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Roboterkrieg

Das amerikanische Militär möchte künftig Roboter statt Menschen als Soldaten in den Krieg senden. Die Vorteile lägen auf der Hand, man muss keine Toten zählen und Hinterbliebene gäbe es nicht, jedenfalls nicht im eigenen Land. Aber ist ein Roboter der Maschienengewehre abfeuert und Raketen wirft überhaupt noch Zeitgemäß?

In Zeiten von Rohstoffknappheit könnte man auf Kampfroboter auch ganz verzichten und die Kriege gleich auf dem Computer durchführen. Eine Open Source Software zum Führen von Kriegen am PC würde die Chancengleichheit waren. Es bräuchten keine Menschen sterben und die Infrastruktur bleibt erhalten.

Oder man macht es sich noch einfacher und entscheidet Kriege durch ein Spiel das weltweit als Strategiespiel anerkannt ist: Schach. Dann braucht man nichtmal Strom um den Krieg zu entscheiden.

Übrigens, diese Nachricht ist kein Aprilscherz, [url=http://www.golem.de/0803/58690.html]eine Organisation fordert Kampfroboter zu ächten.[/url]


Spam kann Gesund sein

Zumindest wenn dieser in russich verfasst wird ins Chinesische und dann ins Deutsche übersetzt wird. Aber lesen Sie selbst…

Thema: Guten Tag! Bei Ihnen die neue Postkarte. Bekommen Sie nach dieser Verbannung!

Text:
Sie haben eine virtuelle Karte erhalten!
Sie konnen die Karte innerhalb von 30 Tagen ansehen, unter der Verweisung gehend:
http://ho r.by.ru/card/54353.html
Klick der Verbindung auf oder Kopie es zur Adressbar des Internet-Browsers.
——-
Befreien Virtuelle Karten!
hor fer.by.ru

[img]http://www.eraser.org/images/spammm.jpg[/img]

Anmerkung: Aus Sicherheitsgründen wurden die Internetadressen modifiziert.


Der Transrapid vor dem Aus

Wie gestern sicher in den Nachrichten gelesen, wird die Transrapidstrecke zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und dem Flughafen München nicht gebaut. Die Kosten sind für einige Beteiligte unerwartet gestiegen.

So behauptet es zumindest die bayrische CSU, allen voran der ehemahlige Ministerpräsident Edmund [url=http://www.tagesschau.de/inland/stoibertransrapid2.html]Stoiber[/url]. Dabei waren schon [url=http://www.nachdenkseiten.de/?p=2359]vor der Unterzeichnung[/url] der Verträge die Summen bereits in Frage gestellt worden. Die Verträge waren also geschönt. Das ein Herr Beckstein bei solchen Summen ein Flattern in der Hose bekommt, ist durchaus verständlich, die Entscheidung zu treffen ist daher mutig und aus meiner Sicht richtig.

Die Geschichte des [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Transrapid]Transrapid[/url] ist lang und voller unverwirklichter Projekte. Die einzige kommerziell genutzte Strecke ist in Schanghai. Diese ist nur unwesentlich kürzer als die in München, hat aber „nur“ 1,3 Milliarden Euro gekostet. Die höheren Kosten in München kommen daher, das es in München nicht so einfach möglich ist quer durch die Stadt Häuser und deren Bewohner umzusiedeln, um es mal nett auszudrücken, wie in China.

Die Transrapidstrecke in München war genauso blauäugig geplant wie die zwischen Hamburg und Berlin, oder der in NRW.

Auch ist nicht klar wieso die Industrie weiter an dem Projekt festhält, vermutlich um weitere Fördergelder zu erhalten, die dann in ganz andere Dinge gesteckt werden, vielleicht in hohe Managergehälter?


Olympiaboykott?

[url=http://de.wikipedia.org/wiki/Boykott]Boykott[/url] ist wohl eine der umstrittensten aber auch wirksamsten Mittel seinen Unmut deutlich zu machen. In der letzten Zeit wurden die Handyhersteller BenQ und Nokia für Ihre neokapitalistischen Aktionen durch Käuferboykott bestraft. Nun könnte es China treffen.

China hat in den 1950er Jahren [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Tibet]Tibet[/url] annektiert und betrachtet es als Provinz. Das gewaltsame Vorgehen gegen die Demonstranten, die Abriegelung von Tibet und die Unterdrückung der Berichterstattung über die Ausschreitungen haben China in ein schlechtes Licht gestellt. Dass die chinesische Regierung mit Andersdenkenden im eigenen Volk nicht gerade [url=http://www.welt.de/print-welt/article299196/Der_Einsatz_der_Todesbusse_erschreckt_selbst_Peking.html]zimperlich[/url] umgeht dürfte bekannt sein. Menschenwürde zählt nicht viel in China wenn es um Wanderarbeiter geht. Sieben Tage in der Woche täglich 12 bis 14 Stunden in schlecht bis nicht belüfteten Räumen mit giftigen Chemikalien zu arbeiten ist der Gesundheit nicht zuträglich. Interessiert aber im Westen kaum jemanden, Hauptsache billig.

Jeder Sportler der nur ein bisschen Rückrat besitzt sollte daher darüber nachdenken nicht bei den Olympischen Spielen in Peking im Sommer teilzunehmen. Gleiches wird mit gleichem vergolten, denn China war in der Vergangenheit auch [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Spiele#Boykotte]des öfteren nicht angetreten[/url], das könnte sich nun Rächen.

Wir hier jedenfalls werden nicht über die Spiele berichten, wenn dann nur darüber wie die Presse und die Bürger in China gegängelt werden.