Archiv des Monats: Januar 2020


Urlaub in der Schweiz Teil 1

Im Sommer ist die Schweiz ein echtes Wander- und Ausflugsparadies. Durch das fast perfekt aufeinander abgestimmte öffentliche Verkehrsnetz kann man aus dem Berner Oberland jeden Punkt der Schweiz relativ schnell erreichen. Somit steht selbst der Anreise mit dem Flugzeug oder der Bahn nichts mehr im Wege, da man nicht auf ein Auto angewiesen ist.

Für Touristen bietet sich daher der Swisspass an. Diesen kann bei der Deutschen Bahn oder Reisebüros erhalten. Der Preis richtet sich nach der Dauer und der Wagenklasse. Der Swisspass erlaubt es in dem angebenen Zeitraum alle Züge im Streckennetz zu nutzen (außer Berg- und Seilbahnen, hier wird ein Rabatt auf den normalen Fahrpreis bis zu 50% gewährt). Die Schweizer Züge sind in der zweiten Klasse normalerweise sauberer und komfortabler als bei der Deutschen Bahn. Die Fahrpläne sind aufeinander abgestimmt und es kommt so gut wie nie zu Verspätungen (Ausnahme war ein Sintflutartiger Regen, der ganze Gleisabschnitte lahmlegte).

Als Ausgangsort für unsere Reise wählten wir Spiez, ein kleines Städtchen am Thuner See. Selbst hier halten alle durchfahrenden Tüge und auch ein ICE von Hamburg fährt direkt. Durch die Lage zwischen der Hauptstadt Bern und dem Wanderparadies der Jungfrau-Region ist die Verkehrsanbindung in alle Richtungen gewährleistet.

Auch das Hotel der Nationalmannschaft von 1954 findet man in Spiez. Heute wie damals ist es das beste Haus am Platz. Wir wählten aufgrund von Mundpropaganda das Hotel Bellevue, das nahe am Bahnhof gelegen ist und auch der Thuner See ist in kurzer Zeit zu Fuß zu erreichen. Zum Hotel und der Schweiz bald mehr auf eraser.org.


Schnell schnell ich habe keine Zeit

Schnell weg da, ich komme, ich muss mich beeilen, wobei auch immer, denn ich muss schnell nach Hause, damit ich möglichst viel von meiner Freizeit habe. Egal ob im Straßenverkehr oder beim Einkaufen im Supermarkt,

ICH ICH ICH

ICH will da durch, du stehst im Weg ich hup dich an oder schreie Laut „aus dem Weg blöde Kuh“ und ramm dir den Einkaufswagen in die Lenden. Bei meiner letzten Urlaubsreise nach Kanada lernte ich, das es auch anders sein kann.

Zum Beispiel im Straßenverkehr. Nicht das ich ein besonders langsamer Autofahrer bin, aber die Geschwindigkeitsbegrenzung von 110 km/h auf der Autobahn lernt man schnell schätzen. Da niemand schnell fährt, muss man auch nicht zehnmal voller Angst in den Rückspielgel schauen bevor man einen LKW überholt. Man muss nicht damit rechnen, dass jemand mit 200 anrauscht und einem wild gestikulierend kalrmacht das man gefälligst Platz machen soll. Auch bei Einfädelspuren oder wenn eine zweispurige Straße auf eine Spur verengt wird, sehen alle zu, das jeder Platz zum Leben hat. Niemand kommt auf die Idee einen abzudrängen oder schnell noch vorbei zu huschen.

Auf dem Parkplatz am Supermarkt das selbe Bild. Man fährt langsam und Fußgänger haben absoluten Vorrang. Findet jemand eine Parklücke, passiert es nie, dass sich noch schnell jemand den Platz stehlen will. Niemand besteht auf seine Vorfahrt, alle möchten nur möglichst mit einem heilen Auto wieder nach Hause fahren. Hier siegt der Verstand und nicht die Frechheit.

Im Supermarkt selbst geht es auch zivilisiert zu. Niemand rennt wild in den Gängen. Steht man im Weg, kommt ein freundliche „excuse me“ mit einem Lächeln im Gesicht und man macht etwas Platz. Keine schreienden Kinder die drei Gänge entfernt von den Eltern die Regale ausräumen und niemand der sich an der Kasse vordrängeln will. Findet man etwas nicht, so findet man immer einen netten Angestellten, der einen das gewünschte zeigt und noch empfielt was er für das Beste nicht das Teuerste hält. Niemals wird man es erleben, dass einem der Angestellte anraunzt „da hinten drei Reihen weiter ist das, da müssen sie eben selbst schauen“.

