Archiv des Monats: Januar 2020


Die purpurnen Flüsse 2

Düster, so fängt es an. Es regnet in Strömen und in einem Kloster in den Aplen fängt ein in Christuskreuz an zu bluten. Und dann tritt Inspektor Niemans (Jean Reno) auf den Plan. Schon der erste Teil begeisterte durch seine düstere Grundeinstellung, verstrickte sich dann aber doch stark in der Handlung, der kaum einer mehr folgen konnte und ließ viele Fragen offen. Das soll alles anders werden, beim zweiten Teil.

Niemans übernimmt die Ermittlungen und trifft auf einen seiner ehemaligen Schüler, der gerade einen anderen Fall bearbeitet. Beidde Fälle hängen miteinander zusammen. Alles sieht so aus, als wenn die Sieben Siegel der Apokalypse geöffnet werden. Eine Horde gesichtsloser Mönche fällt dann über „auserwählte“ Personen her. Oberschurke des ganzen ist der legändere Cristopher Lee, der hier nicht gerade in allen Szenen voll überzeugt. Leider ist die Auflösung des Streifens allzu natürlichen Ursprungs. Obwohl immer noch nicht alle Fragen geklärt sind… Wie die Blutgerinnung, die Funkverbindung in Kellergewölben etc.

Zur Optik: Alles ist sehr düster gehalten. Es regnet sehr häufig und jeder Sonnenstrahl, der irgendwo im Film zu sehen ist, leuchtet grellweiß, als wenn Engel ihre Botschaft überbringen… Soundeffekte gehen voll in Ordnung und der Film auch kommt auch ohne überzogene Special-FX aus. Besonders für Anhänger von Akte-X, Outer Limits und der Twilight Zone geeignet.

Bewertung: nicht Hundertprozentig: 90%


Matrix Revolution and was dann passiert!

die kritiken, die ich bisher so lesen durfte, stufen matrix 3 als mittelklassestreifen ein. trotzdem versuche ich hier den artikel so neutral wie möglich zu präsentieren.

wer sich matrix anschaut und die vorgeschichte nicht kennt ist relativ stark aufgeschmissen. kann man sich den zweiten teil [reloaded] gerade noch ohne den ersten anschauen, versteht man beim dritten teil der trilogie nur bahnhof…

ein weiterer schwachpunkt des ganzen ist die tatsache, daß matrix als trilogie im dritten teil enden muß [womit schon scream 3 zu kämpfen hatte und herr der ringe wohl nicht]. tja es wäre aber durchaus genug stoff vorhanden gewesen wäre um bis zum ende mehr als den dritten teil zu drehen, kommt das ende doch etwas abrupt.

die handlung des films ist gemessen an den vorgängern eher mäßig. es wird noch mehr auf special fx gesetzt und ein wahrer animationsoverkill trifft den kinozuschauer. die eingesetzte kameratechnik, die matrix 1 zum hit machte wird um die schwerelosigkeit ergänzt, will heißen: faustkämpfe finden sogar in der luft statt. leider findet diese technik schon in vielen fernsehserien, wie cobra 11 und der clown, anwendung, so daß hier auch nicht viel neues geboten werden kann.

für die animationsfreunde ist eine etwa 30min. lange technikschlacht eingebaut. mechwarrior gegen die ‚wächter‘. tja währdend dieser zeit taucht neo völlig ab. dabei ist er doch gerade der charakter an dem sich die kinogemeinde interessiert.

im prinzip ist gerade diese kampfszene das, was die zuschauer in star wars erwarten aber dort immer wieder enttäuscht werden. tja matrix hat eben ein anderes publikum mit anderen erwartungen und vor allen dingen mit anderer fsk-freigabe!

zum ende der trilogie möchte ich nur soviel verraten: feunde von outer limits und der twilight zone werden es zu schätzen wissen!

auf einer skala von 1 bis 1 gebe ich matrix 3 eine 1 😉

end of message
hype enforcement agency
don’t believe our hype


Tortelliniauflauf mit Heinz Tomatenketchup

Zutaten:
3 Tüten Tortellini aus dem Kühlregal (gewöhnlich von Discountmarken je 400g) mit Käse und/oder Fleischfüllung
150g Würfelschinken oder Schinkenspeck
1 kleine Flasche Heinz Tomatenketchup kleine Flasche
800ml Sahne (oder 400ml Sahne mit 400ml H-Milch zur Fettreduzierung
100g geriebener Edamer

Optional: Eine Zwiebel

Zubereitung:
Tortellini etwa 4-5 Minuten vorkochen. Wasser abgießen und Tortellini in eine Auflaufform geben.

Sahne/Milch mit der ganzen Flasche Heinz Tomatenketchup verrühren.

