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Trendwende?

Jetzt [url=http://www.welt.de/finanzen/article2568123/Anleger-bejubeln-die-deutsche-Bankenrettung.html]lachen[/url] sie wieder, unsere armen geprügelten Banker, als ob nichts gewesen wäre. Aber ist der Jubel berechtigt?

Erst waren es [url=http://www.welt.de/wirtschaft/article2567868/Bund-verschuldet-sich-fuer-Bankenrettung-weiter.html]400.000.000.000 Euro,[/url] die Schweizer [url=http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/konjunktur_politik/deutschland_rettungspaket_1.1097298.html]berichten[/url] bereits von 470.000.000.000 Euro, also das 1,6fache des Bundeshaushaltes. Aber das sind nur Zahlenspiele, auf ein paar Milliarden mehr oder weniger kommt es offenbar gar nicht mehr an. Zahlen muß die Zeche – wer sonst – der deutsche Michel. Und dabei soll dann auch noch [url=http://www.welt.de/politik/article2567988/Kauder-draengt-weiter-auf-ausgeglichenen-Haushalt.html]gespart[/url] werden. Das hört sich sehr danach an, daß die Geldpressen demnächst wieder [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,583745,00.html]qualmen[/url] werden und so die Inflation in die Höhe treiben.

Sind die jüngsten Kursgewinne an den Börsen jetzt die Trendwende in eine nachhaltige Hausse oder nur das Aufbäumen zum letzten Gefecht – niemand weiß es. Klar ist, daß zu diesem Zeitpunkt viele Leute mit der ausreichenden Liquidität versuchen, an im Moment stark unterbewertete Papiere heranzukommen. Irgendwann muß es ja besser werden.

Aber die Zocker, die eigentlich durch die Krise von der Platte hätten gefegt werden müssen, werden jetzt auch noch mit Steuermitteln zum Weitermachen animiert. Der Staat will als Gegenleistung natürlich [url=http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/2573459.html]ein Wörtchen mitreden[/url], somit dürften sich in den Aufsichtsgremien der Banken bald haufenweise Betonköpfe mit dem richtigen Parteibuch tummeln. Planwirtschaft durch die Hintertür also. Das darf auch gerne ein paar Milliarden kosten.

Aber noch ist die Kuh nicht vom Eis. Gerade die so vom Konsum abhängige US-Wirtschaft muß zeigen, wie es in Zukunft weitergeht. Da die Leute kein Geld mehr in den Taschen haben, dürfte die Anschaffung neuer Fernseher und Autos wohl noch etwas auf sich warten lassen.

Kritische Stimmen zum Thema:
http://www.youtube.com/watch?v=ha2QZvdP6iI


Kommubalisierung

Und [url=http://www.finanzen.net/nachricht/Devisen_Trader_Kolumne_USD_JPY_stuerzt_ab__791106]weiter[/url] geht es [url=http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/2570470.html]bergab.[/url]. Mit verzweifelten Rettungsaktionen versuchen die [url=http://www.welt.de/wirtschaft/article2550764/US-Regierung-erwaegt-Verstaatlichung-von-Banken.html#reqRSS]USA[/url], [url=http://www.netzeitung.de/wirtschaft/wirtschaftspolitik/1181377.html]Japan[/url], die [url=http://www.welt.de/finanzen/article2547426/Rettungsaktion-der-Notenbanken-nahezu-verpufft.html]EU[/url] und auch [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,583075,00.html]Island[/url] den [url=http://www.welt.de/finanzen/article1803301/Geld_Guru_sagt_Dollar_Sturz_und_Pleiten_voraus.html]schon lange bekannten[/url] Untergang dieses Schmiergeld-Systems zu verhindern. Witzigerweise verspielen sie damit auch noch den sprichwörtlich letzten Kredit.

Nicht nur die Banken sind pleite, Staatsmänner plagt dieses Problem zuweilen auch: Der Governator des US-Bundesstaates Kalifornien braucht [url=http://www.tagesschau.de/ausland/finanzkrise178.html]7 Milliarden US-Dollar.[/url] Nun, dem Mann kann geholfen werden. Man braucht in Zukunft ja nicht mal mehr eine wirkliche [url=http://www.welt.de/welt_print/article2545419/Fed-gibt-erstmals-Kredit-ohne-Sicherheit.html]Sicherheit[/url], um an Milliardenkredite heranzukommen. Und immerhin hat der ehemalige Filmschauspieler ja den Ruf, ein [url=http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,483154,00.html]kompromissloser Hardliner[/url] zu sein, da dürfte seine Bonität im Vergleich zu anderen Schuldnern deutlich höher liegen.

