Archiv des Monats: Januar 2020


Gesundheitsreförmchen

Da setzen sich, gezwungenermaßen, Vertreter aller Parteien zwei Wochen lang an einen Tisch und verhandeln über eine Gesundheitsreform mit dem Ziel, das Gesundheitssytem bezahlbar zu machen. Man hat Konzepte und Ideen die von Experten begrüßt werden mit in die Runde genommen, und was passiert? Es kommt ein fauler Kompromiss raus bei denen am Ende der Versicherte der Dumme ist.

Wie kommt das? Lesen Sie mehr.

Die Bundesregierung hatte einige gute Ansätze:

Eine positiv Liste mit wirksamen Medikamenten.
Eine Patientenrechnung die der Patient vom Arzt bekommt, abzeichnet und an die Krankenkasse gibt, der Umweg über die Kassenärtliche Vereinigung entfällt.
Eine Praxengebühr.
Beteiligung aller Gruppen, auch Beamte und Selbständige, an den gesetzlichen Krankenkassen.

Das Dilemma an der Geschichte: Zwar kann die Regierung im Bundestag alles so verabschieden, aber durch den Bundesrat kommen die Getze nicht weil dort die CDU/CSU die Mehrheit hat.

Vernünftigerweise setzt man sich dann an einen Tisch und verhandelt. Leider ist bei diesen Verhandlungen nicht annähernd das rausgekommen was man erhoffte, ein Großer Wurf. Von den o.g. Punkten ist nur noch die Praxengebühr übergeblieben, statt dessen wälzt man nun die Kosten voll auf die Versicherten ab:

Der Zahnersatz wird aus dem Leistungskatalog gestrichen, man muss eine Zusatzversicherung abschließen.
Die Lohnfortzahlung wird ab 2007 der Arbeitnehmer alleine tragen und muss dazu eine neue Versicherung abschließen.
Die Praxisgebühr fällt einaml im Quartal an und beträgt 10 Euro.
Die Zuzahlung zu Medikamenten steigt auf max. 10 Euro.

Fazit: Das war ein Schuss in den Ofen!

Ein Beispiel: Ein Angestellter mit 2500 Euro brutto spart, durch das sinken der KV-Beiträge 6,80 Euro im Monat. Die Zusatzversicherung für den Zahnersatz kostet aber wohl 7,50 Euro im Monat! Der einzige Nutznießer ist der Arbeitgeber. Mehr Beispiele diese Unsinnigkeit auf Spiegel.de


Baugewerbe: Plattmacher ohne Skrupel

ich nehme mal an, nicht jeder hat am Dienstag Abend die Sendung Plusminus beim Sender ARD verfolgt. Hier gab es einen interessanten Bericht, wie systematisch deutsche Bauunternehmen in die Pleite getrieben werden. Davon betroffen sind z.Zt. 300 Firmen. Nachzulesen ist das Ganze bei Plusminus.

Zusammenfassung: Eine Organisation kauft gut gehende Firmen zu dem Preis, welcher als Barschaft in der Firma vorhanden ist. Die Firma wird kurze Zeit weitergeführt und wechselt dann erneut den Besitzer. Über Nacht verschwinden dann alle Baugeräte der Firmen, die Firma kann nicht weiterarbeiten und wird Insolvent.

Ich glaube nun wird deutlich wo die Misere am Bau herkommt.


Seit heute…

arbeiten Sie nicht mehr für Vater Staat sondern für sich selbst. Derzeit arbeiten Sie 200 Tage im Jahr für Steuern und Abgaben. Mehr dazu beim Handelsblatt auf der Internetseite.


Wann kommt die Flut?

Die Flut die die Kohlesubvention hinwegspült? Wirtschaftsminister Clement möchte sie gerne weiterführen. Im Jahr 2005 werden dann 36.000 Beschäftigte 2,66 Milliarden Euro kosten. Das entspricht rund 74.000 Euro pro Beschäftigten!

Würde man die Bergwerke schließen und jedem Bergarbeiter eine halbe Million in die Hand drücken und sagen „Hier mach was draus“ wäre das sicherlich billiger. Eine Interessante Grafik gibt es bei Spiegel.de, sie macht so rictig deutlich was für ein Unsinn diese Subvention ist.