Schinkenspeck würfeln, Speckwürfel oder Würfelschinken kurz anbraten. Wer möchte kann noch eine gewürfelte Zwiebel mit anbraten. Dann in die Ketchupsauce geben.

Sauce komplett über den Tortellini verteilen.

Den Auflauf mit Käse bestreuen und etwa 25 Minuten bei 200° C (180° C Umluft) backen.

Guten Appetit


Chili con Carne >>Raibler Art<<

Zutaten für 10 Personen
Hackfleisch vom Schwein 2,5 kg
Kidney-Bohnen 4 x 300g
Mais 3 x 300g
Zwiebeln ca. 10 Stück
Paprika je 2 Stück von grünen, gelben und roten
Tomatenmark 3x konz. 400g
Wein min. 500ml
Butter min. 250g, kann bei plötzlich auftauchendem Besuch erhöht werden
Zucker 3 El.
Knoblauch 5 Zehen
Tabasco je nach Bedarf einige Spritzer bis 1 El.
Chilischoten nach Bedarf 1-5 Stück
Gewürze Paprika mehrere El.
Chili-Pulver mehrere El.
Oregano, Rosmarin, Thymian, Majoran, Schnittlauch, Dill,
Pfeffer, Salz je nach Bedarf
Olivenöl in ausreichender Menge vorhalten
Essig 3-4 El.

Zubereitung
Zubereitungszeit: ca. 1h
1. Paprika kleinschneiden und in einen ausreichend großen Topf geben. Bei Aufteilung in verschiedene Schärfestufen (s.u.) alle Zutaten entsprechend auf mehrere Töpfe verteilen.
2. Wein dazugeben und mehrere Minuten dünsten lassen. Danach Zucker und Essig dazugeben.
3. Chili-Schoten hinzugeben. Schärfestufe beachten! (s.u.)
4. Währenddessen Zwiebeln in einer Pfanne goldbraun anbraten und dazugeben.
5. Hackfleisch in einer Pfanne gut anbraten, evtl. austretendes Fett abschöpfen und dazugeben.
6. Gewürzmischung zubereiten und gut abschmecken, aber noch nicht hinzugeben.
7. Mais und Bohnen abtropfen lassen, danach dazugeben. Um eine Geschmacksverfeinerung
zu erreichen, können die Bohnen zuvor im eigenen Saft gekocht, danach abgegossen und in Olivenöl angebraten werden. Dieser Schritt verlängert die Zubereitungszeit jedoch um mindestens 20 min.
8. Tomatenmark dazugeben. Sollte das Chili eine zu feste Konsistenz aufweisen, mit weiterem Wein verdünnen.
9. Gewürzmischung unter ständigem Rühren dazugeben.
10. Butter hinzugeben, nach Auflösen servieren.
2.2.3 Schärfestufen
Je nach Bedarf kann man das Chili auf verschiedene Schärfestufen hin zubereiten:
Schärfestufe 0: Die oben aufgeführeten Gewürze in geringer Menge anwenden, um ein lecker schmackhaftes,
jedoch nicht zu scharfes Chili zu erhalten. Dies eignet sich besonders für Gäste, die auf eine magenfreundliche Kost wert legen.
Schärfestufe 1: Die Dosierung der oben angegeben Gewürze leicht erhöhen. Zusätzlich Pfeffer und Tabasco dazugeben. Dadurch wird das Chili schon bedeutend schärfer und wird von der Mehrzahl der Gäste als sehr würzig empfunden.
Schärfestufe 2: Dosierung der oben angegeben Gewürze wie bei Schärfestufe 1, Pfeffermenge beibehalten, aber Tabascozugabe weiter erhöhen. Der Pfeffer führt ab einer gewissen Dosis zu keiner Steigerung der Schärfe, macht das Gericht jedoch bitter. Gäste, die gerne Scharfes essen, werden hiermit gut bedient.
Schärfestufe 3: Wie Schärfestufe 2, doch auch Tabasco hat jetzt keinen Einfluß mehr auf die Schärfe. Besser,man erhöht die Anzahl der zugegebenen Chilischoten oder greift gleich zu Pepperoni diavoli. Dies führt zu einem Chili, das schon von vielen Gästen als „zu scharf” empfunden wird, aber schon erfahrenere Kunden zufriedenstellt.
Schärfestufe T: Die Todesschärfestufe. Ein scharfer Übergang ist hier nicht mehr feststellbar. Alle scharfmachenden Gewürzen können hier verwendet werden. Empfehlenswert sind Pepperoni diavoli ind großer Menge oder Lousiana Hot Sauce. Dieses Chili führt bei mehreren Testpersonen schon zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtgungen, hat aber gute Chancen, auch einen Wettbewerb zu gewinnen. Man beachte die strengen Einstiegskriterien.