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Musik extra günstig

Bei Apples Musikladen [url=http://www.apple.com/de/itunes/]iTunes[/url] kostet ein Titel 99 Cent und das Weltweit, mit regionalen Unterschieden.

Am teuersten ist Apple in England, hier kostet ein Titel 99 Pence was umgerechnet (aktueller Kurs) 1,47 Euro entspricht. Günstiger sind dagegen die USA (76 Eurocent) und Kanada (65 Eurocent). In den ausländischen Shops kann man jedoch nur einkaufen, wenn man im Ausland ein Bankkonto oder aber eine Kreditkarte des jeweiligen Landes besitzt.

Billiger kommt man weg, wenn man Getränke der Firma Coka Cola (Sprite Fanta Coke etc.) mag. In den Deckeln der Flaschen findet man Codes die man auf der Internetseite [url=http://www.cokefridge.de]Cokefridge[/url] eingeben kann und für vier solcher Codes bekommt man einen Song bei iTunes. Um einen Song noch billiger zu bekommen kann man die kostenpflichtige Nummer auf der Seite anrufen, dort kostet ein solcher Code 20 Cent was dann den Songpreis auf 80 Cent drückt.

Wenn Sie in einem Restaurant arbeiten in dem Cola aus Flaschen ausgeschenkt wird, fragen Sie ihren Chef einfach ob Sie die Deckel bekommen können, quasi als Trinkgeld. Diese werden bei eBay auch schon versteigert. Bei 30 Euro pro 1000 Stück lohnt es sich schon zuzugreifen, denn der Wert ist theoretisch 247,50 Euro! Nur das Eintippen kostet Zeit.


Terrorface

Im Kampf gegen den Terror ist jedes Mittel recht. Biometrische Daten, Fingerabdrücke, Ahnennachweis bis in die vierte Generation; das ist zwar alles nett, aber es reicht einfach nicht, um das wahre Gesicht des Terrorismus erkennen zu können. US-Psychologe Paul Ekman weist uns den Weg.

„Der böse Blick“, das kannte ich bis jetzt nur im Zusammenhang mit irgendwelchen Auto-Tunern aus der „Lärm-statt-Leistung“-Fraktion. Es scheint aber so, als würde der Ausdruck in Zukunft auch auf mißliebige Passagiere angewandt werden, die in die USA einreisen wollen. Wie [url=http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,458356,00.html]Spiegel-Online[/url] berichtet, schult ein Psychologie-Professor jetzt Sicherheitskräfte, die das „Anlitz des Bösen“ gleich erfassen und ausmerzen sollen, und das ganz ohne technische Hilfsmittel – richtig menschlich also.

„Bei den Attentätern des 11. September kann Ekman anhand der wenigen schlechtaufgelösten Videoaufnahmen keine Vermutungen darüber anstellen, ob man in ihren Gesichtern die perfide Absicht ihres Flugs hätte erkennen können“ (Spiegel Online). Also ist doch die Technik schuld, das muß verbessert werden. Mehr und vor allem bessere Kameras.

Ich will die Psychologie als Wissenschaft ja gar nicht anzweifeln, aber wenn fettwanstige Sicherheitsbeamte an US-Flughäfen in solchen Crash-Kursen geschult werden, muß man sich über solche [url=http://www.heute.de/ZDFheute/pda/inhalt/0,3729,4293186-text,00.html]Vorgänge[/url] nicht wundern.


adm_denounce -player-

Verbrechensbekämpfung ist gut, Verbrechensprävention ist besser. Mit der neuen [url=https://www1.polizei-nrw.de/internetwache/Start/]Internetwache[/url] will die Polizei NRW besser erreichbar sein. „Der Amoklauf in Emsdetten hat deutlich gemacht, dass wir eine Kultur des Hinsehens brauchen“ ([url=http://www.heise.de/newsticker/meldung/83186]heise.de[/url]), so NRW-Innenminister Ingo Wolf als Begründung für das neue Internet-Blockwartbüro.

Nimmt man mal die letzte [url=http://www1.polizei-nrw.de/lka/Zahlen_und_Fakten/Kriminalstatistik/]verfügbare[/url] Kriminalstatistik 2005, so beträgt die Gesamtzahl der bekannt gewordenen Fälle 1503451. Diese Zahl kann man gut für 2006 annehmen, die 61000 Online-Anzeigen machen somit 4% der gemeldeten Fälle aus – ein voller Erfolg also. Ob diese Fälle nicht auch per Telefon hätten berichtet werden können, ist wohl nicht mehr feststellbar.

Eine Mail der anderen Chatter kann ja zu lange dauern, wenn PitBullMeese88 ernst macht und sich aus dem IRC mit der Ankündigung „Jetzt mache ich sie alle platt“ verabschiedet, sich seine Pumpgun schnappt und 10-25 Lehrer wegmacht. 110 wäre in diesem Fall vielleicht besser gewesen.

Nunja, in Sachen Prävention kann ja online auch noch viel automatisiert werden. Counter Strike, immer noch das beliebteste aller Baller-Games, steht ja schon im lange Verdacht, aus Teenagern blutdürstende Mordmaschinen zu machen. Es gibt sogar schöne Stat-Server mit [url=http://cs.boomtown.net/en_uk/stats/cs.list.php?GameId=2]Statistiken[/url] darüber, wer zur Zeit der beste Killer ist.

