webmaster


message no. 45 // wir sind wieder weg

unglaublich sommerpause vorbei und die phase nach der sommerpause ist auch schon wieder vorbei. ergebnis: vermutlich zwei bis drei wochen zwangspause für die hype enforcement agency hier.

wir ziehen dann ins exil…

… das obergeschoss wird verplombt.

[url=http://www.eraser.org]hype enforcement agency[/url]


Die Fossett-Verschwörung

Am 03.07.2007 wurde der amerikanische Milliardär Steve „‚round the world“ Fossett angeblich zum letzten Mal gesehen. Er sei mit einem Kleinflugzeug unterwegs gewesen und nicht mehr [url=http://www.welt.de/vermischtes/article1157883/Steve_Fossett_nach_Solo_Flug_verschollen.html]zurückgekehrt.[/url] Nach fünf Monaten wurde der erfahrene Pilot für tot [url=http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Steve-Fossett;art1117,2478243]erklärt.[/url]

Das hört sich schon wieder tragisch genug an. Und mysteriös. Kein [url=http://blogs.denverpost.com/eletters/2007/09/27/steve-fossets-disappearance/]Transponder[/url], der die Position des Flugzeugs preisgibt, und es ist einfach nie auf dem Radar aufgetaucht. Schließlich, Oktober 2008, finden sich ein [url=http://dcrs-online.com/steve-fossett-ausweis-und-flugzeugwrack-aufgetaucht-200830556]Ausweis und ein Wrack[/url], aber vorerst keine Leiche. Die wird erst ein paar Tage später [url=http://www.welt.de/vermischtes/article2523352/Leichenreste-nahe-Fossetts-Flugzeug-gefunden.html]nachgeliefert[/url], weil es so lange dauert, den KILOMETERWEITEN Radius, den so eine Leiche beim Aufprall auf die Erde aus dem Flugzeug geschleudert oder von Aasfressern anschließend verschleppt wird, abzusuchen.

Kommt das irgendwie bekannt vor? Richtig. Der Ausweis wird [url=http://www.rense.com/general48/secondhijackerpass.htm]immer[/url] gefunden. Sonst wüßte man ja nicht, um wen es sich handelt.

Mal im Ernst: Wer glaubt denn, daß Fossett Geld und Ausweis „lose“ im Flugzeug herumfliegen hat, daß es beim Absturz auch wirklich in der Gegend herumgeschleudert wird. Zumal ja meistens beim Fliegen auch irgendwelche anderen Papiere mitgenommen werden

[quote]Der Zeitung „Daily Mail“ sagte Wanderer Preston Morrow: „Ich kletterte durch dieses wirklich steile Gebirge und plötzlich fielen mir diese Ausweise auf, die dort im Dreck rumlagen und einige 100-Dollar-Noten.“[/quote]http://www.welt.de/vermischtes/article2521079/Offenbar-Truemmer-von-Fossetts-Flugzeug-entdeckt.html

Zuerst keine Leiche, aber gut, daß die Kohle noch da ist. Hätte ich die gefunden, hätte ich die als erstes eingesteckt. Aber naja, es gibt ja noch ehrliche Menschen. Ist schon sehr verwunderlich, daß, ähnlich wie beim Anschlag auf das World Trade Center 2001, ein Ausweis und ein Wrack gewunden werden, aus denen man alles schlußfolgern kann. Die Story kann man sogar ein zweites Mal abziehen, ohne daß einer meckert. Frohe Eier und dicke Ostern.


Kernschmelze

Jetzt hat es also gekracht an der Wall-Street. Das über Jahre angehäufte Sprengstoff-Depot von faulen Krediten und inflationären Finanzderivaten ist endlich in die Luft geflogen und hat diese überhebliche dummdreiste Klientel der „Golden Boys“ weggefegt. Nur gut, daß der US-Kongress, wenn auch aus der falschen Angst vor dem Wähler, das Rettungspaket hat platzen lassen.

Man soll nicht gutes Geld schlechtem hinterherwerfen. Und auch nicht ins fallende Messer greifen. Diese elementaren Redensarten, die ja gerne in irgendwelchen superschlauen Handelsblättern zitiert werden, interessieren in Führungspositionen anscheinend niemanden mehr. Nur so ist es zu erklären, wie man aus dem [url=http://www.bild.de/BILD/news/wirtschaft/2008/09/25/kfw-manager/dumm-banker-war-im-urlaub-nur-bauernopfer.html]Urlaub[/url] heraus [url=http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/_b=2043025,_p=8,_t=ig_p,ig_xmlfile=hb_kfw.xml]350 Millionen Euro[/url] in ein totes Pferd wie Lehman Brothers investieren kann. Aber das sind Peanuts im Vergleich zu dem, was die Experten im Finanzministerium [url=http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1170458.html]vorhaben[/url]. Dann werden eben im schlimmsten Fall 26.000.000.000 Euro Steuergeld verheizt. Schön, daß bald die Abgeltungssteuer kommt, um die Staatskasse für weitere „Rettungsaktionen“ aufzufüllen. Die die Armen werden abkassiert und die Reichen [url=http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE/Doc~EADC0A8623C7C4C2C8390DDADFA6B71E4~ATpl~Ecommon~Scontent.html]belohnt[/url]. Das nennt sich dann soziale Marktwirtschaft.

