Archiv des Monats: Januar 2020


Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!

Tja die Stars sind echt da! Super! Bei manchen denkt man auch, die können gleich da bleiben. Diese neue Big-Brother-Variante scheint aber wieder ein Quotenschlager zu sein. RTL meldet für die späte Uhrzeit recht beachtliche Einschaltquoten.

Naja und spätestens seit Daniel Küblböck ein Kakerlakenbad nehmen durfte mag ich die Sendung. Ich finde, da wird endlich einer gequält, der uns mit seiner Stimme und nachgemachten Songs quält. Am besten wäre es, wenn er einfach auf dieser Insel bleiben würde und nie mehr zurückkehrt!


Reise nach Nürnberg Teil 2 von 3

Nachdem ich nun schon den [url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=162]Weihnachtsmarkt[/url] und diverse Sehenswürdigkeiten von Nürnberg besprochen habe komme ich nun zu etwas schwererer Kost. Nürnberg bietet die Möglichkeit deutsche Geschichte aufzuarbeiten. Speziell der Zeitraum des Nationalsozialismus kann in Nürnberg aufgearbeitet werden, wie in kaum einer anderen Stadt.

Zum einen findet man das Reichsparteitagsgelände, wo Hitler unter einem riesigen Hakenkreuz an einem Pult seine menschenverachtenden Reden vor vielen ‚Kamaraden‘ schwang. Entworfen von seinem Lieblingsarchitekten Albert Speer. Das Foto zeigt die ‚Worte aus Stein‘ heute.

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Gleich in der Nachbarschaft befindet sich Albert Speers Kongreßhalle. Sollte eine Überdachte Arena werden. Die heutige Halle, die einem Kollosseum gleicht wurde nie fertig. Ursprünglich sollte das Gebäude noch Höher werden und eine Glaskuppel bekommen. Nicht zu verwechseln mit der Kuppelhalle, die noch größer werden sollte.

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[außenansicht]

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[hofansicht]

In der Kongresshalle ist heute das Dokuzentrum mit der sehr sehenswerten Ausstellung „Faszination und Gewalt“ über den Holocaust und die Geschichte der Reichsparteitage. Drinnen ist das Fotografieren ausdrücklich erlaubt. Ich selber machte dort wegen der beklemmenden Atmophäre in der Halle keine Bilder. Jeder Besucher erhält eine Voiceguide in seiner Sprache für die Dauer der des Besuchs kostenlos. [Eintritt mit Nürnbergcard frei] WebLink!

Gerade in Hinblick auf Fremdenfeindlichkeit und Übergriffe auf Ausländern, sollte jeder deutsche sich diese einmalige Ausstellung anschauen, damit etwas wie die NS-Zeit nie wieder passiert.

[url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=163]Nürnberg Teil 1[/url]
[url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=164]Nürnberg Teil 2[/url]
[url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=165]Nürnberg Teil 3[/url]


Reise nach Nürnberg Teil 1 von 3

Nachdem der Weihnachtsmarkt in Nürnberg mich doch etwas enttäuscht hat und wohl eher vom Ruf lebt, hat Nürnberg nicht vieles andere zu bieten.

Für Touris gibt es die Nürnberg Card die für 18,00 EUR zu haben ist. Damit bekommt man 2 Tage lang den ÖPNV, diverse Vergünstigungen bei Eintrittsgeldern und kostenlosen Eintritt in Museen. Es muß nur eine Hotelbuchung nachgewiesen werden. Nachteil: Durch die nur 2 Tage währende Gültigkeit der Karte kann man nur hurtig durch die Museen hetzen und muß den Japanern ähnlich schneller fotografieren als der eigene Schatten.

Deshalb nur eine kleine Auswahl der Seehenswürdigkeiten, die ich gesehen habe.

1. Straßenbahndepot: In den Sommermonaten und zum Weihnachtsmarkt fährt eine alte Straßenbahn [mit Nürnbergcard günstiger] zu einem alten Depot. Hier kann man sich über die Entwicklung der Straßenbahn und weiterentwicklung dergleichen Informieren. [Empfehlenswert]

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2. Tiergarten: Entgegen der Werbung in Nürnberg, ist der Tiergarten im Winter kein Erlebnis. Die Tiere, sofern Sie draußen waren. [Im Sommer nicht gesehen und im Winter Zeitverschwendung]

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3. DB-Museum: Auch hier kostenloser Eintritt mit Nürnberg-Card! Wer Zeit hat, kann hier Stunden zubringen. Es werden sogar echte Wagons und Lokomotiven ausgestellt, die leider nicht zu betreten sind. In einem Shop kann man sich dann noch mit allerei Krimskrams um die Eisenbahn eindecken! [Empfehlenswert]

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4. Germanisches Museum, soll wohl ganz gut sein, wurde aber aus Zeitgründen nicht gesichtet

[url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=163]Nürnberg Teil 1[/url]
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[url=http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=165]Nürnberg Teil 3[/url]


Nürnberg im Dezember

Ohne Zweifel zieht der Christkindlesmarkt in Nürnberg die Massen der Menschen an. Doch die Vorfreude eines 5-Tage-Trips nach Nürnberg wich nach den ersten Blicken in ein: „Das war schon alles?“

Fangen wir an. Die Tradition des Marktes mag vielleicht an erster Stelle stehen aber die Präsentation ist nicht erste Wahl. Okay die Farben von Nürnberg sind nun einmal rot und weiß, deshalb sind auch alle Stände auf dem Hauptmarkt in dieser Farbe. Leider fehlen mir hier die aufwendigen Aufbauten auf den ?Buden?, wie ich sie in den vergangenen Jahren schon in Stuttgart gesehen habe. Einzig auf der Kinderweihnacht waren diese netten kleinen Figuren zu sehen.

Das Budenangebot war dürftig. An jeder Ecke Bratwurst oder Punsch. Manchmal auch Anbieter von Zwetschgenmännchen (getrocknete Zwetschgen als Gliedmaßen und Walnüsse als Kopf), Christbaumschmuck (besonders bemalte, mundgeblasene Christbaumkugeln sehen sehr gut aus, sind aber recht teuer), Lebkuchenbuden (Lebkuchen aus Nürnberg sind besonders lecker) und das war fast schon alles.

Die Waffelbuden und Dampfnudelverkäufer waren nur auf der Kinderweihnacht und damit für meinen Geschmack unterpräsent. Im Großen und Ganzen ist der Weihnachtsmarkt dem Bremervörder wohl am ehesten gleichzusetzen, der Nürnberger ist nur größer und länger. Die gleichen einfallslosen Buden am gleichen Fleck. Dieser Weihnachtsmarkt lebt von seinem Ruf und der ist in der ganzen Welt bekannt, so waren auch viele Japaner, Italiener, Engländer, Amerikaner und Franzosen zu Gast. Für diese Besucher war dieser Markt wohl etwas besonderes.

Die Buden könnten auch bei jedem Fest (Altstadtfest sonst noch ein Fest und Festfest) genutzt werden, es muß nur die Einrichtung geändert werden. Im Grunde genommen steht hier alles im Zeichen der leckeren Nürnberger Bratwürstl. Warum nicht ein Fest zu ehren der Bratwurst, da könnte man doch gleich die Buden noch mal aufstellen.

Demnächst auf www.eraser.org ein Bericht über diverse Sightseeing-Objekte aus Nürnberg.