Vielleicht wäre eine online-Gewaltprävention erfolgreicher, wenn ab eines bestimmten Score-wertes der CS-Server eine automatische Mail an die NRW-Netzbullen sendet, die den gewaltverdächtigen Daddler erstmal einer Real-World Vernehmung unterziehen.

Da solche automatischen Statistiken ja manchmal nicht jeden Gewalttäter erfassen, bringen wir am besten noch einen patch, mit dem ein diensttuender CS-Spitzel mit „adm_denounce [player]“ das gleiche manuell erreichen kann. Hoffentlich kommen nicht noch mehr Länder auf den Gedanken mit der Online-Wache, sonst brauchen wir noch ne Datenbank, bei welcher IP die Mail wo hin muß…


Neue Finanziers im Krieg der Geschlechter

Männer sind Schweine, das wissen „die Ärzte“, und jeder anständige Kerl weiß das auch. Genug betrogene Damen des weiblichen Geschlechts können ein Lied davon singen. Jahrelang wurde behauptet, Frauen wären die besseren Autofahrerinnen; leider vergaß man bei diesen Studien die Fahrleistung, was dann zu anderen Ergebnissen [url=http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/847/59788/]führt[/url]. (Frage mich, ob LKW-Kilometer da eingerechnet sind). Wenn Männer in die Disco gehen, interessieren sie sich meistens auch für das andere Geschlecht, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber die Statistik ist da eindeutig. Zwischen Männern und Frauen scheinen also gewisse Unterschiede zu bestehen, biologisch/historisch/sozial/sonstwie, was zumindest empirisch eindeutig verifizierbar ist.

In Deutschland kann aber nicht sein, was nicht sein darf, wie Spiegel-Online [url=http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-457053,00.html]berichtet[/url].

Wie vielleicht schon einige Leser von eraser.org vermutet haben, handelt es sich bei der Person, die sich hinter dem Pseudonym „sm4x“ verbirgt, um einen Teilnehmer des männlichen Geschlechts. Das hatte ich bis dahin nicht als besonders erwähnenswert gefunden, da ich andere Beiträge ja selbst auch nach Ihrem Inhalt bewerte und nicht nach dem Geschlecht des Autors. Sehr subjektiv natürlich, denn Schreibstile unterscheiden sich auch dem Geschlechte nach, wie man schon im Kindesalter [url=http://www.linse.uni-essen.de/linse/rezensionen/erstsemesterrezensionen/koenig.html]erkennen[/url] kann.

In Zeiten der Gleichmacherei dürfen solche Unterschiede zwischen den Geschlechtern aber keinesfalls zu Benachteiligungen führen, deswegen muß *alles* getan werden, um aus Unterschiedenen herrührende Nachteile einzuebnen. Koste es, was es wolle. Wenn man allein die Zahlenwerte in diesem Artikel zusammenrechnet, kommt man auf fast eine Viertelmillion Euro. Ich möchte es wirklich nicht wissen, wie viele weitere Studien es in diesem Duktus gibt.

Spiegel-Online fragt ja zu Recht in dem Artikel nach dem Sinn des sogenannten „Gender-Mainstreaming“, spricht an, ob es “ geschlechterpolitisch sinnvoll wäre, wenn es auch mal ‚Motorsägenkurse für Frauen‘ gäbe“. Sicher, in früheren Jahrhunderten wurden Frauen vom „starken“ Geschlecht unterdrückt, heute schreit alles nach „Gleichberechtigung“. Wenn irgendwo Nachteile für [url=http://science.orf.at/science/news/17490]Männer[/url] entstehen, kann man das ja als historischen Schuld-Ausgleich verkaufen. Gezielt entwickelt sich eine Lobby, die den Spieß [url=http://genderama.blogspot.com/2004/10/schweden-erwgt-mnnersteuer.html]umdrehen[/url] möchte.

Mit diesem durch Staatsknete befeuerten Abnutzungskrieg kommt dieses Land nicht weiter. Es wird dadurch keine de-facto Gleichberechtigung geschaffen; Höchstens Ergebnis-Gleicheit statt Chancen-Gleichheit. Milton Friedman wußte schon: „[i]Eine Gesellschaft, die Gleichheit – im Sinne der Gleichheit der Ergebnisse – höher wertet als Freiheit, wird schließlich in einem Zustand landen, in dem weder Gleichheit noch Freiheit herrscht.[/i]“

Die Handlungsoptionen der Politik bewegen sich zwischen öko-sozialfaschistischer Gleichschaltung (=Pest) und neo-kapitalistischer Produktivitätsausbeutung (=Cholera). Die paar Milliönchen, die für solche bescheuerten Gender-Gutachten gezahlt werden, spielen auch keine große Rolle mehr in einer Zeit, wo das Geld auch anderweitig mit dem Radlader zum Fenster hinausgeworfen wird. Ich muß nochmal Friedman bemühen: „[i]Geldausgeben ist das Lebenselixier von Politikern und zugleich die Grundlage ihrer Macht. Der einzige Weg das Verhalten von Politikern zu verändern, ist ihnen das Geld wegzunehmen.[/i]“

Wirken wird es wohl wenig. Wahrscheinlich, weil Friedman ein Mann war.