Wieso tun wir uns diese Hektik an? Was nutzen mir die gewonnenen zehn Minuten Freizeit, wenn ich dafür mit einem Puls von 180 nach hause komme? Hilft es irgendwie weiter, wenn ich jemanden den Weg abschneide oder mich vordrängle? Versuchen Sie es einmal wie die Kanadier, es wird ihnen gut tun, glauben sie mir. Und wenn Sie es hier in Deutschland nicht schaffen, machen Sie Urlaub in diesem großartigem Land, ich kann es ihnen nur wärmstens empfehlen.


Urlaub in der Schweiz Teil 2 Hotel Bellevue in Spiez

Das Hotel Bellevue in Spiez ist ein von der Familie Maurer seit über 50 Jahren geführtes Haus mit 4 Einzel- und 14 Doppelzimmern nahe dem Bahnhof und eignet sich daher im Sommer wie Winter als Ausgangspunkt für Ausflüge im Berner Oberland sowie bei schlechterem Wetter auch für die übrige Schweiz.

Das Haus wurde mit 2 Sternen nach Schweizer Maßstab ausgezeichnet, der im Gegensatz zu Spanien eine ganz andere Bedeutung hat. Die Sterne im Herzen der Familie Maurer sind dagegen nicht aufzuwiegen, da man als Gast das Gefühl bekommt, hier wird alles möglich gemacht.

Die Zimmer mit Bad und Dusche sind sehr sauber und mit einem Fernseher ausgestattet. Auch zur Straßenseite schläft man sehr ruhig. Die Zimmer zur Seeseite bieten einen malerischen Ausblick auf den Thuner See, den man auch von der Sonnenterasse genießen kann.

Das Frühstück läßt keine Wünsche übrig und kann im Wintergarten mit Blick auf den Thuner See zu sich genommen werden. Hervorzuheben ist hier natürlich Angebot an dem weltberühmten Schweizer Käse.

Das Restaurant ist für seine Fischküche ausgezeichnet worden. Die weiteren hervorragenden Gerichte auf der Karte werden durch wechselnde Tagesmenüs ergänzt. Die Weinkarte ist etwas für Kenner, hier werden richtige Schweizer Weine serviert.

[url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=160]Schweiz Teil 1[/url]
[url=http://www.bellevue-spiez.ch/]Hotel Bellevue Spiez[/url]
Mehr aus der Schweiz demnächst dann auch mit schönen landschaften auf eraser.org


Hotel Spreewitz (Berlin)

Die Lage dieses Hotels ist nicht schlecht. Nur wenige Schritte von der S-Bahn Charlottenburg entfernt. Die Zimmer und das Bad sind zweckmäßig und sauber.

Das Frühstück ist für ein Zwei-Sterne-Haus okay. Der Parkplatz ist inklusive (Achtung beim Verlassen auf Hundekot aufpassen). Das war dann auch schon alles…

Der Service ist schlecht. Der beim Frühstück bestellte Kakao dauerte auch eine Ewigkeit, da es anscheinend wichtiger ist, mit der später angekommenen zweiten Mitarbeiterin zu plaudern, als die Gäste zu bedienen.

Die Vorgeschichte:
Es steht dick ein Schild auf der Straße Frühstück ab 6:30. Auch die Webseite www.hotel-spreewitz.de (stand 14:08.2005) wirbt unter Gastronomie mit Frühstück von 6:30 bis 11:00 Uhr.

Die patzige Mitarbeiterin dagegen stellt darauf angesprochen einfach auf Stur und redet einfach nicht mehr mit den Gästen. Angeblich gilt 6:30 nur für Wochentage. Merkwürdigerweise war dieses Schild auch an einem Samstag auf der Straße. Schön, wenn man sich auf diese Uhrzeit verläßt, früh aufsteht und dann mit der Bitte um 7:00 Uhr wiederzukommen weggeschickt wird. Lapidare Antwort: Ich werde erst ab 7:00 bezahlt und wir hätten bescheid sagen müssen, wenn wir um 6:30 Frühstück haben möchten. Schließlich haben wir ja auch nur 65,00 EUR bezahlt und das Zimmer kostete im Normalfall 90 EUR. Aha, warum wird es dann in den verschiedenen Hotelreservierungsservices mit 65,00 EUR angeboten?

Die Mitarbeiterin weigerte sich dann auch Ihren Chef anzurufen, da sie angeblich nur in Notfällen um 7:00 Uhr dort anrufen darf (aha, also erst ein Rohr verstopfen, dann ist der Notfall da). Wir sollten also bis 9:00 warten, bis der Chef dann auch zu gegen ist. Leider war unsere geplante Abfahrt um 7:00 nicht mehr zu halten, auf ein Gespräch um 9:00 verzichteten wir. Nun ja schlechter Service wird immer schnell weitergetragen und ist keine gute Werbung.