Tagesarchiv: 29.01.2020


Terroristen-Gedicht

Suchst Du im Land nach Terroristen,
So frag nach Rohstoffokkupisten.
Denn Rohstoffokkupisten klauen,
bei Fremdvölkern, die sie verhauen.

Damit das Klauen funktioniert,
wird es jetzt anders definiert.
Befreiung von den Terroristen
so nennen es die Okkupisten.

Und überall, wo Rohstoff ist,
da lauert auch der Terrorist.
Erst muß der Terrorist verschwinden,
und danach wird sich dann alles finden.

Ist erst der Terrorist besiegt,
holt man den Rohstoff, der dort liegt.
So geht es seit die Niebelungen,
von bösen Mächten ganz verschlungen.

Erst wenn Jungsiegfried wiederkehrt,
all Terroristen um sich heert,
den Völkern gibt, was ihnen eigen,
wird sich der Weltenfrieden zeigen.

Gerald Franz


Datenschutzgütesiegel für Microsoft

Microsoft erhält vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) das Datenschutzgütesiegel. Heute gegen 14:00 beginnt die „feierliche Übergabe“.

Mit dabei sind Dr. Thilo Weichert vom ULD, Peter Harry Carstensen (MP S-H) und Peter Cullen von Microsoft.

Für Kritiker der Microsoftupdateservices wird hier vom ULD zertifiziert, dass beim Updatevorgang mit dem Microsoft Update Server 6.0 und Windows Server Update Service 2.0 keine personenbezogenen Daten an Microsoft übermittelt werden. Damit ist von offizieller Seite geprüft worden, dass kein Calling-Home mit vertraulichen Dokumenten zu Microsoft erfolgt.

[i]Link: [url=http://www.datenschutzzentrum.de/]Datenschutzzentrum[/url][/i]


Soldaten mit anderen Augen

Vor 20 Jahren standen die Kinder und jugendlichen und haben bei Bundeswehrkolonnen, die durch Kleinstädt fuhren, die Soldaten gegrüßt. Und ein Lächeln huschte über die Gesichter von den jungen Wehrdienstleisteistenden.

Heute ist das vorbei. Die Bundeswehr zeigt angesichts von Sparmaßnahmen und Standortschließungen wenig Flagge in der Öffentlichkeit. Die Jugendlichen interessiert es einen Dreck, ob die Soldaten sich den Arsch aufreißen.

Nicht zuletzt hat das „Soldaten sind Mörder Urteil“ für einen negative Belegung in der Öffentlichkeit gesorgt. Der eventuelle Verteidigungsfall ist auch eher unwahrscheinlicher geworden und damit steht der Wehrdienst immer auf dem Prüfstand. Bleibt nur zu hoffen, das es wieder ein bisschen mehr Respekt vor den Männern in Uniform gibt.


Totale Überwachung mit dem gläsernen Bürger

Wir alle haben Angst, dass jemand in unsere Privatsphäre eindringt. Auf der anderen Seite möchten wir vor Tätern vorab geschützt werden. Wozu Übereifer führen kann sieht man gerade beim Polizeipräsidium Südhessen. Es wird vermutet, dass nur ein Beamter auf den falschen Knopf gedrück hat und schon waren Einsatzprotokolle im Internet für jedermann zu sehen. Im Internet ist vor google nichts sicher.

Schlimm ist, dass dieser Zustand, der über mehrere Monate währte so lange unentdeckt blieb. Die Ohnmacht der Polizei zeigte sich dann auch noch, dass ohne Zutun des Serverbetreibers eine Löschung der Datein nicht möglich war.

Namen, Geburtsdatum, aktuelle Anschrift, Vorstrafen und Automarke sind u.a. Betroffen. Hier ist der Datenschutz zwar nicht per Gesetz ausgehebelt worden, doch sind bestehende Gesetze nicht eingehalten worden.

Ich hoffe dieser kleine Vorgeschmack hat auch die letzten Bürger wachgerüttelt.

[i]Artikel von [url=http://www.heise.de/newsticker/meldung/83767]heise.de[/url][/i]