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Sag zum Abschied leise Fick dich!

Wenn man lange Jahre eine Vertragspartnerschaft hatte möchte man dem Vertragspartner nicht gerne auf den Schlips treten indem man kündigt. Wie ich feststellen konnte ist diese Sentimentalität bei Mobilfunkprovidern unangebracht. Ich hätte meine Kündigung einfach kommentarlos verschicken sollen.

Worum geht’s? Als es damals losging mit Mobiltelefonen habe ich mich bewusst gegen den Monopolisten im Telekommunikationssektor entschieden und habe einen privaten Anbieter gewählt. Über die Jahre änderten sich die Vertragsbedingungen hin und her und auch das Telefonverhalten änderte sich. Musste man früher für eine Minute Telefonat 1,99 DM hinlegen, so bekommt man heute Flatrates aufgedrängt.

Ich habe noch nie viel mobil telefoniert, was immer mehr zu nahm war das mobile Internet. Am Ende stand dann ein Tarif da bei dem ich zwar unbegrenzt lange telefonieren konnte mir aber bei zu viel Nutzung des Internets die Geschwindigkeit gedrosselt wurde. Dieser Umstand störte mich und ich fragte mehrfach nach ob es denn nichts passenderes für mich gibt, die Antwort war stehts „Nein, tut uns leid.“. Als mir das zu dumm wurde, weil ich sah das es bei anderen durchaus flexibler zugeht, habe ich den Vertrag gekündigt. Nicht irgendwie gekündigt, sondern Fristgerecht und unter Angabe meiner Gründe.

Ich wurde daraufhin mehrfach angerufen ob ich denn nicht bleiben möchte, was man denn für mich tun könnte, ich sei doch so lange Kunde und so weiter und so fort. Ich entgegnete stehts, das ich doch meine Gründe im Schreiben angegeben hatte und sie doch vor einem Anruf bitte mein Kündigungsschreiben lesen mögen. Nichts. Den Callcenter Mitarbeitern lagen die Unterlagen nicht vor! Auch beim vierten und letzten Anruf nicht.

Da platzt mir doch der Kragen! Da verdienen diese Firmen jedes Jahr Milliarden und haben so eine mies ausgestatteten Kundenrückholung? Sitzen da hemdsärmelige Typen im Homeoffice für 5 Euro die Stunde rum, die meinen die Leute mit Geschwafel zum bleiben zu bringen? Was meinen die wohl wieso ich x-mal nach was anderem gefragt habe? Was meinen die wohl wieso ich nach 20 Jahren kündige? Kann sich ein weltweit operierendes Unternehmen leisten seine Mitarbeiter dermaßen schlecht ausgestattet arbeiten zu lassen?

Auf die nächste Kündigung schreib ich nix mehr dazu, oder vielleicht einfach nur ein ganz großes

FICK DICH!


Facebook kauft WhatsApp – so whats up?

Diese Hysterie die manche Angesichts der Meldung entwickeln verwundert mich schon arg. Wenn ihr mal ehrlich seid, was für ultra geheime Chats habt ihr bislang denn so ausgetauscht? Na?

– Die NSA interessiert sich nicht für eure Partybildchen
– Die Drogenbehörde guckt sich eure Bilder aus dem letzten Urlaub auf Jamaika nicht an, auch wenn ihr auf denen Ganja raucht
– Die Polizei mag dumm genug sein, um zu glauben das ihr euer Smartphone mit zum Einbruch nehmt, weshalb sie ja auch an die Wirksamkeit von Videoüberwachung glaubt
– Der Staatsschutz ist viel zu sehr damit beschäftigt V-Männer vor Strafverfolgung zu schützen als eure „ich bin gleich da“ Meldungen zu lesen
– Das euer Telefon jailbroken bzw. rooted ist wissen Apple und Google schon in dem Moment indem ihr euer Schlauphone einschaltet.
– Das Ihr neulich auf Kuba wart, erfährt die amerikanische Grenzbehörde am Flughafen spätestens bei der Passkontrolle durch den Einreisestempel und kann euch dann immer noch wieder zurückschicken

Was bleibt ist die Industrie, die gerne wüsste ob Ihr Cokser oder Pupsi Cola trinkt oder doch lieber Red Bullshit kauft. Da ihr zum großen Teil AdBlocker installiert habt, werdet ihr kaum mitbekommen was die wissen, aber ist das wirklich wichtig? Schaut mal in euer Portemonnaie welche Bonuskarten ihr so habt, hatte das schon irgendwelche negativen Auswirkungen?

Wenn ihr was wichtiges auszutauschen habt, dann gibt es nur eine sichere Methode, trefft euch und redet miteinander. Über Schminktipps und den besten Pizzadealer der Stadt könnt ihr weiter bedenkenlos bei WhatsApp chatten, wundert euch dann später aber nicht, wenn euch bei Facebook die Pizza.de App vorgeschlagen wird…


Behalte Deine Daten für Dich!

Ja das klingt so einfach oder? Zum Teil sind wir ja selber schuld daran, dass wir ausspioniert werden. Geltungsbedürfnis bei Facebook zum Beispiel.

Da wird mit Daten um sich geworfen. Ein ehemaliger Stasispitzel sagte einmal so oder so ähnlich: „So etwas wie Facebook hat uns gefehlt.“
Setzen wir also auf die analoge Welt? Außer Analogkäse natürlich.
Einige Dinge sind ja einfach zu beachten, um Ausspähversuche von „Drittanbietern“ im privaten zu unterbinden. Zahlungsdienstleister sind da ein besonderes Thema.
Beispiel: SOFORTÜBERWEISUNG.DE
Also ich gebe meine Zugangsdaten für MEIN Online-Banking bei Conrad ein, um Verandkosten zu sparen. Selbst wenn diese Daten wie angegeben nicht gespeichert werden, hatte ein Drittanbieter Zugriff auf meine PIN gehabt. Wir sind doch sonst so pingelig oder? Aber bei 5 Euro Versandkosten setzt der Verstand ja bekanntlich aus.

Spinnen wir das einmal weiter. Alleine schon mit Verwendung der Zugangsdaten kann man alle im Online-Banking freigeschalteten Konten sehen.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Die Anmeldung erfolgt, wie bei meinem Quicken über HBCI, dann werden alle Konten mit Kontoart angezeigt, an dieser Stelle ohne Salden oder Umsätze – immerhin. So wie ich das System verstanden habe, ist dies bei HBCI immer der erste notwendige Schritt.
2. Es wird über die Online-Banking-Seite der Bank „gehangelt“. Oh Schreck in meiner Kontoübersicht sind alle Konten mit Saldo zu sehen.
Wenn dabei auch nur einmal auf die weiteren Kontoinformationen geschaut wird, dann sieht man auch die Dispohöhe. Die Umsätze auf der Homepage gehen 360 Tage zurück. Genau Weihnachtsgeld und Gehalt sind zu sehen.
Ich zahle gerne die Versandkosten oder meide solche Händler. Diese Daten gehören alleine der Bank und mir und nicht einem der sich da Zwischenschaltet.