In der gegenwärtigen Finanzkrise sind Billiardeninvestitionen von staatlicher Seite pures Gift. Dazu muß man sich verdeutlichen, was Geld eigentlich ist. Unsere schönen Euro-Banknoten sind zuersteinmal hübsches bedrucktes Papier. Im weiteren Sinne stellen sie eine Zahlungsverpflichtung dar, für dessen Sicherheit der Staat mit seinen Organen bürgt (kleines schwarzes Loch Durchmesser 9mm). Der Bargeldanteil macht allerdings in Zeiten des elektronischen Zahlungsverkehrs nur noch einen Bruchteil der gesamten Geldmenge aus, somit liegt die Geldschöpfung de facto [url=http://www.soziologie.uni-halle.de/publikationen/pdf/0405.pdf]nicht mehr in Staatshand[/url], sondern ist im Laufe der Zeit zu den Privatbanken übergegangen. In ihrer unersättlichen Gier haben die Zocker den internationalen Finanzmarkt in ein [url=http://www.handelszeitung.ch/artikel/Unternehmen-BIZ-Derivate-wachsen-gen-Himmel__101602.html]gigantisches Spielcasino[/url] verwandelt. Da der gesamte Zahlungsverkehr weltweit jetzt über das Internet abgewickelt wird, ergeben sich zum Verschachern dieser faulen Milliardenposten ganz neue Möglichkleiten, weswegen diese Krise jetzt auch wirklich global ist. Diesem Spielgeld steht natürlich kein reeller Wert gegenüber, daher war es lediglich eine Frage der Zeit, bis der ganze Schwindel auffliegen würde.

In jedem Markt spielt Vertrauen eine wichtige Rolle. Dazu gehört natürlich auch das Vertrauen, daß Verstöße gegen den Markt bedingungslos geahndet werden („Wer bescheißt, fliegt raus“). Ist die Vertrauensbasis in einem überreizten Markt gestört, wie bei der [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Groe_Tulpenmanie]Tulpenkrise[/url], so bricht das Kartenhaus irgendwann zusammen. Aber der Markt fängt sich, und auch heute kann man noch Tulpen kaufen.

Heute werden die vertrauensbildenden Maßnahmen (Pleite der Versager) systematisch durch das global-wahnsinnige Einschießen riesiger Geldmengen in den Finanzmarkt und die Verstaatlichung zahlungsunfähiger Spielhöllen korrumpiert; das von den [url=http://www.welt.de/politik/article2547365/Sarkozy-ist-stinksauer-auf-Angela-Merkel.html]Staatsschauspielern[/url] gewünschte Ergebnis kann dabei nicht herauskommen. Das Vertrauen in den Markt ist nachhaltig gestört, weil die schwarzen Schafe nicht durch den Selbstreinigungsprozess entfernt werden. Da niemand weiß, wer die faulen Eier hat und nur durch die Staatsknete noch am Markt ist, verleiht keiner mehr sein Geld. Der Staat muß den Luftballon also noch größer aufpusten, bis es dafür irgendwann richtig kracht, und diesmal weltweit.

Schuld daran ist natürlich der unregulierte Finanzmarkt, so wird es jedenfalls kolportiert. Als Gegenmaßnahme wird nur das konsequente Eingreifen des „Staates“ (Globale Macht-Mafia) mittels planwirtschaftlich arbeitender Behörden [url=http://www.welt.de/wirtschaft/article2546347/Verstaatlichung-von-Banken-darf-kein-Tabu-sein.html]propagiert[/url]. Dies hat nie funktioniert, und es wird in Zukunft auch nicht funktionieren. Der Markt wird es richten.

Aber der Knall wird dann noch lauter.


Allein Allein!

Die Finanzwelt geht den Bach runter. Flüchten wir uns wieder in schöne Popmusik. Polarkreis 18 neue Single Allein Allein hat alles was ein Popsong braucht.

Eine schöne Melodie, einen eingängigen Refrain und eine für aktuelle Musik fehlende Soulstimme. Ja das ist es was mich beim ersten Hören beeindruckt hat. Selbt die Mischung zwischen Englisch und Deutsch im Text stört micht nicht. Der Bass ist angenehm ausgesteuert, nicht wie bei „And One“, die diesen oft sehr stark aussteuern.

Note: 10/10

Die Single ist nur der Vorbote des Albums The Colour of Snow.

Link zur Band: [url=http://www.polarkreis18.de]Polarkreis 18[/url]
Bei [url=http://www.myspace.com/polarkreis18]Myspace[/url] kann man sogar das schöne Video bestaunen.


Notstand

Die Finanzkrise weitet sich aus. Anstatt den Markt sich selbst zu überlassen und die Zocker, die die Krise durch jahrelange Exzesse herbeigeführt haben, von der Platte zu fegen, gießt der Staat auch noch [url=http://www.welt.de/wirtschaft/article2534619/Neues-Rettungspaket-fuer-die-Hypo-Real-Estate.html]Öl ins Feuer.[/url] Das kann zu einem bösen Erwachen führen.

