Ende der Inselparadise

Für Maledivenurlauber brechen harte Zeiten an. Nicht nur, dass der Preis dort einen Urlaub für viele fast unmöglich macht, ist ein Trend zu Luxus-Ressorts zu beobachten.

Die verschiedenen Hotelinseln sind nur verpachtet. Wenn der Pachtvertrag ausläuft ist nicht sicher, dass der alte Betreiber auch weiterhin Pächter bleibt. Zum Ende des Pachtvertrags lassen viele Betreiber dann ihre Anlage verwahrlosen.

Nach einem Pächterwechsel folgt dann oft ein Umbau, die Insel wird geschlossen und renoviert. Häufig wechselt nach der Wiedereröffnung auch der Ressortname.

Die Tendenz geht hier leider zu Luxusressorts mit vielen Wasserbungalows. Diese auf Stelzen gebauten Häuschen sind zwar edel ausgestattet, doch haben sie keinen Strand. Auf einigen Katalogbildern kann man erkennen, dass ganze Strandabschnitte nicht mehr nutzbar sind, weil die schöne Aussicht komplett verbaut wurde. Wenn sie eine spezielle Insel ohne Wasserbungalowaussicht besuchen möchten, dann lieber früher als später.

Neuestes Opfer ist Veligandu, die Insel wird im Sommer 2007 umgebaut.

Bilder von Veligandu sind auf der privaten Webseite [url=http://www.koehler-altoetting.de]kohler-altoetting.de[/url] zu sehen.


Falscher Tipp bei ebay! Opera 9.02 steht zum download bereit

Neulich tauchte bei ebay ein Hinweis auf, dass ich einen alten Browser verwende. Das war mir auch bewußt. Der freundlichen Empfehlung folgend klickte ich einmal um die Upgrademöglichkeiten anzuschauen.

Interessanterweise schlug ebay vor, von Opera 8.50 auf Firefox 2.0 oder Internet Explorer 7.0 zu wechseln. Logisch wäre gewesen auf Opera 9.02 zu wechseln.

Opera 9.02 gibt es kostenlos bei [url=http://www.opera.com]Opera.com[/url] zum download. In der Bedienung hat sich eine wichtige Änderung zu allen Vorversionen ergeben. Die Tastenkombination SHIFT+N öffnet nun ein neues Fenster, anstatt eines neuen Tabs. Für einen neuen Tab drückt man nun SHIFT+T. Als Erfinder des Tabbed-Browsing geht Opera nun auf den in letzter Zeit in Mode gekommenen Firefox zu, der diese Kombination schon lange pflegt. Meiner Meinung nach ein Schritt in die falsche Richtung!


info no. 257 // idole schaffen

immer neue enthüllungen über den täter von emsdetten kommen ans tageslicht. neue videos. das klische er hörte einen brutalen metall song usw.

gerade diese einseitige berichterstattung sorgt wieder einmal dafür, dass ein märtyrer geschaffen wird. vielleicht findet er sogar nachahmer, die es „besser“ machen wollen.

keiner redet über die opfer, alle über den miesen typen, ob er ein verlierer war und es allen zeigen wollte.

ist das internet schon verboten, weil die waffen über das internet eingekauft wurden?

nein, dann gibt es die hea ja noch
[url=http://www.eraser.org]hype enforcement agency[/url]


Cumarin in Zimtprodukten

Die Weihnachtszeit beginnt und alle haben mal wieder Hunger auf Zimtsterne. Wenn es da nicht wieder einen „Skandal“ geben würde…

Mit Cumarin belastete Zimtprodukte wurden verkauft, obwohl sie den Grenzwert weit überschritten hatten. Der Verein foodwatch geht nun juristisch gegen diesen Rechtsbruch vor. Am 16.11.2006 stellte foodwatch Strafanzeige gegen Hersteller, Handelsketten, Lobbyverband und Bundesverbraucherministerium.

Der Hintergrund ist, dass Lebensmittelkontrolleure in Münster entdeckten, dass Zimtsterne der Firma Lambertz zu viel leberschädigendes Cumarin enthalten. Die in der Europäischen Union geltende Aromenverordnung schreibt eine Höchstgrenze von zwei Milligramm Cumarin pro Kilogramm Lebensmittel vor. Das Lambertz-Produkt enthielt ein Vielfaches der natürlichen Aromasubstanz. Der Hersteller wussten spätestens seit Ende Juni durch Rundschreiben des Fachverbandes davon. Auch die Handelsketten Kaiser’s Tengelmann und Metro, die Zimtsterne von Lambertz im Sortiment haben, waren informiert. Trotzdem wurden die belasteten Lebensmittel weiter verkauft. Der Verein foodwatch hat deshalb Strafanzeige gegen den Gebäckproduzenten Lambertz sowie die Groß- und Einzelhändler Kaiser’s Tengelmann und Metro gestellt wegen Verstoßes gegen die Aromenverordnung.

Eigentlich planten Verbraucher- und Wirtschaftsministerium ursprünglich eine Rückrufaktion. Doch die ließen sich vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL), dem Lobbyverband der Lebensmittelindustrie, vom Gegenteil überzeugen. Sie legten neue, industriefreundliche „Höchstmengen“ fest und sprachen realitätsferne „Verzehrsempfehlungen“ aus.

Eine Anfrage von mir beim BLL (Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde) wurde mit dem Verweis auf einen Frage-Antwort Katalog beantwortet, den man sich auch hier anschauen kann.

Diese Sache zeigt einmal wieder ganz klar auf, wie rücksichtslos sich die Industrie – toleriert von den verantwortlichen Behörden – über die Rechte der Verbraucher hinwegsetzt.

[i]Links: [url=http://www.bll.de/themen/aromen/]BLL Aromen[/url][/i]