt und Gift in die Erde gepumpt. Wo sind die Spinner mit ihren „Kernenergie ist sicher – Todsicher!“ Transparenten, wenn man sie braucht. Beim Fracking wird natürlich nicht kein Gift absichtlich in ins Grundwasser abgelassen. Alles ist ja so sicher. Den giftigen Bohrschlamm kann man ja zum Versiegeln der rostigen Fässer in der Asse verwenden, einfach drübergießen.

Da versteht man die Welt einfach nicht mehr und wundert sich. Aber die Grünen möchten für Vögel und Co. die geplanten Autobahnen in Niedersachsen verhindern. Wer wurde hier geschmiert?