Aber was will man von den Kommunisten im Reichstag auch anderes erwarten. Die mehr als zwielichtigen Lebensläufe von [url=http://www.schweizmagazin.ch/news/336/ARTICLE/4283/2008-05-29.html]Murkel[/url] und [url=http://www.bdi.de/bdi/content/055/060901.jsp;jsessionid=43B3DE71DC1E051F22097916B5D0FE86]Schmidt[/url] geben ja nun wirklich genug Hinweise darauf, was für eine Mischpoke uns hier regiert. Die momentane Finanzkrise wird wieder einmal dazu führen, weitere unsinnige Regulierungen in den Finanzmarkt einzuführen, bis am Ende niemand mehr etwas produziert, weil es sich nicht mehr lohnt zu arbeiten. Der Markt ist ja nicht zusammengebrochen, weil es [b]keine[/b] Regulierung seitens des Staates gab, sondern zu [b]viel[/b]. Leider verbreiten auch prominente Lehrstuhlinhaber diesen [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,580333,00.html]Schwachsinn[/url] und fordern allen Ernstes:

[quote]SPIEGEL ONLINE: Was muss der Staat jetzt tun, um die Finanzmärkte zu zügeln?

Bofinger: Drei Maßnahmen könnten einiges bewegen: der Aufbau eines globalen Kreditregisters, die Schaffung einer staatlichen Rating-Agentur und ein Minimum an Standardisierung für verbriefte Kredite.[/quote]

Das riecht nicht nur nach Planwirtschaft, das ist der Weg zur New World Order. Jeder, der ein wenig vom Markt versteht, weiß, daß nach jeder Baisse auch wieder die Hausse kommt. Der Crash ist gut, um den Markt zu reinigen und die Zocker aus dem Saal zu schmeißen. Die Zeit zu investieren wird wiederkommen, und dann steigen auch die Kurse wieder. „Rettungsaktionen“ wie die von Steinbrück halten nur tote Patienten künstlich am Leben und kosten den Steuerzahler einen Haufen Geld. Der US-Kongress war wohl doch schlauer als wir und macht erstmal [url=http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,581476,00.html]Urlaub[/url].

Nachtrag: [url=http://www.netzeitung.de/wirtschaft/wirtschaftspolitik/1171698.html]Kommunisten[/url], deutlicher kann man es nicht sehen.


LG Viewty Langzeittest

LG bietet das KU 990 alias Viewty in Deutschland als Kamerahandy an. Ausdrücklich will man es nicht als iPhone Alternative sehen. Mit gutem Grund, lesen Sie weiter…

Von den technischen Daten her könnte man meinen dass das Viewty mit dem iPhone 3G bis auf den Arbeitsspeicher gleich zieht. Es ist günstiger und geringfügig kleiner. Wenn man das Telefon jedoch eine Weile in Benutzung hat, stellt man fest, dass nicht alles Gold ist was glänzt.

So bietet das Viewty kein Push-Mail sondern die Abfrage von POP3 und IMAP Konten an. Das wäre ein guter Ersatz würde die Software bei Verbindungsproblemen, z.B. bei Funklöchern, nicht komplett den Internetzugang verwehren. Nur ein Neustart behebt das.

Im Gegensatz zum Apple bringt das Viewty Bluetooth mit A2DP mit. Damit kann man ein Stereoheadset betreiben. Allerdings ist das Telefon so schwachbrüstig, dass man Videostreams aus dem Internet nicht über Bluetooth hören kann, es verweigert dies mit einer Fehlermeldung aus der man nicht ahnt das es am Headset liegt. Auch ist die Signalstärke dermaßen gering, das es Unterbrechungen gibt, wenn das Telefon in der Jackentasche verweilt und das Headset (in diesem Fall ein Sony Ericsson) in ca. 20 cm Entfernung über der Brust hängt. Der Versuch das Handy an einem Belkin Bluetooth Adapter zu betreiben schlug ebenfalls fehl.

Die Akkulaufzeiten sind erbärmlich. Nutzt man das Internet über UMTS, was übrigens recht flott von statten geht, muss man alle zwei Tage ans Kabel um aufladen. Länger als fünf Tage läuft das Handy selbst im Standby nicht.

Die Kamera hat laut Datenblatt fünf Megapixel, die Bilder haben auch eine entsprechende Auflösung. Leider hat LG die Datenkompression wohl so hoch eingestellt, dass man nie richtig scharfe Bilder erhält. Auch wirken die Bilder sehr farblos. Ein zum Zergleich mit einem Sony Erricson K750i mit zwei Megapixeln geschossenes Bild erscheint besser. Den Schalter der verhindern soll dass durch Ruckeln das Bild unscharf wird macht genau das Gegenteil, man lässt ihn besser aus.

Der USB-Anschluss ist etwas unglücklich an der Seite des Telefons angebracht, daher ist das einsetzen des Telefons in die Dokingstation immer etwas hakelig.

Die Dokingstation gibt es in Deutschland, wie so viele andere Zubehörteile, nicht zu kaufen. Auf Anfrage bei LG sagte man es gäbe nicht genügend Bedarf.

Die Benutzeroberfläche ist umständlich und langsam. Man hat drei Themen die aber jedes für sich einige Darstellungsprobleme hat. So kann man beim silbernen Theme die Schrift bei Sonnenlichteinfall nicht lesen, im Schwarzen Theme ist dies nicht der Fall.

Der Support für das Telefon seitens LG ist ebenfalls miserabel. Eine aktualisierte und fehlerbereinigte Betriebssystemsoftware wurde zunächst versprochen, dann ganz gestrichen. So muss man mit o.g. Problemen leben.

Fazit: Dann doch lieber zur Telekom wechseln und das iPhone kaufen