Trotz aller staatlichen Eingriffe in den Markt ging es mit der Hypo Real Estate heute kräftig [url=http://www.netzeitung.de/wirtschaft/1177478.html]bergab.[/url] Kein Wunder, denn die 26.000.000.000 Euro reichen nicht. Und ob das Doppelte reichen wird, ist ebenfalls sehr fragwürdig. Anstatt den Laden endlich dahin zu schicken, wo er hingehört, nämlich in die Pleite, tun die Politiker das, was sie am Besten können: [url=http://www.welt.de/fernsehen/article2535110/Anne-Will-und-die-Versager-in-der-Bankenkrise.html]sappeln.[/url] Auf die Frage, welche Bank denn nun „rettungswürdig“ sei, antwortet man: „Ich würde eine Bank retten, wenn sie systemrelevant ist.“. Und welche in diese Kategorie fallen, das „können nur Experten beurteilen“, frei nach Karl-Heinz Grasser, der sich somit offenbar nicht als „Experte“ geoutet hat.

Welche Interessen verfolgen die, die, entgegen den Gesetzen des Marktes, das Steuergeld verpulvern und tote Patienten am Leben erhalten? Egal, wie viel Geld man hineinsteckt, es wird nicht reichen. Warum wählt man nicht den Weg, das System mit einem lauten, aber kurzen Knall neu zu starten? Die Antwort ist einfach: es geht um [url=http://diepresse.com/home/wirtschaft/finanzkrise/419955/index.do?from=rss]Krieg.[/url]

Man darf nicht vergessen, daß „ins Bodenlose stürzende Kurse“ ja immer bedeutet, daß irgendjemand die Papiere günstig einkauft. So übernehmen arabische, chinesische und russische Investoren langsam aber sicher das, was Huntington den westlichen Kulturkreis [url=http://www.amazon.de/Clash-Civilizations-Remaking-World-Order/dp/0684844419/ref=pd_bxgy_eb_text_b/302-1887905-6557625]nennt.[/url] Dieser wird aber nicht tatenlos zusehen, wie seine Industriewerte in die Hand des Gegeners fallen (und aus Sicht der US-Amerikaner ist China und der Nahe Osten immer noch genau das, machen wir uns nichts vor).

Somit besteht die Möglichkeit, daß sich diese Finanzkriese zu einem massiven militärischen Konflikt ausweitet, dessen Ende niemand mehr vorhersehen mag, außer vielleicht [url=http://www.zitate-online.de/stichworte/dritte-weltkrieg/]Albert Einstein.[/url] So blöd, wie ich immer gerne behaupte, sind unsere „Führer“ dann ja doch nicht. Die Vorbereitungen auf ein solches Szenario sind ja schon vor längerer Zeit getroffen worden. Vor einem Jahr hat man die [url=http://www.bwl-bote.de/20080326.htm]Zusammenstellung[/url] des BWL-Boten der in Deutschland geltenden Notstandsgesetze noch als Panikmache abgetan, heute sind diese Stimmen leiser geworden. So ein Zufall, daß es auch gerade in die Zeit der Finanzkrise fällt, daß die [url=http://www.welt.de/politik/article2535176/Bundeswehreinsaetze-auch-im-Inneren-beschlossen.html]Bundeswehr im Inneren[/url] operieren darf. Als Aufhänger dient dafür natürlich wieder der „Taliban-Top-Terrorist“ (TTT) [TM], was denn auch sonst. Wahrscheinlicher ist eher, das „dort oben“ mit entsprechenden Unruhen in der Bevölkerung gerechnet wird, so daß man den Einsatz der BW-Kräfte auf eine rechtlich einwandfreie Grundlage stellt. Zwischen Brandenburger Tor und der Siegessäule gibt es ja genügend Laternen, die man auch anderweitig nutzen könnte.

Daß die Bevölkerung scheißegal ist, darüber besteht kein Zweifel. Die Regierung garantiert fast 50.000.000.000 EURO für die abgewrackte Hypo Real Estate, die ja nun eine höchst spekulative Anlage ist, aber im Vergleich nur [url=http://www.welt.de/wirtschaft/article2533978/511-000-000-000-Euro-Garantie-fuer-deutsche-Sparer.html]511.000.000.000 EURO[/url] für die Einlagen aller deutschen Sparer, also gerade mal das Zehnfache. Bin ich eigentlich der einzige, der sich hier verarscht vorkommt?

Ich halte es da lieber mit [url=http://www.bwl-bote.de/20070811.htm]Harry Zingel:[/url] Gold paßt in jedes Fluchtgepäck.