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Der Spiegel: Neid und Häme

Den Zeitungen und Zeitschriften [url=http://www.heise.de/newsticker/Zeitungsauflage-sinkt-innerhalb-eines-Jahres-um-eine-halbe-Million–/Meldung/113160]laufen die Käufer davon[/url], die junge Generation informiert sich lieber im Internet über die neuesten Entwicklungen. Das Magazin [url=http://www.spiegel.de/]der Spiegel[/url] hat das erkannt und konnte die sinkenden Einnahmen durch Werbung auf seiner Internetpräsenz wohl ausgleichen.

Warum reagieren nun Redakteure des Spiegels mit [url=http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,567038,00.html]Häme [/url] auf Weblogs und machen ständig Fernsehsendungen nieder?

Die eigenen Fernsehsendungen des Spiegels sind ja eher bescheiden, die Internetseite kann sich gut sehen lassen. Früh hat der Spiegel erkannt das man im Internet präsent und aktuell sein muss und das man, wenn man es professionell angeht, auch Geld verdienen kann. Das nun Laien ran gehen und ihre Meinung kund tun und über Ereignisse in ihrem lokalen Umfeld berichten, sollte der Spiegel als Ergänzung und Anreicherung ansehen. Andere Magazine machen sich das zu nutze wie der Stern vormacht.

Also bitte sachlich bleiben und versuchen einen Nutzen aus der Entwicklung ziehen.


Management by PowerPoint

So nannte es der Autor eines Kommentars auf der Titelseite der Stuttgarter Zeitung. Manager die die Geschicke der Firma leiten indem Sie sich gegenseitig bunte Präsentationen vorführen und im Grunde genommen keine Ahnung haben was im eigenen Betrieb abgeht.

Früher war alles besser. Der Spruch ist abgedroschen aber an manchen Stellen passt er wie die Faust aufs Auge. Damals gingen die Chefs und Abteilungsleiter noch durch die Büros und Werkshallen und sprachen mit den Angestellten und Arbeitern über deren Arbeit. Einige richteten sogar Briefkästen oder Informationsbüros ein, damit man vom Arbeiter Verbesserungsvorschläge mitnehmen konnte. Ein Werkzeug hier ein paar Veränderungen am Produkt dort und der Kunde bekam Ware mit der er etwas anfangen konnte und zufrieden seinen Freunden zeigte.

Heute ist so was nicht üblich. Heute sitzen Manager und CEOs im einsamen Kämmerlein oder zusammen mit externen Consultants in Sitzungsräumen, um die Strategie für die Produkte festzulegen. Meist sind das dann Leute mit theoretischen Erfahrungen und blutjunge Masters von der Universität, die gerade mal wissen wie ihr Produkt heißt, nicht aber wie es funktioniert. Man muss ja auch nicht alles wissen, aber man könnte ja jemanden Fragen der davon eine Ahnung hat.

Und so versauern die Wünsche der Kunden und das Wissen der Mitarbeiter ungelesen in den Datenbanken, während die hochbezahlten Manager mit überbezahlten Beratern die Firma an die Wand fahren.

Die wenigen Mitarbeiter die dann noch den Mund aufmachen um zu warnen werden bestenfalls ignoriert, manchmal Mundtod gemacht indem man Ihnen Kompetenzen entzieht oder sie rauswirft. Hochmut kommt vor dem Fall. Aber die Manager fallen ja weich, Sie haben sich abgesichert und finden locker wieder eine Firma in der Sie ihre tollen Ideen vorstellen können, es lag ja nicht an Ihnen das es nicht funktionierte, es waren die Mitarbeiter und Kunden die nicht mitgezogen sind.

Wozu das führt kann man am Hersteller von PowerPoint Microsoft sehen. Die Produkte schleppen jahrelang Mängel mit sich herum und die Funktionen werden durch Interessen Dritter so eingeschränkt dass man das Produkt kaum noch nutzen kann.


info no. 391 // wuuuusch

wuusch, zong, klong, das sind geräusche, die man ja schon aus den elendigen werbeeinblendungen am bildschirmrand kennt. neuerdings scheinen die filmkameras aber einen produktionsfehler zu haben. den immer wenn schnell hin und hergeschwenkt wird, dann gibt es dieses wuuuusch. auf dauer ziemlich nervend.

bisher zeichnete sich die dramaturgie durch miese hintergrundmusik aus…

… doch heute wird sieht die welt anders aus. weil die musik abgenudelt ist werden lustige geräusche verwendet, die eben die stimmung senken sollen…

wuuuuusch
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info no. 390 // vorsicht lehrkörper

unserer veredigten beamten haben urlaub. zumindest, die die als meinngsbildner unseren vorleben, was richtig und was falsch ist. nun es sind sommerferien und die chance in der fussgängerzone einen lehrer zu begegnen ist groß. theoretisch könnte der typ neben ihnen in der s-bahn ein lehrer sein. wenn gerade keine ferien sind, ist die chance einen lehrer zu treffen vormittags ziemlich gering. doch nachmittags haben nur halbtagsangestellte, wie lehrer diese zeit.

das lautstarke leugnen, der freizeit, die eine lehrer ja nicht hat, weil er ja den unterricht vorbereiten muss ist wohl ein schuldeingeständnis, dass wirklich viel freizeit vorhanden ist.

einige von diesen meinungsbildnern, die in banken gerade wegen dieser eigenschaft hofiert werden, neigen zu extremen. da sind die biolatschen generation, die ungewaschenen, die wichtigtuer und die einmischer. kein anderer arbeitnehmer mit 40 stundenwoche oder mehr hat überhaupt die zeit sich mit solchen dingen zu beschäftigen.

wer denkt, das hier sind nur vorurteile, der hat keinen dieser abgefahrenen in der verwandtschaft…

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