Archiv des Monats: Januar 2020


message no. 49 // woche 49

pünktlich wenige tage vor woche 49, kommt die message 49 und der hype enforcement adventskalender kommt, ganz sicher zum 1.12., weil schließlich hat jeder noch so blöde homepage einen adventskalender.

erinnern wir uns an den religionsunterricht. avenir bedeutet erwarten oder ankommen. das einzige was bei diesen blöden flashanimierten kalendern ankommt sind so rein garnicht weihnachtliche gewinnspiele oder rabatte für noch weniger weihnachtliche gewinnspiele.

die hype enforcement agency macht das, was sie immer macht! vielleicht 24 tage bashen oder rücksicht auf verluste und den guten geschmack.

hype enforcement agency


HILFE? Kreditkartendaten sind futsch…

Panikmache in der Presse, alles Schwachsinn? Fakt ist, die Daten wurden bei einem Dienstleister in Spanien abgegriffen. Dies erfolgte wohl über manipulierte Kreditkartenterminals.

Und wir Deutschen? Wir machen das was wir immer machen! Wir bessern unsere Systeme auf, bis die Terminals alle paar Jahre ausgetauscht werden müssen, um immer höhere Sicherheitsstandards zu erfüllen. Solange aber das Sicherheitsniveau nicht weltweit angehoben wird, nützt das alles nichts.

Und die Presse? Gefundenes Fressen, gell! Es sind noch keine Missbrauchsfälle bekannt geworden, zumindest nicht in Deutschland. Deswegen werden ja die Karten ausgetauscht, da braucht man auch keine Panik mehr machen, das tut wirklich nicht Not.

Und dann zitiert der Spiegel noch so einen Verbraucherfutzi, den „Banken-Experten“ vom Bundesverband der Verbraucherzentralen, Frank-Christian Pauli., Dieser geht dagegen von einer „relevanten Gefahr“ aus, wenn Unternehmen in diesem Maße aktiv werden. Wie groß das Problem allerdings tatsächlich ist, weiß auch er nicht. Banken und Kreditkartenanbieter geben sich verschlossen.

Tja, da soll doch der Verbraucherzentralentyp froh sein, dass da die Banken von sich aus aktiv werden. Was sollen die denn noch machen? Kreditkartenzahlungen mit manipulierten Karten sind über ein Haftungssystem für den Karteninhaber kostenlos. Dass die Banken für gefälschte Kartenzahlungen nicht gerade stehen möchten ist mehr als verständlich oder?

Erst nachdenken, dann meckern bitte!


Das Hausarzt Modell: Versagen in weiß

Wie schnell mit dem Hausarztmodell Schluss ist, zeigt sich, wenn man wirklich schwierige gesundheitliche Probleme hat. Denn selbst wenn alle Informationen vorliegen gibt es Fehldiagnosen, die von grotesk bis Fatal reichen.

Fall 1:

Normalerweise ist ein Durchfall leicht behandelbar, etwas Imodium und schon nach kurzer Zeit ist alles wieder OK. Wenn sich nach drei Tagen keine Besserung zeigt soll man den Arzt aufsuchen. Gesagt getan, bei Dr. S angekommen und über die Probleme berichtet. Unter anderem wurde auch berichtet das Imodium nicht anschlägt. Dr. S stellt ein Rezept aus und man ging freudig zur Apotheke. Da nach zwei Tagen immer noch keine Besserung auftat gingen wir also wieder zum Arzt. „Ja, ich habe den selben Wirkstoff wie in Imodium aufgeschrieben, dann müssen wir eben zu einem Antibiotikum greifen….“

Diagnose: Der Arzt hat beim ersten mal nicht zugehört sonst hätte er gleich das Antibiotikum verordnet.

Fall 2:

Nach einem Aufenthalt in den Tropen, bei dem es zu einem vermutetem Hitzschlag kam, verschwinden die Gelenkschmerzen in den Unterschenkeln nicht, von denen wir annahmen es wäre eine Überanspruchung durch Sport, den man in der Heimat nicht betreibt (Joggen am Strand, Schwimmen mit Flossen).

Da jedoch plötzlich auch die Handgelenke schmerzten, musste es etwas anderes sein. Somit sind wir zum Arzt und haben die Geschichte geschildert. Dr. Z verschrieb ein Mittel und gab Infusionen mit Zink, Vitamin C und anderen und Verschrieb ein Mittel gegen die Schmerzen.

Da nach einer Woche keine Besserung eintrat, ging eine Person zum Dr. S, der ja schon zuvor versagte, und die andere zur Heilpraktikerin K.

Dr. S versagte erneut. Er hatte zwar Blut untersuchen lassen, aber anhand der Blutwerte nur den Vorschlag eine Überweisung zum Rheumatologen auszustellen.

Heilpraktikerin K. fand, aufgrund der Symptome und des Blutbilds, heraus, dass es sich um eine Wurminfektion handelte und hatte auch gleich das korrekte Mittel verschrieben.

Auch hier krasse Fehldiagnosen der Hausärzte S. und Z. Das Modell nach dem Patienten zunächst ihren Hausarzt aufsuchen sollen bevor sie einen Facharzt, im zweiten Fall wäre ein Tropenarzt der richtige Ansprechpartner gewesen, konsultieren schlägt fehl.

Aus den Vorgenannten Fälle ziehe ich für mich den Schluss: Entweder gleich zum Facharzt zu gehen, oder aber auch einen Heilpraktiker um Rat zu fragen. Das von meiner Kasse angebotene Hausarztmodell werde ich nicht annehmen.


USA soll Zugriff auf alle Zahlungsverkehrsdaten der EU erhalten

Da muss der sonst so sachliche IMformant mal verbale Kraftausdrücke verwenden. Welcher Vollidiot gibt der EU das Recht über alle Zahlungsverkehrsdaten innerhalb der EU, also auch dem inländischen Zahlungsverkehr zu bestimmen?

Klar wird es dafür eine Richtlinie geben, die über kurz oder noch kürzer in nationales Recht umgesetzt werden muss, doch das ist nur aufgeschoben.

Verraten und verkauft war der deutsche Bürger schon seit Schäuble II. in der großen Koalition, doch das schlägt dem Fass den Boden aus.

Die USA hat schon mal bewiesen, dass mit dem Zugriff auf einen SWIFT-Spiegelserver Industriespionage möglich war, weil der NSA ja die heimische Wirtschaft schützen muss. Natürlich werden die Daten nur für die Terrorfandung mit „enger Begründung“ abgefragt. Doch vorgeschobene Gründe gibt es bei den Amis doch immer?

Massenvernichtungswaffen im Irak! Klar, da marschieren wir ein. Schade nur, dass da keine Waffen gefunden wurden, weil alles nur erlogen war. Die Amis schicken Ihr Geld per e-mail (paypal) oder Scheck durch die Gegend. Echten Überweisungsverkehr gibt es dort nur für Konzerne und Drogenbarone. Schließlich hat der normale Amerikaner kein Girokonto und bekommt sein Gehalt auf seine Kreditkarte gebucht. Die lässt sich ja auch viel einfacher Überwachen als individueller Zahlungsverkehr. Daher ist die Begehrlichkeit auf die europäischen Daten nachvollziehbar aber nicht zu billigen!

Nur was soll man tun? Unsere Volksvertreter sind Volksverräter!

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